Klassenstufe 1/2 – Frage nach Gott
Gott ist wie…
Von Gott in Bildern sprechen.
Diese Unterrichtseinheit lädt die Kinder dazu ein, sich mit ihren eigenen Vorstellungen von Gott auseinanderzusetzen und diese in Beziehung zu biblischen Bildern zu bringen. Ausgangspunkt sind dabei die persönlichen Erfahrungen der Kinder, etwa das Erleben von Geborgenheit, Angst, Vertrauen, Verlorensein oder Fürsorge. Solche Erfahrungen prägen, oft unbewusst, die Bilder, die Kinder von Gott entwickeln.
Im Verlauf der Einheit entdecken die Schülerinnen und Schüler, dass Menschen seit jeher versuchen, Gott in Bildern, Vergleichen und Geschichten zu beschreiben. Anhand des biblischen Bildes vom guten Hirten lernen sie eine Gottesvorstellung kennen, die von Nähe, Schutz und Sorge geprägt ist. Die Geschichte vom verlorenen Schaf macht erfahrbar, dass jeder Mensch gesehen und wichtig ist und dass Zuwendung neue Hoffnung schenken kann.
Zugleich erfahren die Kinder, dass kein Gottesbild festgelegt oder abschließend ist. Eigene Vorstellungen dürfen sich von denen anderer unterscheiden und sich im Laufe der Zeit verändern. Durch Gespräche, symbolische Handlungen und kreative Gestaltungsaufgaben werden die Kinder ermutigt, ihre persönlichen Gottesbilder auszudrücken, weiterzudenken und respektvoll mit der Vielfalt religiöser Vorstellungen umzugehen.
Die Unterrichtseinheit lässt sich mit den Einheiten für den Anfangsunterricht („Die ersten Unterrichtsstunden„) verknüpfen oder kombiniert einsetzen: „In Gottes Händen geborgen“ oder „Jesus segnet die Kinder“.
Didaktische Perspektiven
Die didaktische Ausrichtung dieser Unterrichtseinheit orientiert sich an den Lern- und Entwicklungsbedingungen von Kindern der 1. und 2. Klasse. Religiöses Lernen wird als ein offener, begleiteter Prozess verstanden, der nicht auf Wissensvermittlung oder richtige Antworten abzielt, sondern auf das Wahrnehmen, Deuten und Ausdrücken eigener Erfahrungen. Die Einheit folgt dem Prinzip der Subjektorientierung: Die Fragen, Gedanken und Gefühle der Kinder bilden den Ausgangspunkt des Unterrichts.
Zentral ist dabei ein lernförderndes Spannungsfeld zwischen persönlicher Erfahrung und biblischer Tradition. Die Kinder begegnen biblischen Gottesbildern nicht als fertigen Aussagen über Gott, sondern als Deutungsangebote, die mit den eigenen Erfahrungen ins Gespräch gebracht werden. Die Lehrkraft übernimmt die Rolle einer strukturierenden Begleitung: Sie schafft einen geschützten Rahmen, gibt Impulse, achtet auf Sprache und Atmosphäre und hält den theologischen Kern präsent, ohne ihn festzuschreiben.
Didaktisch leitend ist zudem das Prinzip der Anschaulichkeit und Symbolorientierung. Durch Bilder, Geschichten, Bodenbilder und Gestaltungsangebote werden abstrakte Inhalte für Kinder erfahrbar. Lernen erfolgt ganzheitlich – über Sprache, Wahrnehmung, Emotion und Handlung. Wiederkehrende Rituale und klare Strukturen geben Orientierung und Sicherheit und ermöglichen es den Kindern, sich auf existenzielle Fragen einzulassen.
Pädagogisch-didaktische Leitgedanken:
Die Unterrichtseinheit folgt dem Grundsatz, dass religiöses Lernen in der Grundschule von den Fragen, Erfahrungen und Deutungen der Kinder ausgehen muss. Gottesbilder werden nicht vorgegeben oder normiert, sondern als persönliche Ausdrucksformen verstanden, die sich entwickeln dürfen. Die Lehrkraft übernimmt dabei eine begleitende, moderierende Rolle: Sie eröffnet Deutungsräume, stellt behutsame Impulse und sorgt für eine Atmosphäre der Wertschätzung und Sicherheit.
Ein zentrales Anliegen ist es, den Kindern zu vermitteln, dass religiöse Fragen keine eindeutigen oder abschließenden Antworten haben müssen. Religiöses Lernen wird als gemeinsamer Such- und Verständigungsprozess gestaltet, in dem unterschiedliche Sichtweisen nebeneinander bestehen dürfen. Dadurch erfahren die Kinder, dass ihre eigenen Gedanken ernst genommen werden und dass Vielfalt auch im religiösen Denken möglich und bereichernd ist.
Lebensweltbezug der Kinder:
Die didaktische Konzeption der Einheit knüpft eng an die Lebenswelt der Kinder an. Erfahrungen wie Geborgenheit, Fürsorge, Alleinsein, Angst oder das Wiedergefundenwerden sind den Kindern aus ihrem Alltag vertraut. Diese Erlebnisse bilden den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Gottesbildern.
Besonders das Bild vom guten Hirten und vom verlorenen Schaf greift kindnahe Beziehungserfahrungen auf. Kinder kennen Situationen, in denen sie sich klein, unsicher oder auf Hilfe angewiesen fühlen, ebenso wie Momente, in denen sie geschützt, gesucht oder getröstet werden. Die zeitweise Identifikation mit dem Schaf ermöglicht es den Kindern, solche Erfahrungen symbolisch auszudrücken und emotional nachzuvollziehen.
Pädagogisch bedeutsam ist dabei, dass diese Identifikation nicht wörtlich oder festschreibend erfolgt. Die Kinder werden nicht als „Schafe“ bezeichnet, sondern nutzen das Schaf als Bild, um eigene Gefühle und Erlebnisse zu deuten. Das Schaf fungiert somit als Spiegel existenzieller Erfahrungen und nicht als dauerhaftes Selbstbild. Durch diese symbolische Distanz bleibt die Identifikation entwicklungsangemessen und stärkt Empathie sowie Selbstwahrnehmung.
Zugleich wird das Bild bewusst geöffnet, indem im weiteren Verlauf der Einheit zusätzliche Gottesbilder eingeführt werden. So erfahren die Kinder, dass das Hirtenbild eine mögliche, aber nicht ausschließliche Weise ist, von Gott zu sprechen. Die Lebenswelt der Kinder wird ernst genommen, ohne sie auf eine Rolle festzulegen.
Theologischer Kern:
Theologisch basiert die Einheit auf der biblischen Bild- und Gleichnissprache. Gott wird nicht als fest umrissene oder darstellbare Größe vermittelt, sondern in Vergleichen beschrieben, die jeweils nur einen Aspekt seines Wirkens sichtbar machen. Die Formulierung „Gott ist wie …“ verdeutlicht, dass menschliche Sprache immer vorläufig bleibt.
Das Gottesbild vom guten Hirten (Psalm 23; Lukas 15) steht exemplarisch für einen Gott, der den Menschen nahe ist, für ihn sorgt und ihn auch in schwierigen Situationen nicht aufgibt. Zugleich wird den Kindern vermittelt, dass Gott größer ist als jedes einzelne Bild. So wird ein theologisches Grundverständnis angebahnt, das Offenheit, Weiterdenken und Wandlungsfähigkeit von Gottesvorstellungen ermöglicht.
Methodische Hinweise
Die methodische Anlage der Unterrichtseinheit ist bewusst vielfältig, handlungsorientiert und dialogisch gestaltet. Sie folgt dem Grundsatz, dass Kinder im Religionsunterricht nicht nur über Gott sprechen, sondern religiöse Inhalte mit allen Sinnen erfahren und gestalten sollen. Durch den Wechsel von Erzählen, Gespräch, symbolischem Handeln, kreativer Gestaltung und ritualisierten Elementen wird ein Lernraum eröffnet, der sowohl kognitive als auch emotionale Zugänge ermöglicht. Die Methoden sind dabei eng auf das Thema der Gottesbilder abgestimmt und unterstützen die Kinder darin, eigene Vorstellungen auszudrücken, weiterzuentwickeln und in Beziehung zu biblischen Bildern zu setzen.
Differenzierungsmöglichkeiten:
Die Einheit ist so angelegt, dass sie den unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder gerecht wird. Sprachlich können sich die Kinder je nach Fähigkeit mündlich, gestalterisch oder mit Hilfe von Symbolen ausdrücken. Kinder mit geringeren sprachlichen Kompetenzen erhalten durch Bilder, Bodenmaterial und kreative Aufgaben alternative Ausdrucksmöglichkeiten. Kognitiv ermöglicht die Offenheit der Gesprächsimpulse eine Beteiligung auf verschiedenen Verständnisebenen: Während einige Kinder einfache Beobachtungen äußern, können andere bereits Deutungen formulieren. Sozial werden unterschiedliche Arbeitsformen genutzt, sodass sowohl ruhige als auch kommunikative Kinder passende Beteiligungsmöglichkeiten finden.
Symbolarbeit:
Die Arbeit mit Symbolen spielt in dieser Einheit eine zentrale Rolle. Materialien wie Tücher, Figuren, Schafe, Steine oder Naturmaterialien helfen den Kindern, abstrakte Inhalte konkret und anschaulich zu erfassen. Besonders das Bodenbild zum guten Hirten ermöglicht es, biblische Geschichten sichtbar zu machen und gemeinsam weiterzugestalten. Die Materialien dienen dabei nicht der Dekoration, sondern als Denk- und Gesprächsanlass, an dem sich die Kinder orientieren und ihre Vorstellungen entwickeln können.
Gespräch & Reflexion:
Gesprächsphasen sind ein zentrales Element der Einheit. Sie finden vor allem im Sitzkreis statt und sind bewusst offen gestaltet. Die Lehrkraft stellt Impulsfragen, greift Aussagen der Kinder auf und spiegelt diese wertschätzend zurück, ohne sie zu bewerten oder zu korrigieren. So lernen die Kinder, ihre Gedanken auszusprechen, anderen zuzuhören und unterschiedliche Sichtweisen nebeneinander stehen zu lassen. Die Reflexion hilft den Kindern, ihre eigenen Gottesbilder bewusster wahrzunehmen und weiterzudenken.
Kreative Gestaltung & Bewegung:
Kreative Gestaltungsphasen bieten den Kindern die Möglichkeit, ihre Vorstellungen von Gott nonverbal auszudrücken. Malen, Basteln oder Legen von Symbolen ermöglicht auch jenen Kindern einen Zugang, denen das Sprechen schwerfällt. Ergänzend dazu fördern einfache Bewegungs- oder Rollenspiele, etwa das Nachspielen von Hirte und Schaf, ein ganzheitliches Lernen. Die Kinder können sich emotional in die biblischen Geschichten hineinversetzen und eigene Erfahrungen einbringen.
Rituale & Struktur:
Rituale geben der Einheit einen verlässlichen Rahmen. Wiederkehrende Elemente wie der Sitzkreis, eine Kerze zu Beginn oder ein ruhiger Abschluss schaffen Orientierung und Sicherheit. Sie helfen den Kindern, sich innerlich auf das Thema einzulassen und Übergänge zwischen den Phasen bewusst zu gestalten. Rituale unterstützen zudem eine Atmosphäre der Ruhe und Achtsamkeit, die für das Sprechen über persönliche Gottesvorstellungen besonders wichtig ist.
Verlaufsübersicht
In dieser ersten Stunde nähern sich die Kinder behutsam dem Thema Gottesbilder. Zu Beginn kommen sie im Sitzkreis zusammen. In der Mitte liegt ein ruhiger Impuls, etwa ein Herz, ein Tuch oder eine brennende Kerze. Die Lehrkraft eröffnet das Thema mit einer offenen Frage wie: „Was fällt dir ein, wenn du an Gott denkst?“ oder „Welche Gedanken hast du im Herzen, wenn du an Gott denkst?“ Dabei wird deutlich gemacht, dass es keine richtigen oder falschen Antworten gibt.
Im anschließenden Gespräch äußern die Kinder spontan ihre Gedanken, Bilder oder Gefühle. Manche nennen konkrete Bilder, andere beschreiben Eigenschaften oder erzählen von Erlebnissen. Die Lehrkraft hört aufmerksam zu, sammelt Aussagen wertschätzend und ordnet sie nicht ein. So entsteht ein erster Eindruck von der Vielfalt der Gottesvorstellungen in der Lerngruppe.
