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Primarstufe

Klassenstufe 1/2

Biblische Botschaft

Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara

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Primarstufe

Klassenstufe 1/2 – Biblische Botschaft

Menschen vertrauen auf Gott

Abraham und Sara

Die Einheit führt die Kinder in die Geschichte von Abraham und Sara ein. Im Mittelpunkt steht die existenzielle Erfahrung: Menschen vertrauen auf Gott.

Ausgangspunkt sind eigene Vertrauenssituationen der Kinder (geführt werden, Neues wagen). Von dort aus wird die Berufung Abrahams erzählt. Die Kinder erleben, dass Abraham und Sara Angst hatten – und dennoch gegangen sind. Sie entdecken: Vertrauen bedeutet, trotz Unsicherheit einen Schritt zu gehen.

Über Bodenbilder, Symbolarbeit (Weg, Hand, Stern), Vertrauensspiele, kreative Gestaltung und Rituale wird das Thema ganzheitlich erschlossen. Die Einheit mündet in einem Segensritual, das den Gedanken „Gott geht mit“ in die Lebenswelt der Kinder überträgt.

Didaktische Perspektiven

Religiöses Lernen in Klasse 1 ist erfahrungsbezogen, symbolisch und dialogisch angelegt. Kinder in diesem Alter erschließen sich religiöse Inhalte nicht primär über abstrakte Begriffe, sondern über konkrete Erfahrungen, Bilder, Handlungen und Beziehungen. Sie lernen, indem sie hören, sehen, fühlen, sprechen und gestalten. Deshalb wird die biblische Geschichte nicht als reiner Informationsinhalt vermittelt, sondern als erzählte Erfahrung, die mit dem eigenen Leben in Beziehung gesetzt werden kann.

Im Zentrum steht ein ganzheitliches Lernen: Erzählen, Spielen, Legen von Bodenbildern, kreative Gestaltung und Bewegung greifen ineinander. So wird Vertrauen nicht nur thematisiert, sondern in Ansätzen erfahrbar gemacht – etwa durch Vertrauensübungen, durch gemeinsames Gestalten oder durch Rituale. Die Kinder erleben: Religiöse Inhalte betreffen ihr eigenes Leben.

Die Lehrkraft übernimmt dabei mehrere Rollen: Sie ist Erzählerin, die die biblische Geschichte lebendig und kindgerecht erschließt; sie ist Gesprächsbegleiterin, die Fragen zulässt und Deutungen sammelt; und sie ist Gestalterin einer sicheren Lernatmosphäre, in der persönliche Gedanken und Gefühle ausgesprochen werden dürfen. Besonders beim Thema Vertrauen ist eine verlässliche, wertschätzende Unterrichtskultur grundlegend.

Theologische Inhalte werden elementarisiert und auf ihren Kern reduziert. Komplexe historische oder dogmatische Aspekte treten zurück zugunsten einer klaren, für Kinder verstehbaren Botschaft: Gott spricht Menschen an, Menschen dürfen vertrauen, und Gott begleitet ihren Weg. Diese elementare Struktur bildet die didaktische Leitlinie der gesamten Einheit.

Pädagogisch-didaktische Leitgedanken:

Die Einheit ist von der Grundüberzeugung getragen, dass Lernen in Beziehung geschieht. Gerade im Religionsunterricht der ersten Klasse bildet eine vertrauensvolle Atmosphäre die Voraussetzung dafür, dass Kinder sich öffnen und persönliche Gedanken äußern können. Vertrauen ist dabei nicht nur Thema, sondern zugleich Lernvoraussetzung und Lernziel. Die Kinder sollen erfahren, dass ihre Fragen, ihre Zweifel und ihre Gefühle ernstgenommen werden.

Vertrauen kann nicht theoretisch erklärt werden, sondern muss in Ansätzen erlebt und erprobt werden. Deshalb werden Situationen geschaffen, in denen Kinder geführt werden, sich gegenseitig unterstützen oder gemeinsam etwas gestalten. Diese Erfahrungen werden im Gespräch reflektiert und mit der biblischen Geschichte in Verbindung gebracht.

Fragen dürfen offenbleiben. Nicht jede theologische Frage wird abschließend beantwortet; vielmehr wird ein Raum eröffnet, in dem unterschiedliche Deutungen nebeneinanderstehen dürfen. Die Kinder lernen, dass Glaube auch mit Unsicherheit und Vertrauen zu tun hat.