Im zweiten Teil der Stunde gestalten die Kinder ein persönliches Bild oder Symbol zu Gott. Sie können malen, Farben wählen oder ein einfaches Symbol gestalten. Ziel ist nicht ein bestimmtes Ergebnis, sondern der Ausdruck eigener Vorstellungen. Zum Abschluss dürfen einzelne Kinder ihr Bild zeigen und – wenn sie möchten – kurz etwas dazu sagen. Die Stunde endet mit einem ruhigen Abschluss im Kreis.
Die zweite Stunde führt die Kinder in ein biblisches Gottesbild ein. Zu Beginn wird im Sitzkreis gemeinsam ein Bodenbild aufgebaut. Mit Tüchern, Figuren, Steinen und Schafen entsteht nach und nach eine Landschaft. Die Lehrkraft lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Hirtenfigur und fragt die Kinder, was sie über Hirten wissen oder vermuten.
Anschließend erzählt die Lehrkraft die biblische Geschichte vom guten Hirten in kindgerechter Sprache. Während des Erzählens wird das Bodenbild weiter ausgestaltet. Die Kinder beobachten, beschreiben und stellen Vermutungen an. Nach der Erzählung wird gemeinsam besprochen, was ein Hirte für seine Schafe tut und wie sich die Schafe dabei fühlen.
Im Gespräch wird behutsam der Bezug zu Gott hergestellt: Die Lehrkraft fragt, warum Menschen Gott mit einem Hirten vergleichen könnten. Die Kinder entdecken, dass Gott in dieser Geschichte als jemand erscheint, der sorgt, schützt und begleitet. Die Stunde endet mit einem kurzen Innehalten am Bodenbild.
In dieser Stunde wird die Geschichte vom verlorenen Schaf vertieft. Zu Beginn erinnern sich die Kinder an das Bodenbild und die vorige Erzählung. Anschließend wird mithilfe einer Bildfolge oder einzelner Bilder die Situation des verlorenen Schafes dargestellt.
Die Kinder beschreiben, was sie auf den Bildern sehen, und versetzen sich in die Lage des Schafes. Fragen wie „Wie fühlt sich das Schaf?“ oder „Was könnte ihm Angst machen?“ helfen, Gefühle von Verlorensein, Unsicherheit und Angst zu thematisieren. Die Kinder dürfen eigene Erfahrungen einbringen, in denen sie sich einmal allein oder verloren gefühlt haben.
Im weiteren Verlauf wird erzählt, wie der Hirte das Schaf sucht und wiederfindet. Die Freude des Hirten und die Erleichterung des Schafes stehen im Mittelpunkt. Die Kinder erkennen, dass niemand vergessen wird und dass Suchen und Finden Hoffnung schenkt. Die Stunde endet mit einem kurzen Gespräch darüber, was diese Geschichte über Gott erzählen könnte.
Diese Stunde dient der vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Hirtenbild. Zu Beginn werden Wortkarten mit Aufgaben eines Hirten ausgelegt oder gemeinsam erarbeitet. Die Kinder lesen oder hören die Begriffe und ordnen sie dem Bodenbild zu.
In Partner- oder Kleingruppen überlegen die Kinder, was diese Aufgaben bedeuten und warum sie wichtig sind. Anschließend wird im Plenum gesammelt, welche Aufgaben auch zu Gott passen könnten. Die Kinder übertragen die konkreten Tätigkeiten des Hirten symbolisch auf Gott, etwa: „Gott passt auf“, „Gott hilft“, „Gott sucht“.
Die Lehrkraft fasst die Gedanken der Kinder zusammen und hält sie sichtbar fest. So entsteht eine gemeinsame Übersicht darüber, was das Bild vom guten Hirten über Gott aussagt. Die Stunde schließt mit einem Blick auf das Bodenbild und einem kurzen stillen Moment.
In dieser Stunde öffnen die Kinder den Blick für weitere Gottesbilder. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Gott nicht nur mit einem einzigen Bild beschrieben werden kann. Die Lehrkraft legt verschiedene Wortkarten oder Symbole aus, die Vergleiche anregen.
Die Kinder wählen ein Bild oder einen Vergleich aus, der ihnen besonders zusagt, oder entwickeln einen eigenen. Anschließend gestalten sie dazu ein Bild, eine Karte oder ein Symbol. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich die Vorstellungen der Kinder sind.
Im Gesprächskreis stellen einige Kinder ihre Ergebnisse vor. Die Lehrkraft betont, dass alle Bilder nebeneinander stehen dürfen und jedes etwas Eigenes über Gott sagen kann. Die Stunde endet mit der gemeinsamen Erkenntnis, dass Gott größer ist als jedes einzelne Bild.
Im Hauptteil gestalten die Kinder ein abschließendes Produkt, etwa ein Bild, ein Schaf mit Namen oder ein Symbol, das für sie besonders gut zu Gott passt. Dieses Produkt fasst ihre persönliche Auseinandersetzung zusammen.
Zum Abschluss kommen alle im Kreis zusammen. Wer möchte, darf sein Werk zeigen oder einen Gedanken teilen. Die Einheit endet mit einem ruhigen Ritual, etwa einem Segenswort oder einem stillen Moment, der den Kindern vermittelt, dass ihre Gedanken und Bilder wertvoll sind.
Sicherung & Evaluation
Lernaufgaben
Die Lernaufgaben der Einheit sind offen, erfahrungsbezogen und handlungsorientiert angelegt. Sie zielen nicht auf die Reproduktion von Wissen, sondern auf das persönliche Nachdenken, Deuten und Gestalten von Gottesbildern.
Die Kinder setzen sich mit eigenen Erfahrungen von Geborgenheit, Angst, Verlorensein und Vertrauen auseinander und bringen diese in Beziehung zu biblischen Bildern.
Sie drücken ihre Vorstellungen von Gott sprachlich, bildlich oder symbolisch aus (z. B. durch Malen, Gestalten, Erzählen oder Legen).
Sie hören biblische Geschichten (guter Hirte, verlorenes Schaf), versetzen sich in die handelnden Figuren hinein und deuten deren Erfahrungen.
Sie vergleichen eigene Gottesbilder mit denen anderer Kinder und lernen, Unterschiede auszuhalten und zu respektieren.
Sie entwickeln eigene Vergleiche („Gott ist wie …“) und erweitern so ihre religiöse Ausdrucksfähigkeit.
Sicherung
Die Sicherung der Lernprozesse erfolgt nicht primär schriftlich, sondern über dialogische, symbolische und gestalterische Formen, die dem Thema und dem Alter der Kinder angemessen sind.
Gemeinsame Gesprächsphasen im Sitzkreis sichern zentrale Gedanken und Deutungen.
Bodenbilder, Wortkarten und gestaltete Symbole bleiben sichtbar und werden wiederholt aufgegriffen.
Gestaltungsprodukte der Kinder (Bilder, Schafe, Karten) dienen als persönliche Sicherung und Ausdruck des Gelernten.
Rituale zu Beginn oder am Ende einzelner Stunden strukturieren die Einheit und verdichten zentrale Aussagen.
Evaluation
Die Evaluation der Einheit ist prozessbegleitend und orientiert sich an der aktiven Teilnahme und den Äußerungen der Kinder.
Beteiligung und Ausdrucksfreude in Gesprächsphasen, Liedern und Spielen.
Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung („Was kann ich gut?“) und Perspektivübernahme („Was mag ich an anderen?“).
Umgang mit Verschiedenheit, Empathie und kooperativem Verhalten.
Ausdruck religiöser Deutungen („Gott hat mich lieb“, „Wir gehören zusammen“) in Sprache, Symbolen und Handlungen.Die Rückmeldung erfolgt wertschätzend und dialogisch: durch Gespräche, gemeinsame Reflexionen oder kleine Feedback‑Rituale („Das habe ich gelernt“, „Das möchte ich noch üben“).
Materialien & Medien
Arbeitsblätter und Gestaltungsvorlagen
Die folgenden Materialien sind gezielt auf die Inhalte, Methoden und Lernprozesse dieser Unterrichtseinheit abgestimmt. Sie orientieren sich unmittelbar an den geplanten Unterrichtsstunden (Gottesbilder, guter Hirte, verlorenes Schaf) und unterstützen entweder die individuelle Auseinandersetzung der Kinder oder das gemeinsame Lernen im Kreis. Nicht alle Materialien müssen eingesetzt werden; die Auswahl erfolgt abhängig von Lerngruppe, Zeitrahmen und räumlichen Möglichkeiten.
Offene Gestaltungsblätter zu Gottesbildern
Diese Blätter werden vor allem in Stunde 1, 5 und 6 eingesetzt. Sie tragen z. B. die Überschrift „Gott ist für mich wie …“ und bieten den Kindern viel freien Raum zum Malen oder Gestalten. Ziel ist es, persönliche Vorstellungen von Gott auszudrücken, ohne Vorgaben oder Bewertung.Mal- und Symbolblätter
Leere Blätter oder einfache Rahmen ermöglichen es den Kindern, Gott abstrakt, farbig oder symbolisch darzustellen. Diese Form ist besonders hilfreich für Kinder, die sich nicht gegenständlich ausdrücken möchten oder können.Bastelvorlage „Schaf“
Die Schaf-Vorlage wird in Stunde 4 oder 6 genutzt. Die Kinder gestalten ein eigenes Schaf, versehen es mit ihrem Namen und nutzen es als Identifikationssymbol. Das Schaf kann im Bodenbild liegen oder als Teil einer Wandgestaltung sichtbar bleiben.Wort- und Bildkarten für Kinderarbeiten
Karten mit Satzanfängen wie „Gott ist wie …“ unterstützen Kinder dabei, ihre Gedanken schriftlich oder zeichnerisch festzuhalten. Sie helfen insbesondere Kindern mit geringer Sprachsicherheit.Alternativen zu vorbereiteten Vorlagen
Statt vorgefertigter Arbeitsblätter können auch leere Blätter, das Religionsheft oder eine Sammelmappe verwendet werden. So bleibt die Gestaltung flexibel und an die Lerngruppe angepasst.
Medien und Material
Diese Materialien dienen der Strukturierung der Unterrichtsphasen, unterstützen Differenzierung und fördern die aktive Beteiligung aller Kinder. Sie können aus den Vorlagen übernommen oder selbst auf Basis der beschriebenen Aufgaben gestaltet werden.
Bodenbildmaterialien
Das Bodenbild wird besonders in den Stunden 2 bis 4 eingesetzt. Mit Tüchern, Figuren und Symbolen entsteht gemeinsam eine Landschaft, in der die Geschichte vom guten Hirten und vom verlorenen Schaf sichtbar wird. Das Bodenbild dient als Gesprächsanlass und Orientierung für die Kinder.Naturmaterialien
Steine, Zweige oder Holzstücke werden genutzt, um Wege, Gefahren oder Schutz darzustellen. Sie ermöglichen ein handelndes und sinnliches Lernen und laden die Kinder dazu ein, selbst aktiv zu gestalten.Wortkarten für das gemeinsame Gespräch
Wortkarten mit Aufgaben eines Hirten wie „suchen“, „schützen“ oder „begleiten“ strukturieren besonders in Stunde 4 das Gespräch. Die Kinder ordnen die Begriffe zu und übertragen sie auf Gottesvorstellungen.Bildmaterial zur Geschichte vom verlorenen Schaf
Bildfolgen oder einzelne Bildkarten unterstützen das Erzählen und Nacherzählen der Geschichte. Sie machen Gefühle sichtbar und helfen besonders Kindern mit geringerer Sprachkompetenz, dem Geschehen zu folgen.Erzählmedien
Die Geschichte wird entweder aus einer Kinderbibel vorgelesen oder frei erzählt. Ergänzend können einfache Erzählfiguren wie Hirte und Schaf eingesetzt werden, um das Geschehen anschaulich zu machen.Rituelle Materialien
Eine Kerze oder ein ruhiges Symbol im Sitzkreis markieren Anfang oder Ende einer Stunde. Sie helfen den Kindern, zur Ruhe zu kommen und Übergänge bewusst wahrzunehmen.Optionale Ergänzungen
Leise Instrumentalmusik oder einfache Klanginstrumente können Stimmungen wie Freude, Angst oder Geborgenheit vertiefen, sind jedoch nicht zwingend notwendig.
Passende Materialien aus der ru-digital Mediendatenbank
Lehrplanbezüge & Kompetenzen
Bezüge zum katholischen Religionsunterricht bzw. zu den entsprechenden Unterrichten in den jeweiligen Bundesländern.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ passt sehr gut zu den Vorgaben des Bildungsplans Baden-Württemberg für den katholischen Religionsunterricht in der Grundschule und ist besonders für die Schuleingangsphase geeignet. Der Bildungsplan betont für die Klassen 1 und 2 einen erfahrungsbezogenen, kindgemäßen Zugang zu religiösen Fragen sowie das Lernen mit Geschichten, Bildern, Symbolen und Ritualen. Genau diesen Ansatz greift die Einheit auf, indem sie bei den Alltagserfahrungen der Kinder ansetzt und diese mit biblischen Bildern verbindet.
Inhaltlich ist die Einheit dem Bereich „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ zuzuordnen. Die offene Formulierung „Gott ist wie …“ entspricht dem im Bildungsplan angelegten Verständnis von Gottesrede als Bildsprache. Mit dem Bild vom guten Hirten und der Erzählung vom verlorenen Schaf (Ps 23; Lk 15) werden biblische Texte aufgegriffen, die für Erst- und Zweitklässler besonders zugänglich sind, da sie Beziehungserfahrungen wie Geborgenheit, Angst, Schutz und Wiedergefundenwerden thematisieren. Die Kinder lernen, dass Menschen Gott in Bildern beschreiben und dass diese Bilder helfen, Erfahrungen zu deuten, ohne Gott festzulegen.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Schuleingangsphase. Die Kinder nehmen eigene Gedanken und Gefühle wahr und bringen sie sprachlich, bildlich oder symbolisch zum Ausdruck. Sie hören biblische Geschichten, erzählen diese in einfacher Form nach und stellen Bezüge zu eigenen Erfahrungen her. Im gemeinsamen Gespräch lernen sie, anderen zuzuhören und unterschiedliche Gottesvorstellungen zu respektieren. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste Formen religiöser Ausdrucksfähigkeit. Insgesamt unterstützt die Einheit damit den Aufbau elementarer Wahrnehmungs-, Ausdrucks-, Deutungs- und Kommunikationskompetenzen, wie sie der Bildungsplan für die Klassen 1 und 2 vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: Bildungsplan 2016 – Katholische Religionslehre Grundschule, Stuttgart 2016.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut mit den Vorgaben des LehrplanPLUS Grundschule für den katholischen Religionsunterricht in den Jahrgangsstufen 1 und 2 vereinbar. Der LehrplanPLUS betont für die Schuleingangsphase, dass Kinder erste eigene Fragen nach Gott entwickeln und lernen, von Gott in Bildern, Vergleichen und Geschichten zu sprechen. Die Einheit greift diesen Ansatz auf, indem sie konsequent von den Erfahrungen der Kinder ausgeht und diese mit biblischen Gottesbildern verbindet.
Inhaltlich ist die Einheit dem Lernbereich „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ zuzuordnen. Die Arbeit mit der offenen Wendung „Gott ist wie …“ entspricht dem im Lehrplan angelegten Verständnis, dass Kinder Gott nicht begrifflich definieren, sondern in bildhafter Sprache ausdrücken. Die biblischen Texte Ps 23 und das Gleichnis vom verlorenen Schaf (Lk 15) sind für die Jahrgangsstufen 1/2 ausdrücklich geeignete Inhalte, da sie Gott als schützend, sorgend und suchend zeigen und an kindliche Beziehungserfahrungen wie Geborgenheit, Angst oder Verlorensein anschließen.
Kompetenzbezogen unterstützt die Einheit den Aufbau grundlegender Fähigkeiten, wie sie der LehrplanPLUS für die Klassen 1 und 2 beschreibt. Die Kinder äußern eigene Vorstellungen von Gott in einfachen Worten, Bildern oder Symbolen, hören biblische Geschichten und geben zentrale Gedanken in eigenen Ausdrucksformen wieder. Sie lernen, anderen zuzuhören, unterschiedliche Vorstellungen wahrzunehmen und respektvoll mit ihnen umzugehen. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Gestaltungskompetenzen. Die Einheit fördert damit in altersgemäßer Weise religiöse Sprachfähigkeit, Deutung in Ansätzen und kommunikative Kompetenzen der Schuleingangsphase.
Quelle:
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus: LehrplanPLUS Grundschule – Katholische Religionslehre, München.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist gut an die Vorgaben des Rahmenplans Grundschule Berlin für den Religionsunterricht in den Klassen 1 und 2 angebunden. Der Rahmenplan betont für die Schuleingangsphase das Lernen mit Geschichten, Bildern und Symbolen sowie die Entwicklung einer ersten religiösen Sprach- und Ausdrucksfähigkeit. Die Einheit greift diesen Ansatz auf, indem sie von den Erfahrungen und Gefühlen der Kinder ausgeht und diese mit biblischen Bildern von Gott verbindet.
Inhaltlich knüpft die Einheit an den Themenbereich „Von Gott sprechen“ an. Die offene Formulierung „Gott ist wie …“ entspricht dem im Rahmenplan angelegten Verständnis religiöser Sprache als bildhafte und vorläufige Ausdrucksform. Mit dem Bild vom guten Hirten und der Geschichte vom verlorenen Schaf werden biblische Erzählungen verwendet, die für Erst- und Zweitklässler emotional zugänglich sind und Erfahrungen von Geborgenheit, Angst und Wiedergefundenwerden aufgreifen. Die Kinder lernen, dass Menschen Gott in unterschiedlichen Bildern beschreiben und dass diese Bilder aus Erfahrungen entstehen.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Klassen 1/2. Die Kinder äußern einfache Gedanken zu Gott, hören biblische Geschichten, erzählen zentrale Inhalte nach und bringen ihre Vorstellungen gestalterisch zum Ausdruck. Im gemeinsamen Gespräch nehmen sie wahr, dass es unterschiedliche religiöse Vorstellungen gibt, und lernen, diese wertschätzend zu respektieren. Die Einheit unterstützt damit den Aufbau elementarer Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Kommunikationskompetenzen, wie sie der Berliner Rahmenplan für die Schuleingangsphase vorsieht.
Quelle:
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin: Rahmenplan Grundschule – Religionsunterricht, Berlin.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist gut mit den Vorgaben des Rahmenplans Grundschule Mecklenburg-Vorpommern vereinbar, der hier stellvertretend für Brandenburg herangezogen wird. Der Rahmenplan betont für die Klassen 1 und 2 einen handlungs-, erfahrungs- und symbolorientierten Religionsunterricht, der an die Lebenswelt der Kinder anknüpft und religiöse Inhalte vor allem über Geschichten, Bilder und kreative Ausdrucksformen erschließt. Genau diesem didaktischen Grundverständnis folgt die Einheit.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Themenbereich zuordnen, in dem Kinder erste Vorstellungen von Gott entwickeln und biblische Bilder kennenlernen. Die offene Redeweise „Gott ist wie …“ unterstützt das im Rahmenplan angelegte Verständnis, dass Gott nicht festgelegt, sondern in Bildern und Vergleichen beschrieben wird. Das Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf sind für Erst- und Zweitklässler besonders geeignet, da sie grundlegende Erfahrungen wie Geborgenheit, Angst, Verlorensein und Wiedergefundenwerden aufgreifen und in einer kindgemäßen Bildsprache deuten.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale Fähigkeiten der Schuleingangsphase. Die Kinder nehmen eigene Gedanken und Gefühle wahr und bringen diese sprachlich, bildlich oder symbolisch zum Ausdruck. Sie hören biblische Geschichten, erzählen sie in einfachen Formen nach und setzen sie mit eigenen Erfahrungen in Beziehung. Im Gespräch lernen sie, anderen zuzuhören und unterschiedliche Gottesvorstellungen zu respektieren. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen, wie sie der Rahmenplan für die Klassen 1 und 2 vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern: Rahmenplan Grundschule – Evangelischer Religionsunterricht, Schwerin.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist gut an die Fachanforderungen Religion für die Grundschule in Hamburg anschlussfähig und entspricht in ihrer Konzeption den didaktischen Vorgaben für die Klassen 1 und 2. Die Fachanforderungen betonen für die Schuleingangsphase einen kindgemäßen, narrativen und dialogischen Religionsunterricht, der an den Erfahrungen der Kinder ansetzt und religiöse Inhalte über Geschichten, Bilder und Symbole erschließt. Die Einheit greift diese Grundlinien konsequent auf.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Kompetenzbereich zuordnen, in dem Kinder lernen, religiöse Vorstellungen auszudrücken und biblische Bilder kennenzulernen. Die offene Formulierung „Gott ist wie …“ unterstützt das im Hamburger Curriculum angelegte Verständnis religiöser Sprache als bildhaft und vorläufig. Mit dem Bild vom guten Hirten und der Geschichte vom verlorenen Schaf werden biblische Erzählungen verwendet, die für Erst- und Zweitklässler emotional gut zugänglich sind und Erfahrungen von Geborgenheit, Angst, Verlorensein und Wiedergefundenwerden thematisieren. Zugleich bleibt die Einheit offen für unterschiedliche religiöse oder nichtreligiöse Vorstellungen und ist damit gut in den religionskooperativen Ansatz Hamburgs integrierbar.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Klassen 1/2. Die Kinder äußern eigene Gedanken zu Gott in einfachen Worten oder Bildern, hören biblische Geschichten und bringen zentrale Inhalte in eigenen Ausdrucksformen zum Ausdruck. Im Gespräch nehmen sie unterschiedliche Vorstellungen wahr und lernen, diese respektvoll stehen zu lassen. Durch kreative Gestaltungsphasen entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Kommunikationskompetenzen, wie sie die Fachanforderungen für die Schuleingangsphase vorsehen.
Quelle:
Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg: Fachanforderungen Religion Grundschule, Hamburg.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut an die Vorgaben des hessischen Kerncurriculums für den katholischen Religionsunterricht in der Primarstufe angebunden und eignet sich besonders für die Klassen 1 und 2. Das Kerncurriculum betont für die Schuleingangsphase einen elementaren, erfahrungsbezogenen Zugang zu religiösen Fragen sowie das Lernen mit Geschichten, Bildern und Symbolen. Die Einheit greift diesen Ansatz auf, indem sie die Gottesfrage aus den Erfahrungen und Gefühlen der Kinder heraus entwickelt.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Bereich zuordnen, in dem Kinder erste Gottesvorstellungen entwickeln und biblische Bilder von Gott kennenlernen. Mit dem Bild vom guten Hirten und der Geschichte vom verlorenen Schaf werden biblische Texte aufgegriffen, die im hessischen Curriculum für die Klassen 1/2 als besonders geeignet gelten, da sie Nähe, Schutz und Angenommensein thematisieren. Die offene Redeweise „Gott ist wie …“ unterstützt das Ziel, Gott nicht festzulegen, sondern kindgerecht in Bildern von ihm zu sprechen.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Schuleingangsphase. Die Kinder hören biblische Geschichten, äußern eigene Gedanken und Gefühle zu Gott und bringen diese in einfachen sprachlichen oder gestalterischen Formen zum Ausdruck. Sie lernen, anderen zuzuhören, unterschiedliche Vorstellungen wahrzunehmen und respektvoll mit ihnen umzugehen. Durch kreative Aufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen, wie sie das hessische Kerncurriculum für die Klassen 1 und 2 vorsieht.