Gefühle wie Angst, Mut, Hoffnung oder Freude werden ausdrücklich wahrgenommen und benannt. Sie bilden eine Brücke zwischen der Lebenswelt der Kinder und der Erfahrung Abrahams und Saras. Gleichzeitig wird die Vielfalt religiöser Erfahrungen respektiert. Kinder bringen unterschiedliche familiäre Hintergründe, religiöse Prägungen oder auch Distanz zum Glauben mit. Diese Vielfalt wird nicht nivelliert, sondern als Bereicherung verstanden.

Lebensweltbezug der Kinder:

Die Einheit knüpft bewusst an konkrete Lebenssituationen der Kinder an. Kinder der ersten Klasse stehen selbst in einem Übergang: Der Schulanfang, neue Freundschaften, veränderte Tagesstrukturen oder auch kleine Herausforderungen wie das erste Alleinbleiben oder Klassenarbeiten sind Erfahrungen, die mit Unsicherheit, Neugier und Mut verbunden sind. Viele Kinder haben bereits erlebt, was es bedeutet, sich auf etwas Neues einzulassen, obwohl sie nicht genau wissen, was sie erwartet.

Diese Erfahrungen von Aufbruch, Angst und gleichzeitigem Vertrauen bilden den Zugang zur biblischen Geschichte. Die Kinder wissen aus ihrem eigenen Leben, wie wichtig es ist, jemanden an der Seite zu haben, dem man vertraut. Dieses Erleben wird im Unterricht aufgegriffen und mit der Geschichte von Abraham und Sara in Beziehung gesetzt. So wird deutlich: Die Frage lautet nicht zuerst „Was geschah damals?“, sondern „Wann vertraue ich?“ und „Wer begleitet mich?“ Auf diese Weise wird die biblische Erzählung als Spiegel eigener Erfahrungen verstehbar und lebensnah erschlossen.

Theologischer Kern:

Im theologischen Zentrum der Einheit stehen die biblischen Motive von Berufung, Verheißung und Erfüllung. Die Geschichte beginnt mit Gottes Ruf an Abraham: Gott spricht ihn an und fordert ihn auf, sein vertrautes Land zu verlassen. Dieser Ruf ist keine bloße Anweisung, sondern eine Zusage. Gott verbindet seinen Auftrag mit einem Versprechen und stellt seine Begleitung in Aussicht. In der Erfahrung Abrahams wird deutlich: Vertrauen gründet nicht in Sicherheit, sondern in Beziehung.

Ein zweites zentrales Motiv ist die Verheißung unter dem Sternenhimmel. Gott verheißt Abraham Nachkommen so zahlreich wie die Sterne. Dieses Bild ist für Kinder besonders zugänglich, weil es anschaulich, staunenswert und symbolstark ist. Die Sterne stehen für Hoffnung, Zukunft und Gottes Treue. In der Geburt Isaaks schließlich wird erfahrbar, dass Gottes Zusage nicht leer bleibt. Gott hält sein Wort, auch wenn Menschen zweifeln oder warten müssen.

Für die Arbeit in Klasse 1 erfolgt eine bewusste didaktische Reduktion. Im Mittelpunkt steht nicht die historische Einordnung oder die komplexe Bundesvorstellung, sondern die elementare Botschaft: Gott spricht eine Zusage, Menschen dürfen vertrauen, Gott begleitet ihren Weg, und Gott hält sein Versprechen. Diese Grundstruktur bildet den theologischen Kern der Einheit. Komplexe oder belastende Aspekte der Abrahamüberlieferung werden in dieser Altersstufe nicht thematisiert, um den Fokus klar auf Vertrauen und Begleitung zu richten.

Methodische Hinweise

Die Einheit arbeitet mit einer lern- und erfahrungsorientierten Spirale, die den Kindern schrittweise Zugänge zum Thema Gebet eröffnet. Ausgangspunkt bilden eigene Erfahrungen der Kinder (1), etwa das Erzählen, Zuhören oder Anvertrauen im Alltag. Diese Erfahrungen werden gemeinsam gedeutet (2), indem sie in Beziehung zur Frage gesetzt werden, ob und wie Menschen mit Gott reden können. In einem nächsten Schritt folgt die Erprobung (3): Die Kinder probieren aus, Gott in Dank, Bitte und Lob mit eigenen Worten oder Bildern anzusprechen. Die Gestaltung (4) ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung, etwa durch das Malen oder Schreiben persönlicher Gebete in einem geschützten Rahmen. Die Spirale schließt mit einem Ritual (5), das Gemeinschaft stiftet, Struktur gibt und den Lernprozess sinnlich und emotional abrundet.