Quelle:
Hessisches Kultusministerium: Kerncurriculum Katholische Religion Primarstufe, Wiesbaden.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist gut mit den Vorgaben des Rahmenplans Grundschule Mecklenburg-Vorpommern für den Religionsunterricht in den Klassen 1 und 2 vereinbar. Der Rahmenplan betont für die Schuleingangsphase einen handlungs- und erfahrungsorientierten Zugang zu religiösen Themen sowie das Lernen mit Geschichten, Bildern und Symbolen. Die Einheit greift diese Grundlinien auf, indem sie von den Alltagserfahrungen der Kinder ausgeht und diese mit biblischen Bildern von Gott verbindet.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Themenbereich zuordnen, in dem Kinder erste Vorstellungen von Gott entwickeln und biblische Erzählungen kennenlernen. Das Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf ermöglichen Erst- und Zweitklässlern einen emotionalen Zugang zu Erfahrungen von Geborgenheit, Angst, Verlorensein und Wiedergefundenwerden. Die offene Formulierung „Gott ist wie …“ unterstützt das im Rahmenplan angelegte Verständnis religiöser Sprache als bildhaft und deutungsoffen.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale Fähigkeiten der Klassen 1/2. Die Kinder hören biblische Geschichten, erzählen sie in einfachen Formen nach und bringen eigene Gedanken und Gefühle sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck. Im gemeinsamen Gespräch lernen sie, anderen zuzuhören und unterschiedliche Vorstellungen zu respektieren. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen, wie sie der Rahmenplan für die Schuleingangsphase vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern: Rahmenplan Grundschule – Evangelischer Religionsunterricht, Schwerin.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist gut an das Kerncurriculum Katholische Religion für die Grundschule in Niedersachsen angebunden und eignet sich besonders für die Klassen 1 und 2. Das Kerncurriculum betont für die Schuleingangsphase einen erfahrungsbezogenen Zugang zur Gottesfrage sowie das Lernen mit Geschichten, Bildern und Symbolen. Die Einheit greift dies auf, indem sie bei kindlichen Erfahrungen ansetzt und diese mit biblischen Bildern verbindet.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Kompetenzbereich „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ zuordnen. Die offene Bildrede „Gott ist wie …“ entspricht dem curricularen Verständnis, dass Kinder Gott in Vergleichen und Bildern ausdrücken, ohne ihn festzulegen. Mit dem Bild vom guten Hirten und der Geschichte vom verlorenen Schaf werden biblische Erzählungen genutzt, die für Erst- und Zweitklässler emotional zugänglich sind und Erfahrungen von Schutz, Geborgenheit, Angst und Wiedergefundenwerden thematisieren.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Klassen 1/2. Die Kinder äußern eigene Gedanken zu Gott in einfachen Worten oder Bildern, hören biblische Geschichten und geben zentrale Inhalte in eigenen Ausdrucksformen wieder. Sie lernen, anderen zuzuhören, unterschiedliche Vorstellungen wahrzunehmen und respektvoll mit ihnen umzugehen. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen im Sinne des Kerncurriculums.
Quelle:
Niedersächsisches Kultusministerium: Kerncurriculum Katholische Religion Grundschule, Hannover.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut mit den Vorgaben des Lehrplans Katholische Religionslehre für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen vereinbar und eignet sich besonders für die Klassen 1 und 2. Der Lehrplan betont für die Schuleingangsphase einen kindgemäßen, erfahrungs- und handlungsorientierten Zugang zur Gottesfrage sowie das Lernen mit biblischen Geschichten, Bildern und Symbolen. Die Einheit greift diesen Ansatz auf, indem sie von den Lebens- und Gefühlserfahrungen der Kinder ausgeht und diese mit biblischen Gottesbildern verbindet.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Inhaltsfeld zuordnen, in dem Kinder lernen, nach Gott zu fragen und von Gott in Bildern zu sprechen. Das Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf sind für Erst- und Zweitklässler besonders geeignet, da sie Beziehungserfahrungen wie Schutz, Geborgenheit, Angst und Wiedergefundenwerden thematisieren. Die offene Formulierung „Gott ist wie …“ unterstützt das im Lehrplan angelegte Verständnis, dass Gottesrede in der Grundschule bildhaft, vorläufig und erfahrungsbezogen ist.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Klassen 1/2. Die Kinder hören biblische Geschichten, äußern eigene Gedanken zu Gott und bringen diese sprachlich, bildlich oder symbolisch zum Ausdruck. Im gemeinsamen Gespräch nehmen sie unterschiedliche Vorstellungen wahr und lernen, diese wertschätzend zu respektieren. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen, wie sie der Lehrplan für die Schuleingangsphase vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen: Lehrplan Katholische Religionslehre Grundschule, Düsseldorf.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist gut mit den Vorgaben des Lehrplans Katholische Religionslehre Grundschule Rheinland-Pfalz vereinbar und eignet sich besonders für die Klassenstufen 1 und 2. Der Lehrplan betont für die Schuleingangsphase einen elementarisierenden Zugang zu religiösen Fragen, der an die Lebenswelt der Kinder anknüpft und religiöse Inhalte über Geschichten, Bilder und Symbole erschließt. Die Einheit greift dieses Grundverständnis konsequent auf.
Inhaltlich ist die Einheit dem Bereich zuzuordnen, in dem Kinder erste Vorstellungen von Gott entwickeln und biblische Geschichten als Deutungsangebote kennenlernen. Das Bild vom guten Hirten sowie die Erzählung vom verlorenen Schaf ermöglichen Erst- und Zweitklässlern einen kindgemäßen Zugang zu Erfahrungen von Geborgenheit, Angst, Verlorensein und Angenommensein. Die offene Redeweise „Gott ist wie …“ unterstützt das im Lehrplan angelegte Verständnis, dass Gott nicht festgelegt wird, sondern in Bildern und Vergleichen zur Sprache kommt.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Schuleingangsphase. Die Kinder hören biblische Geschichten, erzählen zentrale Inhalte in einfacher Form nach und bringen eigene Gedanken und Gefühle sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck. Im Gespräch lernen sie, anderen zuzuhören und unterschiedliche Vorstellungen wahrzunehmen und zu respektieren. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen, wie sie der Lehrplan für die Klassen 1 und 2 vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz: Teilrahmenplan Katholische Religionslehre Grundschule, Mainz.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist gut mit den Vorgaben des Lehrplans Katholische Religion für die Grundschule im Saarland vereinbar und eignet sich besonders für die Klassen 1 und 2. Der Lehrplan hebt für die Schuleingangsphase hervor, dass Kinder religiöse Inhalte vor allem über Bilder, Symbole, Geschichten und Gespräche erschließen und dabei eigene Gedanken und Gefühle einbringen sollen. Die Einheit entspricht diesem Anspruch, indem sie bei kindlichen Erfahrungen ansetzt und diese mit biblischen Gottesbildern verbindet.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Bereich zuordnen, in dem Kinder erste Vorstellungen von Gott entwickeln und lernen, dass Menschen Gott in Bildern beschreiben. Das Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf sind für Erst- und Zweitklässler besonders zugänglich, da sie Erfahrungen von Geborgenheit, Schutz, Angst und Wiedergefundenwerden thematisieren. Die offene Formulierung „Gott ist wie …“ unterstützt das im Lehrplan angelegte Verständnis religiöser Sprache als bildhaft und nicht festlegend.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Klassen 1/2. Die Kinder hören biblische Geschichten, äußern einfache Gedanken zu Gott und bringen ihre Vorstellungen in Bildern oder Symbolen zum Ausdruck. Im Gespräch lernen sie, anderen zuzuhören und unterschiedliche Gottesvorstellungen wahrzunehmen und zu respektieren. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen, wie sie der Lehrplan für die Schuleingangsphase vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes: Lehrplan Grundschule Katholische Religion, Saarbrücken.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist gut mit den Vorgaben des Lehrplans Katholische Religion für die Grundschule im Freistaat Sachsen vereinbar und eignet sich besonders für die Klassenstufen 1 und 2. Der Lehrplan betont für die Schuleingangsphase, dass Kinder eigene Vorstellungen von Gott entwickeln und religiöse Inhalte vor allem über Geschichten, Bilder und Symbole erschließen sollen. Die Einheit greift diesen Ansatz auf, indem sie konsequent an den Erfahrungen und Ausdrucksmöglichkeiten der Kinder ansetzt.
Inhaltlich ist die Einheit dem Lernbereich zuzuordnen, in dem Kinder nach Gott fragen und biblische Bilder kennenlernen. Das Bild vom guten Hirten und die Erzählung vom verlorenen Schaf ermöglichen Erst- und Zweitklässlern einen emotionalen Zugang zu Themen wie Geborgenheit, Angst, Verlorensein und Wiedergefundenwerden. Die offene Redeweise „Gott ist wie …“ entspricht dem im Lehrplan angelegten Verständnis, dass Gottesvorstellungen in der Grundschule bildhaft, vorläufig und entwicklungsfähig sind.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Klassen 1/2. Die Kinder hören biblische Geschichten, äußern eigene Gedanken zu Gott und bringen diese in einfachen sprachlichen oder gestalterischen Formen zum Ausdruck. Im Gespräch nehmen sie unterschiedliche Vorstellungen wahr und lernen, diese zu respektieren. Durch kreative Aufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen, wie sie der sächsische Lehrplan für die Schuleingangsphase vorsieht.
Quelle:
Sächsisches Staatsministerium für Kultus: Lehrplan Grundschule – Katholische Religion, Dresden.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist gut mit den Vorgaben des Lehrplans Katholischer Religionsunterricht für die Grundschule in Sachsen-Anhalt vereinbar und eignet sich besonders für die Klassenstufen 1 und 2. Der Lehrplan betont für die Schuleingangsphase einen anschaulichen, erfahrungsbezogenen Religionsunterricht, in dem Kinder religiöse Inhalte vor allem über Bilder, Geschichten, Symbole und handelnde Zugänge erschließen. Die Einheit greift dieses didaktische Grundverständnis konsequent auf.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Lernbereich zuordnen, in dem Kinder erste Vorstellungen von Gott entwickeln und biblische Sprachbilder kennenlernen. Das Bild vom guten Hirten sowie die Geschichte vom verlorenen Schaf sind für Erst- und Zweitklässler besonders geeignet, da sie grundlegende Erfahrungen wie Geborgenheit, Angst, Verlorensein und Angenommensein aufgreifen und in einer kindgemäßen Bildsprache deuten. Die offene Formulierung „Gott ist wie …“ unterstützt das im Lehrplan angelegte Verständnis, dass Gott nicht beschrieben, sondern in Bildern und Vergleichen zur Sprache gebracht wird.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Klassen 1/2. Die Kinder hören biblische Geschichten, erzählen zentrale Inhalte in einfachen Formen nach und bringen eigene Gedanken und Gefühle sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck. Im gemeinsamen Gespräch lernen sie, anderen zuzuhören und unterschiedliche Gottesvorstellungen wahrzunehmen und zu respektieren. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen, wie sie der Lehrplan für die Schuleingangsphase vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt: Lehrplan Grundschule Katholischer Religionsunterricht, Magdeburg.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist gut mit den Vorgaben der Fachanforderungen Katholische Religion für die Primarstufe in Schleswig-Holstein vereinbar und eignet sich besonders für die Klassen 1 und 2. Die Fachanforderungen betonen für die Schuleingangsphase einen kindgemäßen, erfahrungsbezogenen Religionsunterricht, der religiöse Inhalte über biblische Geschichten, Bilder und Symbole erschließt. Die Einheit greift diesen Ansatz auf, indem sie bei den Erfahrungen und Gefühlen der Kinder ansetzt.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Themenbereich zuordnen, in dem Kinder erste Gottesvorstellungen entwickeln und biblische Erzählungen kennenlernen. Das Gleichnis vom verlorenen Schaf sowie das Bild vom guten Hirten ermöglichen Erst- und Zweitklässlern einen emotionalen Zugang zu Erfahrungen von Geborgenheit, Angst, Verlorensein und Wiedergefundenwerden. Die offene Redeweise „Gott ist wie …“ entspricht dem in den Fachanforderungen angelegten Verständnis religiöser Sprache als bildhaft, vorläufig und deutungsoffen.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Klassen 1/2. Die Kinder hören biblische Geschichten, äußern eigene Gedanken zu Gott und bringen diese in einfachen sprachlichen oder gestalterischen Formen zum Ausdruck. Im gemeinsamen Gespräch nehmen sie unterschiedliche Vorstellungen wahr und lernen, diese wertschätzend zu respektieren. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen, wie sie die Fachanforderungen für die Schuleingangsphase vorsehen.
Quelle:
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein: Fachanforderungen Katholische Religion Primarstufe, Kiel.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut mit den Vorgaben des Lehrplans Katholischer Religionsunterricht für die Grundschule in Thüringen vereinbar und eignet sich besonders für die Klassenstufen 1 und 2. Der Lehrplan betont für die Schuleingangsphase, dass religiöses Lernen von den Fragen, Erfahrungen und Ausdrucksmöglichkeiten der Kinder ausgehen soll und dass biblische Inhalte vor allem erzählerisch, anschaulich und lebensweltbezogen zu erschließen sind. Die Einheit folgt diesem Ansatz konsequent.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Lernbereich „Nach Gott fragen“ zuordnen. Das Bild vom guten Hirten sowie die Erzählung vom verlorenen Schaf werden im Thüringer Lehrplan ausdrücklich als geeignete biblische Zugänge genannt, um Kindern Gottes Zuwendung, Schutz und Angenommensein nahezubringen. Diese Bilder sind für Erst- und Zweitklässler besonders zugänglich, da sie an Erfahrungen von Geborgenheit, Angst, Verlorensein und Wiedergefundenwerden anknüpfen. Die offene Formulierung „Gott ist wie …“ unterstützt das im Lehrplan angelegte Verständnis, dass Gottesvorstellungen bildhaft, vorläufig und entwicklungsfähig sind.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Fähigkeiten der Schuleingangsphase. Die Kinder hören biblische Geschichten, äußern eigene Gedanken und Gefühle zu Gott und bringen diese in einfachen sprachlichen oder gestalterischen Formen zum Ausdruck. Im Gespräch lernen sie, anderen zuzuhören und unterschiedliche Vorstellungen wahrzunehmen und zu respektieren. Durch kreative Gestaltungsaufgaben entwickeln sie erste religiöse Ausdrucks- und Deutungskompetenzen, wie sie der Thüringer Lehrplan für die Klassen 1 und 2 vorsieht.
Quelle:
Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport: Lehrplan Katholischer Religionsunterricht Grundschule, Erfurt.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ entspricht in besonderer Weise den kirchlichen Vorgaben der Deutschen Bischofskonferenz für den katholischen Religionsunterricht in der Grundschule. Die DBK betont, dass der Religionsunterricht Kinder in ihrer religiösen Sprach- und Deutungsfähigkeit fördern soll und dabei von ihren Erfahrungen, Fragen und Ausdrucksmöglichkeiten ausgeht. Für die Schuleingangsphase wird ausdrücklich hervorgehoben, dass religiöses Lernen nicht belehrend, sondern einladend, dialogisch und bildhaft zu gestalten ist.
Inhaltlich entspricht die Einheit dem kirchlichen Anliegen, Kindern erste Zugänge zum christlichen Gottesverständnis zu eröffnen, ohne Gott festzulegen oder zu vereindeutigen. Die Arbeit mit der offenen Formulierung „Gott ist wie …“ greift das theologische Grundverständnis der DBK auf, dass Gott im christlichen Glauben vor allem in Bildern, Gleichnissen und Symbolen zur Sprache kommt. Das biblische Bild vom guten Hirten sowie die Erzählung vom verlorenen Schaf (Ps 23; Lk 15) sind zentrale biblische Zeugnisse, die auch von der DBK als besonders geeignete Texte für Kinder benannt werden, da sie Gottes Nähe, Sorge und Zuwendung kindgerecht ausdrücken.
Die Einheit folgt zudem dem kirchlichen Grundsatz, dass der Religionsunterricht Raum für persönliche Aneignung bieten muss. Kinder dürfen eigene Gottesbilder entwickeln, diese ausdrücken und im Austausch mit anderen reflektieren. Dabei wird deutlich, dass Gottesbilder vorläufig sind und sich im Laufe des Lebens verändern können. Diese Offenheit entspricht der kirchlichen Perspektive, nach der Glauben nicht als abgeschlossenes Wissen, sondern als wachsender Deutungsprozess verstanden wird.
Kompetenzbezogen unterstützt die Einheit die von der DBK geforderte Entwicklung religiöser Grundfähigkeiten in der Schuleingangsphase. Die Kinder lernen, religiöse Inhalte wahrzunehmen, biblische Geschichten zu hören und zu erzählen, eigene Gedanken und Gefühle in Worte oder Bilder zu fassen und andere Vorstellungen respektvoll wahrzunehmen. Durch kreative und symbolische Ausdrucksformen werden sie befähigt, erste persönliche Bezüge zum christlichen Glauben herzustellen. Die Einheit trägt damit zur religiösen Sprachfähigkeit, zur Dialogfähigkeit und zur behutsamen Einführung in die christliche Glaubenstradition bei.
Quelle:
Deutsche Bischofskonferenz: Der Religionsunterricht vor neuen Herausforderungen. Die katholische Sicht, Bonn 2005;
Deutsche Bischofskonferenz: Kirchliche Richtlinien zu Bildungsstandards für den katholischen Religionsunterricht in der Primarstufe, Bonn.
Anmerkungen:
* Die Zuordnung für die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Berlin und Brandenburg basieren auf dem gemeinsam entwickelten Rahmenplan Grundschule – Katholische Religion, herausgegeben Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
** Mit dem Schuljahr 2025/2026 beginnt die schrittweise Einführung des christlichen Religionsunterrichts (CRU) in Niedersachsen, das noch nicht in Kraft getretene Kerncurriculum ist noch nicht bedacht!
Konfessionelle Kooperation
Bezüge zu exemplarischen Arbeitsplänen & -hilfen
Die Bezüge auf die Arbeitshilfen dienen dir zur Gestaltung von Religionsunterricht in konfessioneller Kooperation.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ zeigt eine sehr hohe Passung zum Beispielcurriculum für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in der Grundschule (Klassen 1/2) in Baden-Württemberg. Die Einheit entspricht in Aufbau, Zielrichtung und didaktischer Grundhaltung dem konfessionell-kooperativen Ansatz, der religiöses Lernen ausdrücklich von den Erfahrungen, Fragen und Deutungen der Kinder her versteht und konfessionelle Unterschiede nicht voraussetzt, sondern dialogisch erschließt.
Inhaltlich knüpft die Einheit zentral an den im Beispielcurriculum ausgewiesenen Lernbereich an, in dem Kinder dazu angeregt werden, nach Gott zu fragen und von Gott zu sprechen. Die Leitfrage der Einheit („Wie stellen sich Menschen – und ich selbst – Gott vor?“) sowie die offene Gesprächskultur greifen das curriculare Anliegen auf, dass Kinder eigene Gottesvorstellungen wahrnehmen, ausdrücken und weiterentwickeln dürfen. Die Gestaltung der ersten und letzten Unterrichtsstunden, in denen Kinder persönliche Bilder, Symbole und Vergleiche zu Gott entwerfen, entspricht der Zielsetzung, religiöse Vorstellungen nicht normierend, sondern entwicklungs- und erfahrungsbezogen zu begleiten.
Ein zentrales Element des Beispielcurriculums für die konfessionelle Kooperation ist die Auseinandersetzung mit der bildhaften Sprache der Bibel. Die Unterrichtseinheit setzt diesen Schwerpunkt konsequent um, indem sie mit der Formulierung „Gott ist wie …“ arbeitet und so verdeutlicht, dass biblische Rede von Gott immer vergleichend und vorläufig bleibt. Die Beschäftigung mit dem biblischen Bild vom guten Hirten sowie mit der Geschichte vom verlorenen Schaf eröffnet den Kindern einen exemplarischen Zugang zu einer Gottesvorstellung, die von Nähe, Fürsorge und Verlässlichkeit geprägt ist. Gleichzeitig wird – im Sinne des konfessionell-kooperativen Curriculums – deutlich gemacht, dass dieses Bild eine mögliche Deutung darstellt und nicht als abschließende Festlegung verstanden wird.
Das Beispielcurriculum betont zudem, dass Kinder erfahren sollen, dass jeder Mensch vor Gott wertvoll ist. Diese inhaltliche Perspektive wird in der Einheit besonders durch die Arbeit mit der Geschichte vom verlorenen Schaf aufgegriffen. Erfahrungen von Angst, Verlorensein und Wiedergefundenwerden werden symbolisch erschlossen und mit der Zusage von Zuwendung verbunden, ohne moralisch zu vereindeutigen. Damit wird ein theologischer Kern entfaltet, der konfessionell anschlussfähig ist und zugleich die Lebenswelt der Kinder ernst nimmt.
Auf der Ebene der prozessbezogenen Kompetenzen zeigt sich ebenfalls eine deutliche Übereinstimmung mit dem Beispielcurriculum für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht. Die Kinder üben, eigene religiöse Gedanken und Gefühle zu formulieren, anderen zuzuhören und unterschiedliche Vorstellungen respektvoll nebeneinander stehen zu lassen. Diese dialogische Haltung ist ein zentrales Merkmal konfessioneller Kooperation und wird in der Einheit durch Gesprächskreise, offene Impulsfragen und wertschätzende Rückmeldungen gezielt gefördert.
Darüber hinaus unterstützt die Einheit die Kompetenz, eigene Erfahrungen mit religiösen Deutungen in Beziehung zu setzen. Gefühle wie Geborgenheit, Angst oder Freude werden nicht isoliert behandelt, sondern mit biblischen Bildern verknüpft und gemeinsam reflektiert. Die handlungs- und gestaltungsorientierten Methoden – insbesondere Bodenbilder, kreative Arbeiten und ritualisierte Phasen – entsprechen dem im Beispielcurriculum formulierten Anspruch, religiöses Lernen ganzheitlich, symbolisch und ästhetisch zu gestalten.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Unterrichtseinheit die inhaltlichen und prozessbezogenen Zielsetzungen des Beispielcurriculums für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in Baden-Württemberg in besonderer Weise aufgreift. Sie eröffnet dialogische Lernräume, ermöglicht konfessionell offene Zugänge zu biblischen Gottesbildern und fördert eine reflektierte, entwicklungsfähige religiöse Sprachfähigkeit bei Kindern der Klassen 1/2.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: Beispielcurriculum für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in der Grundschule (Klassen 1/2).
t.b.a.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ weist eine sehr hohe Passung zum Beispiel für einen Arbeitsplan für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in der Grundschule in Rheinland-Pfalz (Klassenstufe 1) auf. Die Einheit entspricht in ihrer theologischen Offenheit, ihrer dialogischen Grundhaltung und ihrem starken Lebensweltbezug den zentralen Intentionen der konfessionellen Kooperation, wie sie im Arbeitsplan für Rheinland-Pfalz beschrieben werden.
Inhaltlich ist die Einheit klar im Themenbereich „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ verortet, der im konfessionell-kooperativen Arbeitsplan als grundlegender Zugang religiösen Lernens in der Schuleingangsphase ausgewiesen ist. Die Leitfrage der Einheit („Wie stellen sich Menschen – und ich selbst – Gott vor?“) greift das curriculare Anliegen auf, Kinder darin zu unterstützen, erste eigene Gottesvorstellungen zu entwickeln und auszudrücken, ohne diese festzuschreiben oder konfessionell einzuengen. Die offenen Gesprächsphasen und Gestaltungsangebote ermöglichen es den Kindern, ihre individuellen Vorstellungen von Gott wahrzunehmen, mitzuteilen und im Austausch mit anderen weiterzudenken – genau so, wie es der Arbeitsplan für die konfessionelle Kooperation vorsieht.
Ein zentraler inhaltlicher Bezugspunkt des Arbeitsplans ist die Begegnung mit biblischen Gottesbildern, die Kindern helfen, über Gott ins Gespräch zu kommen. Die Einheit setzt diesen Schwerpunkt exemplarisch durch die Arbeit mit dem Bild vom guten Hirten sowie mit der Geschichte vom verlorenen Schaf um. Diese biblischen Bilder eröffnen eine Gottesvorstellung, die von Nähe, Fürsorge, Schutz und Zuwendung geprägt ist und konfessionsübergreifend anschlussfähig bleibt. Gleichzeitig wird in der Einheit deutlich gemacht, dass diese Bilder Vergleiche sind und Gott nicht vollständig beschreiben. Damit entspricht die Einheit dem im Arbeitsplan formulierten Ziel, Kinder an eine bildhafte, vorläufige und offene Rede von Gott heranzuführen.
Der konfessionell-kooperative Arbeitsplan für Rheinland-Pfalz betont zudem, dass Kinder erfahren sollen, dass jeder Mensch für Gott wichtig ist und dass religiöse Lernprozesse eng mit den Erfahrungen der Kinder verbunden sein müssen. Diese inhaltliche Perspektive wird in der Einheit insbesondere durch die Arbeit mit der Wiederfinde-Erfahrung des verlorenen Schafes aufgegriffen. Gefühle wie Angst, Alleinsein, Geborgenheit und Freude werden thematisiert und mit der biblischen Erzählung in Beziehung gesetzt. Die Kinder können ihre eigenen Erfahrungen einbringen, ohne dazu verpflichtet zu sein, und erleben religiöse Inhalte als Deutungshilfe für ihr eigenes Leben – ein zentrales Anliegen des konfessionell-kooperativen Unterrichts.