Sprachliche Differenzierung

Die sprachliche Unterstützung orientiert sich direkt an den konkreten Stundenphasen. Bereits in Stunde 1 beim Vertrauensspiel erhalten die Kinder Satzstarter wie „Ich vertraue, wenn …“ oder „Ich hatte Angst, als …“, damit sie ihre Erlebnisse nach der Übung versprachlichen können. Diese Satzanfänge können sichtbar im Kreis liegen oder an der Tafel stehen. In den Erzählstunden (Stunde 2–4) helfen Wortkarten mit zentralen Begriffen wie Angst, Mut, Vertrauen, Versprechen oder Freude dabei, Gesprächsbeiträge zu strukturieren. Die Kinder können passende Karten zu Bildern oder zum Bodenbild legen. So werden Begriffe nicht nur gehört, sondern handelnd zugeordnet.

Beim Erzählen wird bewusst in kurzen, klaren Sätzen gesprochen. Wichtige Aussagen wie „Gott geht mit“ oder „Gott hält sein Versprechen“ werden mehrfach wiederholt und gemeinsam gesprochen. Bildkarten oder der Bildweg unterstützen insbesondere sprachlich unsichere Kinder, da sie sich am Gesehenen orientieren können. Auf diese Weise wird in jeder Stunde sprachliche Beteiligung ermöglicht – im Gespräch, beim Zuordnen von Wortkarten oder beim Formulieren des Merksatzes.

Soziale Differenzierung

Die soziale Gestaltung orientiert sich konkret an den einzelnen Stunden. In Stunde 1 wird das Vertrauensspiel bewusst als Partnerübung angelegt. Die Lehrkraft achtet darauf, verlässliche Zweiergruppen zu bilden und klare Regeln zu benennen (langsam gehen, aufeinander achten, nicht lachen). In der anschließenden Auswertung dürfen die Kinder zunächst mit ihrem Partner sprechen, bevor sie im Plenum berichten. So erhalten auch zurückhaltende Kinder einen geschützten Sprechanlass.

In Stunde 2 und 3 – sowohl bei der Arbeit mit Bodenbild als auch beim Bildweg – können einzelne Aufgaben bewusst in Kleingruppen vergeben werden: Eine Gruppe legt die Wortkarten, eine andere ergänzt Sterne oder ordnet Bilder. Die Lehrkraft achtet darauf, dass jedes Kind eine sichtbare Aufgabe erhält (z. B. Figur stellen, Karte legen, Stern anbringen). Dadurch wird Beteiligung konkret organisiert und nicht dem Zufall überlassen.

Kognitive Differenzierung

Die kognitive Differenzierung orientiert sich unmittelbar an den einzelnen Stundenphasen. In Stunde 1 erfolgt sie bereits bei der Auswertung des Vertrauensspiels: Einige Kinder benennen nur ihr Gefühl („Es war komisch.“), andere können bereits begründen („Ich hatte Angst, weil ich nichts gesehen habe.“). Hier kann die Lehrkraft vertiefend nachfragen: „Warum braucht man Vertrauen?“ oder „Was passiert, wenn man nicht vertraut?“

In Stunde 2 werden stärkere Kinder durch Deutungsfragen angeregt: „Warum geht Abraham wirklich?“ oder „Hätte er auch Nein sagen können?“ Sie dürfen Vermutungen entwickeln und Zusammenhänge zwischen Gottes Zusage und Abrahams Handeln formulieren. Kinder mit Unterstützungsbedarf arbeiten parallel konkret am Bildweg oder Bodenbild: Sie ordnen Wortkarten zu oder zeigen mit der Figur, wo Abraham steht.

In Stunde 3 besteht die Differenzierung darin, Angst und Verheißung miteinander zu vergleichen. Leistungsstärkere Kinder können erklären, warum Gottes Versprechen gerade in der Unsicherheit wichtig ist. Andere Kinder sichern das Verständnis, indem sie passende Wortkarten zu Bildern legen oder einen einfachen Satz ergänzen („Gott hilft, wenn …“).