Auf der Ebene der prozessbezogenen Kompetenzen zeigt sich ebenfalls eine enge Übereinstimmung mit dem Arbeitsplan für die konfessionelle Kooperation in Rheinland-Pfalz. Die Einheit fördert gezielt die Fähigkeit der Kinder, über religiöse Fragen ins Gespräch zu kommen, eigene Gedanken und Gefühle zu formulieren und anderen aufmerksam zuzuhören. Die wertschätzende Gesprächskultur unterstützt die Kompetenz, unterschiedliche religiöse Vorstellungen wahrzunehmen und zu respektieren, was im konfessionell-kooperativen Unterricht eine zentrale Rolle spielt.
Darüber hinaus stärkt die Einheit die Kompetenz, eigene Erfahrungen mit religiösen Deutungen zu verknüpfen und symbolisch auszudrücken. Durch Bodenbilder, kreative Gestaltungsaufgaben, Rituale und wiederkehrende Reflexionsphasen wird religiöses Lernen ganzheitlich gestaltet. Diese methodische Ausrichtung entspricht dem im Arbeitsplan formulierten Anspruch, konfessionell-kooperativen Religionsunterricht handlungsorientiert, symbolisch und dialogisch anzulegen.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Unterrichtseinheit die inhaltlichen und kompetenzbezogenen Zielsetzungen des Beispiels für einen Arbeitsplan für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in der Grundschule in Rheinland-Pfalz in hohem Maße erfüllt. Sie eröffnet offene Deutungsräume, ist konfessionssensibel angelegt und unterstützt Kinder darin, eine erste, entwicklungsfähige religiöse Sprache für ihre Gottesvorstellungen zu entwickeln.
Quelle: Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz: Beispiel für einen Arbeitsplan für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in der Grundschule (Klassenstufe 1).
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ weist eine sehr hohe Passung zu den Vorarbeiten für einen Arbeitsplan für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in der Grundschule im Saarland (Klassenstufen 1/2) auf. Die Einheit entspricht in ihrer Grundhaltung, ihrer theologischen Offenheit und ihrem starken Lebensweltbezug den zentralen Leitgedanken der konfessionellen Kooperation, wie sie in den saarländischen Vorarbeiten beschrieben werden. Religiöses Lernen wird dabei nicht als Vermittlung festgelegter Inhalte verstanden, sondern als dialogischer Prozess, der von den Erfahrungen, Fragen und Deutungen der Kinder ausgeht.
Inhaltlich lässt sich die Einheit eindeutig dem Themenfeld „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ zuordnen, das in den Vorarbeiten für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht als grundlegender Lernbereich für die Schuleingangsphase ausgewiesen ist. Die Leitfrage der Einheit („Wie stellen sich Menschen – und ich selbst – Gott vor?“) greift dieses Anliegen unmittelbar auf. Die Kinder werden dazu ermutigt, eigene Gottesvorstellungen wahrzunehmen, auszudrücken und weiterzuentwickeln. Gesprächskreise, kreative Gestaltungsphasen und symbolische Handlungen eröffnen vielfältige Zugänge, um persönliche Vorstellungen von Gott einzubringen, ohne sie konfessionell oder inhaltlich festzulegen. Damit wird der im Arbeitsplan formulierte Anspruch eingelöst, Kindern einen offenen Zugang zur Gottesfrage zu ermöglichen.
Ein zentraler inhaltlicher Schwerpunkt der saarländischen Vorarbeiten liegt auf der Begegnung mit biblischen Gottesbildern, die Kindern helfen, über Gott ins Gespräch zu kommen. Die Unterrichtseinheit greift diesen Schwerpunkt exemplarisch durch die Arbeit mit dem Bild vom guten Hirten sowie mit der Geschichte vom verlorenen Schaf auf. Diese biblischen Bilder eröffnen eine Gottesvorstellung, die von Nähe, Fürsorge, Schutz und Zuwendung geprägt ist und konfessionsübergreifend anschlussfähig bleibt. Gleichzeitig wird – im Sinne der konfessionellen Kooperation – deutlich gemacht, dass diese Bilder Vergleiche sind und Gott nicht vollständig beschreiben. Die Kinder lernen so, dass biblische Rede von Gott bildhaft und offen ist.
Die Vorarbeiten für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht im Saarland betonen zudem, dass Kinder erfahren sollen, dass jeder Mensch für Gott wichtig ist und dass religiöses Lernen eng mit existenziellen Erfahrungen verbunden sein muss. Dieses Anliegen wird in der Einheit insbesondere durch die Auseinandersetzung mit der Wiederfinde-Erfahrung des verlorenen Schafes umgesetzt. Gefühle wie Angst, Alleinsein, Geborgenheit und Freude werden thematisiert und mit der biblischen Erzählung in Beziehung gesetzt. Die Kinder können diese Erfahrungen auf ihre eigene Lebenswelt beziehen, ohne dazu verpflichtet zu sein, persönliche Erlebnisse preiszugeben. Damit entspricht die Einheit dem saarländischen Ansatz, religiöse Inhalte als Deutungshilfe für das eigene Leben zu erschließen.
Auf der Ebene der prozessbezogenen Kompetenzen zeigt sich ebenfalls eine enge Übereinstimmung mit den in den Vorarbeiten beschriebenen Zielsetzungen. Die Einheit fördert gezielt die Fähigkeit der Kinder, über religiöse Fragen ins Gespräch zu kommen, eigene Gedanken und Gefühle auszudrücken und anderen aufmerksam zuzuhören. Die wertschätzende Gesprächskultur unterstützt die Kompetenz, unterschiedliche religiöse Vorstellungen wahrzunehmen und zu respektieren, was im konfessionell-kooperativen Religionsunterricht des Saarlandes als zentrales Lernziel benannt wird.
Darüber hinaus stärkt die Einheit die Kompetenz, eigene Erfahrungen mit religiösen Deutungen zu verknüpfen und symbolisch auszudrücken. Durch Bodenbilder, kreative Gestaltungsaufgaben, Rituale und wiederkehrende Reflexionsphasen wird religiöses Lernen ganzheitlich gestaltet. Diese methodische Ausrichtung entspricht dem in den saarländischen Vorarbeiten formulierten Anspruch, konfessionell-kooperativen Religionsunterricht handlungsorientiert, dialogisch und symbolisch anzulegen und Kindern unterschiedliche Ausdrucksformen zu eröffnen.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Unterrichtseinheit die inhaltlichen und kompetenzbezogenen Zielsetzungen der Vorarbeiten für einen Arbeitsplan für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in der Grundschule im Saarland in hohem Maße erfüllt. Sie ist konfessionssensibel, lebensweltorientiert und theologisch offen angelegt und unterstützt Kinder darin, eine erste, entwicklungsfähige religiöse Sprache für ihre Gottesvorstellungen zu entwickeln.
Quelle: Ministerium für Bildung und Kultur Saarland: Vorarbeiten für einen Arbeitsplan für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht in der Grundschule (Klassenstufen 1/2).
Bezüge zum evangelischen Religionsunterricht
Sie dienen dir und deinen Kolleg:innen als Hilfe zur Erstellung schuleigener Arbeitspläne für konfessionellen Religionsunterricht in Kooperation (bspw. in Nordrhein-Westfalen) und Unterricht in gemischt-konfessionellen Lerngruppen.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ passt sehr gut zum Bildungsplan Evangelische Religionslehre Grundschule in Baden-Württemberg für die Klassenstufen 1 und 2. Der Bildungsplan sieht ausdrücklich vor, dass Kinder in der Schuleingangsphase eigene Vorstellungen von Gott entwickeln, ausdrücken und miteinander ins Gespräch bringen. Die offene Leitfrage der Einheit sowie der bewertungsfreie Umgang mit unterschiedlichen Gottesbildern entsprechen genau diesem Ansatz. Kinder sollen lernen, dass Menschen Gott in Bildern und Vergleichen beschreiben und dass diese Bilder von persönlichen Erfahrungen geprägt sind.
Inhaltlich ist die Einheit klar im Themenbereich „Gott“ verankert. Der Bildungsplan benennt für Klasse 1/2 als Ziel, dass Kinder entdecken, dass Gott Menschen nahe ist und dass jeder Mensch für Gott wichtig ist. Das biblische Bild vom guten Hirten und vom verlorenen Schaf (Lk 15) ist dabei ausdrücklich als möglicher Zugang genannt. Die Arbeit mit Bodenbildern, Symbolen und Erzählungen unterstützt diese Inhalte in altersgemäßer Weise und macht biblische Bildsprache anschaulich erfahrbar.
Kompetenzorientiert fördert die Einheit vor allem prozessbezogene Kompetenzen der Klassenstufe 1/2: Die Kinder nehmen eigene Gedanken und Gefühle wahr, bringen diese sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck, deuten biblische Bilder, hören einander zu und respektieren unterschiedliche religiöse Vorstellungen. Durch kreative Gestaltung, Gesprächskreise und Rituale werden zudem kommunikative, soziale und personale Kompetenzen angebahnt, wie sie der Bildungsplan für die Schuleingangsphase vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: Bildungsplan 2016 – Evangelische Religionslehre Grundschule, Stuttgart 2016.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ passt sehr gut zum LehrplanPLUS Evangelische Religionslehre Grundschule für die Klassenstufen 1/2. Der Lehrplan betont ausdrücklich, dass Kinder in der Schuleingangsphase eigene Vorstellungen von Gott entwickeln und ausdrücken sollen. Genau hier setzt die Einheit an: Sie geht von kindlichen Erfahrungen aus und eröffnet einen offenen Gesprächsraum, in dem unterschiedliche Gottesbilder wertschätzend nebeneinander stehen dürfen.
Inhaltlich ist die Einheit klar im Lernbereich 1 „Nach Gott fragen – Gott begleitet“ verankert. Für Klasse 1/2 sieht der Lehrplan vor, dass Kinder eigene Bilder von Gott darstellen, biblische Sprachbilder vergleichen und in biblischen Geschichten Antworten auf die Frage nach Gottes Begleitung entdecken. Das Arbeiten mit dem Bild vom guten Hirten und der Geschichte vom verlorenen Schaf entspricht diesen Vorgaben sehr präzise: Kinder erfahren Gott als jemanden, der nahe ist, schützt, sucht und begleitet, und bringen diese Deutung mit eigenen Erfahrungen in Verbindung.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale Erwartungen der Klassenstufe 1/2: Die Kinder bringen eigene Vorstellungen von Gott in unterschiedlichen Ausdrucksformen (Sprache, Bild, Symbol) zum Ausdruck, deuten biblische Bilder und setzen diese mit eigenen Erfahrungen in Beziehung. Darüber hinaus werden kommunikative und soziale Kompetenzen gestärkt, indem die Kinder einander zuhören, unterschiedliche Vorstellungen respektieren und im Gespräch über existentielle Fragen sprachfähig werden.
Quelle:
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus: LehrplanPLUS Grundschule – Evangelische Religionslehre (Jahrgangsstufen 1/2), München.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut anschlussfähig an den Rahmenlehrplan Evangelischer Religionsunterricht Grundschule der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) für die Klassenstufen 1/2. Der Berliner Lehrplan betont für die Schuleingangsphase ausdrücklich das Anknüpfen an kindliche Erfahrungen, Fragen und Deutungen sowie das offene Nachdenken über Gott, ohne Gottesvorstellungen festzuschreiben. Genau diesem religionspädagogischen Grundverständnis folgt die Einheit.
Inhaltlich lässt sich die Einheit klar dem Themenfeld „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ zuordnen. Für Klasse 1/2 sollen Kinder entdecken, dass Menschen unterschiedlich von Gott sprechen und dafür Bilder, Vergleiche und Geschichten nutzen. Die Arbeit mit der Formulierung „Gott ist wie …“ sowie die bewusste Offenheit für verschiedene Gottesbilder entspricht diesem Ansatz unmittelbar. Das biblische Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf sind dabei besonders geeignet, weil sie Gottes Nähe, Zuwendung und Sorge in kindgerechter Bildsprache erfahrbar machen.
Kompetenzbezogen unterstützt die Einheit zentrale Zielsetzungen des Berliner Lehrplans für die Klassenstufe 1/2: Die Kinder nehmen eigene religiöse Vorstellungen wahr, bringen diese sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck und lernen, biblische Bilder als Deutungsangebote zu verstehen. Im gemeinsamen Gespräch entwickeln sie zudem dialogische Kompetenzen, indem sie anderen zuhören, Unterschiede respektieren und erleben, dass religiöse Fragen offen bleiben dürfen. Damit fördert die Einheit sowohl personale als auch kommunikative und religionsbezogene Kompetenzen, wie sie für den evangelischen Religionsunterricht in Berlin grundlegend sind.
Quelle:
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz: Rahmenlehrplan Evangelischer Religionsunterricht Grundschule, Berlin.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ passt sehr gut zum Rahmenlehrplan Evangelischer Religionsunterricht Grundschule der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) für die Klassenstufen 1/2 und ist damit in gleicher Weise für Brandenburg anschlussfähig. Der Lehrplan betont für die Schuleingangsphase ausdrücklich, dass religiöses Lernen bei den Erfahrungen, Fragen und Deutungen der Kinder ansetzt und Gottesvorstellungen nicht festgelegt, sondern als Suchbewegungen verstanden werden.
Inhaltlich ist die Einheit dem Themenbereich „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ zuzuordnen. Für Klasse 1/2 sollen Kinder wahrnehmen, dass Menschen unterschiedlich von Gott sprechen und dafür Bilder, Vergleiche und Geschichten verwenden. Die Leitfrage „Gott ist wie …“ sowie die bewusste Offenheit gegenüber vielfältigen Gottesbildern entsprechen diesem Anspruch unmittelbar. Das biblische Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf eröffnen dabei eine kindgerechte Deutung Gottes als zugewandt, sorgend und begleitend.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale Zielsetzungen des Brandenburger Lehrplans für die Klassenstufe 1/2: Die Kinder nehmen eigene Vorstellungen von Gott wahr, bringen diese sprachlich, symbolisch oder gestalterisch zum Ausdruck und lernen, biblische Bilder als Deutungsangebote zu verstehen. In Gesprächskreisen entwickeln sie dialogische Kompetenzen, indem sie anderen zuhören, unterschiedliche Sichtweisen respektieren und erleben, dass religiöse Fragen offen bleiben dürfen. Damit stärkt die Einheit personale, kommunikative und religionsbezogene Kompetenzen, wie sie der evangelische Religionsunterricht in Brandenburg vorsieht.
Quelle:
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz: Rahmenlehrplan Evangelischer Religionsunterricht Grundschule, Berlin.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut anschlussfähig an den Kerncurriculum Evangelische Religion Grundschule in Hessen für die Klassenstufen 1/2. Das hessische Kerncurriculum betont für die Schuleingangsphase, dass Kinder eigene Fragen nach Gott entwickeln, ihre Vorstellungen ausdrücken und dabei ernst genommen werden. Religiöses Lernen soll von den Erfahrungen, Gefühlen und Deutungen der Kinder ausgehen – genau dieses Prinzip prägt die gesamte Einheit.
Inhaltlich lässt sich die Einheit eindeutig dem Themenbereich „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ zuordnen. Für Klasse 1/2 sieht das Kerncurriculum vor, dass Kinder entdecken, dass Menschen Gott in Bildern und Geschichten beschreiben, und dass diese Bilder helfen, Erfahrungen wie Geborgenheit, Angst oder Vertrauen zu deuten. Das biblische Bild vom guten Hirten sowie die Geschichte vom verlorenen Schaf unterstützen diese Zielsetzung, indem Gott als jemand erfahrbar wird, der begleitet, schützt und niemanden vergisst.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale Kompetenzen der Klassenstufe 1/2 im hessischen Kerncurriculum: Die Kinder nehmen eigene religiöse Vorstellungen wahr, bringen sie sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck und deuten biblische Bilder als Angebote, über Gott nachzudenken. In Gesprächskreisen entwickeln sie kommunikative und soziale Kompetenzen, indem sie anderen zuhören, unterschiedliche Vorstellungen respektieren und lernen, dass religiöse Fragen offen bleiben dürfen. Damit unterstützt die Einheit sowohl personale als auch dialogische Kompetenzen, wie sie für den evangelischen Religionsunterricht in Hessen grundlegend sind.
Quelle:
Hessisches Kultusministerium: Kerncurriculum Evangelische Religion Grundschule, Wiesbaden.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ passt sehr gut zum Rahmenplan Evangelische Religion Grundschule in Mecklenburg-Vorpommern für die Klassenstufen 1/2. Der Lehrplan betont für die Schuleingangsphase, dass religiöses Lernen von den Fragen, Erfahrungen und Deutungen der Kinder ausgeht und dass Gottesvorstellungen nicht vorgegeben, sondern gemeinsam entdeckt und bedacht werden. Die offene Leitfrage der Einheit entspricht diesem kindorientierten Zugang in besonderer Weise.
Inhaltlich ist die Einheit dem Lernbereich „Fragen nach Gott“ zuzuordnen. Für Klasse 1/2 sollen Kinder wahrnehmen, dass Menschen in Bildern und Geschichten von Gott sprechen und dass diese Bilder helfen, Erfahrungen wie Geborgenheit, Angst oder Vertrauen zu deuten. Das biblische Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf sind dabei besonders geeignet, da sie Gott als jemanden zeigen, der begleitet, schützt und niemanden verloren gibt – ein zentrales Motiv des Lehrplans.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende Kompetenzen der Klassenstufe 1/2: Die Kinder äußern eigene Vorstellungen von Gott, setzen sich mit biblischen Bildern auseinander und bringen ihre Gedanken sprachlich, kreativ oder symbolisch zum Ausdruck. In gemeinsamen Gesprächsphasen lernen sie zudem, anderen zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen zu respektieren und religiöse Fragen als offene Suchbewegungen zu verstehen. Damit unterstützt die Einheit personale, kommunikative und religionsbezogene Kompetenzen, wie sie im evangelischen Religionsunterricht in Mecklenburg-Vorpommern vorgesehen sind.
Quelle:
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern: Rahmenplan Evangelische Religion Grundschule, Schwerin.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ passt sehr gut zum Lehrplan Evangelische Religionslehre Grundschule in Nordrhein-Westfalen für die Klassenstufen 1/2. Der Lehrplan betont für die Schuleingangsphase, dass Kinder eigene Erfahrungen mit grundlegenden religiösen Fragen verbinden und im Dialog mit biblischen Überlieferungen erste Deutungen von Gott entwickeln. Die offene Leitfrage der Einheit sowie der bewertungsfreie Umgang mit unterschiedlichen Gottesbildern entsprechen diesem dialogischen und kindorientierten Ansatz.
Inhaltlich ist die Einheit im Bereich „Die Frage nach Gott“ sowie im Zusammenhang mit biblischen Deutungsangeboten verortet. Für Klasse 1/2 sollen Kinder entdecken, dass Menschen in Bildern, Geschichten und Vergleichen von Gott sprechen, um Erfahrungen wie Geborgenheit, Angst oder Vertrauen zu verstehen. Das biblische Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf greifen diesen Anspruch auf, indem Gott als jemand erfahrbar wird, der sucht, begleitet und sich jedem Menschen zuwendet.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale Kompetenzerwartungen der Klassenstufe 1/2 in NRW: Die Kinder nehmen eigene religiöse Vorstellungen wahr, bringen diese sprachlich oder kreativ zum Ausdruck und setzen biblische Bilder mit ihrer Lebenswelt in Beziehung. In Gesprächskreisen entwickeln sie zudem kommunikative und soziale Kompetenzen, indem sie anderen zuhören, unterschiedliche Sichtweisen respektieren und lernen, religiöse Fragen gemeinsam zu bedenken. Damit unterstützt die Einheit die im Lehrplan formulierten Ziele einer kindgemäßen religiösen Urteils- und Ausdrucksfähigkeit.
Quelle:
Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen: Lehrplan für die Primarstufe – Evangelische Religionslehre, Düsseldorf.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut anschlussfähig an den Teilrahmenplan Evangelische Religion Grundschule in Rheinland-Pfalz für die Klassenstufen 1/2. Der Lehrplan hebt für die Schuleingangsphase hervor, dass Kinder eigene Fragen nach Gott entwickeln und ihre Vorstellungen in Sprache, Bildern und Symbolen ausdrücken sollen. Religiöses Lernen wird dabei ausdrücklich als offener Prozess verstanden, der von den Erfahrungen und Deutungen der Kinder ausgeht.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Themenbereich „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ zuordnen. Für Klasse 1/2 sollen Kinder entdecken, dass Menschen in Bildern und Geschichten von Gott sprechen, um Erfahrungen wie Geborgenheit, Angst oder Vertrauen zu deuten. Das biblische Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf unterstützen diese Zielsetzung, da sie Gott als jemanden zeigen, der begleitet, schützt und niemanden aufgibt.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale Kompetenzen der Klassenstufe 1/2 in Rheinland-Pfalz: Die Kinder nehmen eigene religiöse Vorstellungen wahr, bringen diese kreativ oder sprachlich zum Ausdruck und lernen, biblische Bilder als Deutungsangebote zu verstehen. In Gesprächsphasen üben sie zudem, anderen zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen zu respektieren und religiöse Fragen gemeinsam zu bedenken. Damit unterstützt die Einheit die Entwicklung personaler, sozialer und religiöser Kompetenzen, wie sie der Lehrplan vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz: Teilrahmenplan Evangelische Religion Grundschule, Mainz.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut anschlussfähig an den Lehrplan Evangelische Religion Grundschule im Saarland für die Klassenstufen 1/2. Der Lehrplan betont, dass Kinder im Religionsunterricht eigene Fragen nach Gott entwickeln, ihre Vorstellungen ernst genommen werden und religiöses Lernen von der Lebenswelt der Kinder ausgeht. Die offene Leitfrage der Einheit und der wertschätzende Umgang mit unterschiedlichen Gottesbildern entsprechen diesem kindorientierten Ansatz ausdrücklich.
Inhaltlich lässt sich die Einheit vor allem den Lernbereichen „Fragen nach Gott und der Welt“ sowie „Die Botschaft der Bibel“ zuordnen. Für Klasse 1/2 sollen Kinder entdecken, dass Menschen in Bildern und biblischen Geschichten von Gott sprechen, um Erfahrungen wie Vertrauen, Angst oder Geborgenheit zu deuten. Das biblische Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf sind hierfür besonders geeignet, da sie Gott als jemanden zeigen, der sucht, schützt und verlässlich für die Menschen da ist.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale prozessorientierte Kompetenzen der Klassenstufe 1/2 im Saarland: Die Kinder nehmen religiöse Vorstellungen wahr, deuten biblische Geschichten, bringen eigene Gedanken sprachlich oder kreativ zum Ausdruck und lernen, unterschiedliche Sichtweisen zu respektieren. Durch Gesprächskreise, Symbolarbeit und kreative Gestaltung werden zudem kommunikative, soziale und personale Kompetenzen angebahnt, wie sie der Lehrplan für den evangelischen Religionsunterricht vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes: Lehrplan Evangelische Religion Grundschule, Saarbrücken.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut anschlussfähig an den Lehrplan Evangelische Religion Grundschule in Sachsen für die Klassenstufen 1/2. Der sächsische Lehrplan betont für die Schuleingangsphase, dass Kinder eigene religiöse Vorstellungen entwickeln, ihre Fragen nach Gott äußern und dabei ernst genommen werden. Religiöses Lernen soll von den Erfahrungen und Deutungen der Kinder ausgehen und in einem offenen, dialogischen Prozess erfolgen – genau diesem Grundverständnis folgt die Einheit.
Inhaltlich lässt sich die Einheit vor allem dem Lernbereich „Fragen nach Gott und der Welt“ sowie dem Umgang mit biblischen Geschichten als Deutungsangeboten zuordnen. Für Klasse 1/2 sollen Kinder entdecken, dass Menschen Gott in Bildern und Geschichten beschreiben, um Erfahrungen wie Geborgenheit, Angst oder Vertrauen zu verstehen. Das biblische Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf unterstützen diese Zielsetzung, indem Gott als jemand erfahrbar wird, der begleitet, sucht und sich dem Einzelnen zuwendet.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale Kompetenzen der Klassenstufe 1/2 in Sachsen: Die Kinder äußern eigene Vorstellungen von Gott, setzen sich mit biblischen Bildern auseinander und bringen ihre Gedanken sprachlich, kreativ oder symbolisch zum Ausdruck. In Gesprächskreisen lernen sie zudem, anderen zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen zu respektieren und religiöse Fragen als offene Suchbewegungen zu verstehen. Damit stärkt die Einheit personale, soziale und religionsbezogene Kompetenzen, wie sie im sächsischen Lehrplan für den evangelischen Religionsunterricht vorgesehen sind.