In Stunde 4 wird beim Gespräch über das erfüllte Versprechen kognitiv vertieft: „Was hat sich verändert?“ oder „Warum konnten Abraham und Sara jetzt froh sein?“ Während einige Kinder bereits Ursache und Wirkung benennen, genügt es für andere, Freude oder Dank passend zuzuordnen. So bleibt jede Stunde auf ihrem Kern verständlich, bietet aber Raum für unterschiedliche Denkwege.

Verlaufsübersicht

Die erste Stunde eröffnet die Einheit über die eigene Erfahrungswelt der Kinder. Zu Beginn versammeln sich die Kinder im Sitzkreis. In der Mitte brennt eine Kerze als Zeichen der Aufmerksamkeit und Sammlung. Die Lehrkraft stellt die Frage: „Wem vertraue ich?“ Ohne sofort eine Antwort zu erwarten, werden zunächst kleine Vertrauensübungen durchgeführt. In Partnerarbeit führt ein Kind mit geschlossenen Augen das andere vorsichtig durch den Raum. Anschließend wird gewechselt. Die Übung wird ruhig angeleitet und bewusst ausgewertet: Wie hat es sich angefühlt, geführt zu werden? Wann war es leicht, wann schwer?

Im anschließenden Gespräch benennen die Kinder Situationen, in denen sie vertrauen: Eltern, Geschwistern, Freundinnen und Freunden oder Lehrkräften. Die Lehrkraft sammelt zentrale Begriffe wie Mut, Angst und Vertrauen auf Wortkarten in der Kreismitte. Zur Visualisierung wird ein Seil als „Weg“ in die Mitte gelegt. Die Kinder legen symbolisch kleine Fußspuren auf den Weg und formulieren – unterstützt durch Satzstarter – eigene Gedanken wie „Ich vertraue, wenn …“.

Zur Sicherung wird nun eine vertiefende Phase angeschlossen. Die Kinder erhalten ein einfaches Bildarbeitsblatt mit Alltagsszenen, in denen Vertrauen sichtbar wird (z. B. ein Kind hält die Hand eines Erwachsenen, zwei Kinder helfen sich beim Klettern, ein Kind springt vom Rand in die Arme eines anderen). Gemeinsam werden die Bilder betrachtet: Wo sehen wir Vertrauen? Wer vertraut hier wem? Die Kinder markieren oder umkreisen die Vertrauenssituationen und formulieren einen passenden Satz dazu. Alternativ können sie eine Szene auswählen und einen kurzen Satz ergänzen: „Hier vertraut …, weil …“.

Zur individuellen Sicherung gestalten die Kinder anschließend eine eigene Fußspur-Vorlage. In diese schreiben oder malen sie eine Situation, in der sie selbst vertrauen. Die Fußspuren werden am Bodenbild ergänzt oder an einer Klassenwand gesammelt. So entsteht sichtbar: Vertrauen gehört zu unserem Leben.

Zum Abschluss wird ein erster Bezug zur biblischen Geschichte hergestellt: „Auch Abraham musste vertrauen.“ Die Stunde endet mit einem kurzen Ausblick auf die kommende Erzählung. Der gemeinsame Merksatz wird bewusst gesprochen und eventuell an der Tafel festgehalten: „Menschen müssen vertrauen.“ bzw. „Menschen brauchen Vertrauen.“

Für diese Stunde werden zwei klar unterscheidbare methodische Varianten angeboten. Die nachfolgenden Abschnitte sind wie folgt zugeordnet:

Variante A: Mit Bodenbild im Sitzkreis

Die Stunde wird handlungsorientiert mit wachsendem Bodenbild, Figuren und symbolischer Weggestaltung durchgeführt. Die zweite Stunde führt in die biblische Erzählung ein. Im Sitzkreis wird – sofern mit Bodenbild gearbeitet wird – das vorbereitete Weg-Symbol (Seil oder Tuch) in die Mitte gelegt. Falls in der ersten Stunde noch kein Bodenbild gestaltet wurde, wird der Weg nun neu eingeführt. Anschließend breitet die Lehrkraft ein großes Tuch als Wüste aus und stellt die Figuren von Abraham und Sara dazu. Die Geschichte von der Berufung Abrahams wird frei und lebendig erzählt: Gott spricht zu Abraham und fordert ihn auf, in ein neues Land zu gehen. Während der Erzählung werden die Figuren langsam auf den Weg gestellt.

Im Gespräch wird gesammelt: Was könnte Abraham gefühlt haben? War er vielleicht unsicher oder ängstlich? Warum ist er trotzdem gegangen? Die Kinder äußern