Quelle:
Sächsisches Staatsministerium für Kultus: Lehrplan Grundschule – Evangelische Religion, Dresden.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut anschlussfähig an den Fachlehrplan Evangelischer Religionsunterricht Grundschule in Sachsen-Anhalt für die Klassenstufen 1/2. Der Lehrplan betont, dass Kinder religiöse Fragen ausgehend von ihren Erfahrungen entwickeln und eigene Vorstellungen von Gott ausdrücken sollen. Religiöses Lernen wird dabei als offener Prozess verstanden, in dem Deutungen angebahnt, aber nicht festgelegt werden – genau diesem Verständnis folgt die Einheit.
Inhaltlich ist die Einheit vor allem den Bereichen „Sinnangebote und Orientierungshilfen“ sowie „Arbeiten mit der Bibel / Erschließen biblischer Texte“ zuzuordnen. Für Klasse 1/2 sollen Kinder an biblischen Geschichten entdecken, wie Menschen Gott erfahren und ihm vertrauen, und diese Erfahrungen mit dem eigenen Leben in Beziehung setzen. Das biblische Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf verdeutlichen Gott als jemanden, der zuwendet, begleitet und niemanden aufgibt, und sind damit ein zentraler inhaltlicher Anknüpfungspunkt.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit grundlegende prozessbezogene Kompetenzen der Klassenstufe 1/2 in Sachsen-Anhalt: Die Kinder nehmen religiöse Vorstellungen wahr, deuten biblische Bilder, bringen eigene Gedanken sprachlich oder kreativ zum Ausdruck und entwickeln erste religiöse Urteilsperspektiven. In Gesprächskreisen üben sie zudem, anderen zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen zu respektieren und religiöse Fragen gemeinsam zu bedenken. Damit unterstützt die Einheit personale, kommunikative und religionsbezogene Kompetenzen, wie sie der Fachlehrplan vorsieht.
Quelle:
Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt: Fachlehrplan Evangelischer Religionsunterricht Grundschule, Magdeburg.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut anschlussfähig an die Fachanforderungen Evangelische Religion Primarstufe in Schleswig-Holstein für die Klassenstufen 1/2. Der Lehrplan legt für die Schuleingangsphase großen Wert darauf, dass Kinder eigene religiöse Vorstellungen entwickeln, ihre Fragen nach Gott äußern und diese in Sprache, Bildern und Symbolen ausdrücken. Religiöses Lernen wird dabei als offener, dialogischer Prozess verstanden – genau diesem Ansatz folgt die Einheit.
Inhaltlich lässt sich die Einheit dem Kompetenzbereich „Religiöse Deutung und Orientierung“ sowie dem Arbeiten mit biblischen Bildern und Geschichten zuordnen. Für Klasse 1/2 sollen Kinder entdecken, dass Menschen mithilfe von Bildern und Vergleichen von Gott sprechen, um Erfahrungen wie Geborgenheit, Angst oder Vertrauen zu deuten. Das biblische Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf sind hierfür besonders geeignet, da sie Gott als jemanden zeigen, der sorgt, sucht und begleitet.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale prozessbezogene Kompetenzen der Klassenstufe 1/2 in Schleswig-Holstein: Die Kinder nehmen eigene religiöse Vorstellungen wahr, deuten biblische Bilder, bringen Gedanken kreativ oder sprachlich zum Ausdruck und lernen, unterschiedliche Sichtweisen zu respektieren. In Gesprächskreisen und Gestaltungsphasen werden zudem kommunikative, soziale und personale Kompetenzen angebahnt, wie sie die Fachanforderungen für den evangelischen Religionsunterricht vorsehen.
Quelle:
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein: Fachanforderungen Evangelische Religion Primarstufe, Kiel 2020.
Die Unterrichtseinheit „Gott ist wie … – Bilder von Gott entdecken und gestalten“ ist sehr gut anschlussfähig an den Lehrplan Evangelische Religionslehre Grundschule in Thüringen für die Klassenstufen 1/2. Der thüringische Lehrplan betont, dass religiöses Lernen in der Grundschule von den Fragen der Kinder ausgeht und ihnen Raum gibt, eigene Vorstellungen von Gott zu entwickeln und zu reflektieren. Die offene Leitfrage der Einheit entspricht diesem kindorientierten und fragenden Zugang in besonderer Weise.
Inhaltlich lässt sich die Einheit vor allem dem Lernbereich 3 „Die Frage der Kinder nach Gott und den Menschen“ zuordnen. Für Klasse 1/2 sollen Kinder entdecken, dass Menschen Gott in Bildern, Vergleichen und biblischen Geschichten beschreiben, um Erfahrungen wie Geborgenheit, Angst oder Vertrauen zu deuten. Das biblische Bild vom guten Hirten und die Geschichte vom verlorenen Schaf unterstützen diese Zielsetzung, indem Gott als jemand erfahrbar wird, der begleitet, sucht und niemanden verloren gibt.
Kompetenzbezogen fördert die Einheit zentrale fachspezifische Kompetenzen der Klassenstufe 1/2 in Thüringen: Die Kinder nehmen eigene religiöse Vorstellungen wahr, bringen diese sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck und deuten biblische Bilder als Angebote zur Orientierung. In Gesprächskreisen entwickeln sie zudem Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen, indem sie anderen zuhören, unterschiedliche Sichtweisen respektieren und religiöse Fragen gemeinsam bedenken. Damit unterstützt die Einheit die im Lehrplan formulierte Zielsetzung, Kinder zu einer ersten religiösen Orientierungsfähigkeit zu befähigen.
Quelle:
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: Lehrplan für die Grundschule – Evangelische Religionslehre, Erfurt 2010.
Heterogenität
Die folgenden Hinweise beziehen sich konkret auf die vorliegende Unterrichtseinheit zu Gottesbildern, insbesondere auf die Arbeit mit dem Hirtenbild, der Geschichte vom verlorenen Schaf sowie auf die offenen Gestaltungs- und Gesprächsphasen. Ziel ist es, allen Kindern eine aktive Teilnahme an diesen Lernprozessen zu ermöglichen.
Religiöse Vielfalt: In der Einheit begegnen die Kinder biblischen Gottesbildern, ohne dass diese als verpflichtend oder exklusiv dargestellt werden. Das Bild vom guten Hirten wird ausdrücklich als ein mögliches Bild für Gott eingeführt. Kinder mit anderen religiösen Prägungen oder ohne religiöse Bindung können ihre eigenen Vorstellungen einbringen, etwa indem sie alternative Vergleiche für Gott formulieren. Entscheidend ist nicht das Bekenntnis, sondern die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Menschen von Gott sprechen.
Sprachliche Vielfalt: Da das Thema Gottesbilder sprachlich anspruchsvoll sein kann, werden in der Einheit zahlreiche nichtsprachliche Zugänge genutzt. Besonders das Bodenbild, Bildfolgen und Gestaltungsphasen ermöglichen es Kindern, ihre Gedanken auch ohne ausführliche verbale Beiträge auszudrücken. Satzanfänge wie „Gott ist wie …“ unterstützen Kinder dabei, sich sprachlich zu beteiligen, ohne komplexe Formulierungen leisten zu müssen.
Motorische Unterstützung: Bei der Arbeit mit dem Bodenbild und bei Gestaltungsaufgaben können Kinder je nach motorischen Möglichkeiten unterschiedlich beteiligt werden. Wer Materialien nicht selbst legen oder basteln kann, kann auswählen, benennen, anleiten oder beschreiben. Partnerarbeit ermöglicht Unterstützung, ohne Kinder auszugrenzen. So bleibt die symbolische Arbeit mit dem Hirten- und Schafbild für alle zugänglich.
Kognitive Differenzierung: Die offenen Lernaufgaben der Einheit erlauben eine natürliche Differenzierung. Einige Kinder benennen konkrete Beobachtungen aus den Geschichten oder Bildern, andere deuten diese bereits im Hinblick auf Gottesvorstellungen. Beide Zugänge sind gleichwertig. Es gibt keine festgelegten Ergebnisse, sondern individuelle Lernwege, die sich im Gespräch und in den Gestaltungsprodukten zeigen.
Emotionale und soziale Inklusion: Die Geschichte vom verlorenen Schaf berührt Gefühle wie Angst, Einsamkeit und Geborgenheit. Die Einheit schafft deshalb bewusst einen geschützten Rahmen: Kinder dürfen persönliche Erfahrungen teilen, müssen dies aber nicht. Gesprächsregeln, Rituale und die wertschätzende Haltung der Lehrkraft sorgen dafür, dass emotionale Beiträge respektiert und nicht kommentiert oder bewertet werden.
Barrierearme Gestaltung: Die zentralen Lernphasen finden im Sitzkreis statt, sodass alle Kinder das Bodenbild und die Materialien gut sehen können. Materialien sind übersichtlich angeordnet und mehrfach verwendbar. Wiederkehrende Rituale, klare Abläufe und visuelle Orientierungshilfen unterstützen besonders Kinder, die auf Struktur und Verlässlichkeit angewiesen sind.
Interdisziplinäres Arbeiten
Deutsch: Im Deutschunterricht knüpft die Einheit vor allem an das Erzählen, Zuhören und Sprechen an. Die Kinder bringen eigene Gedanken und Erfahrungen zu Gott sprachlich zum Ausdruck und hören den Beiträgen anderer aufmerksam zu. Beim Zuhören und Nacherzählen der biblischen Geschichten vom guten Hirten und vom verlorenen Schaf üben sie, Inhalte zu erfassen und in eigenen Worten wiederzugeben. Gleichzeitig erweitern sie ihren Wortschatz durch Begriffe wie suchen, finden, schützen oder begleiten und lernen, einfache Sätze und Satzanfänge wie „Gott ist wie …“ sinnvoll zu verwenden.
Kunst/Werken: Im Fach Kunst finden die Kinder vielfältige Möglichkeiten, ihre Gottesvorstellungen gestalterisch auszudrücken. Durch Malen, Basteln und das Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien setzen sie Farben, Formen und Symbole bewusst ein. Gefühle und Gedanken, die sich sprachlich nur schwer ausdrücken lassen, können bildnerisch sichtbar werden. Zugleich lernen die Kinder, dass es unterschiedliche Gestaltungsergebnisse gibt, die gleichwertig nebeneinander stehen dürfen.
Musik: Musikalische Elemente unterstützen die emotionale Dimension der Einheit. Ruhige Lieder oder Instrumentalmusik können zur Einstimmung oder zum Abschluss einzelner Stunden beitragen und helfen den Kindern, zur Ruhe zu kommen. Durch das bewusste Wahrnehmen von Stimmungen – etwa ruhig, traurig oder froh – lernen die Kinder, Gefühle zu benennen und einzuordnen. Einfache Klanginstrumente können Rituale oder Erzählungen begleiten und das Erleben vertiefen.
Sachunterricht: Im Sachunterricht ergeben sich Anknüpfungspunkte durch die Beschäftigung mit Tieren und Natur. Die Kinder lernen Schafe als Lebewesen kennen und sprechen über ihre Bedürfnisse und ihre Lebensweise. Dadurch wird das biblische Hirtenbild mit Erfahrungen aus der realen Umwelt verbunden. Gespräche über Verantwortung für Tiere und Natur fördern ein achtsames und verantwortungsbewusstes Handeln.
Soziales Lernen: Das soziale Lernen ist eng mit dem Thema der Einheit verknüpft. Die Kinder sprechen über Gefühle wie Angst, Geborgenheit, Freude und Vertrauen und lernen, diese bei sich selbst und anderen wahrzunehmen. In Gesprächskreisen üben sie Zuhören, Ausredenlassen und einen respektvollen Umgang miteinander. Die gemeinsame Arbeit stärkt Empathie, Rücksichtnahme und das Bewusstsein für Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb der Klassengemeinschaft.

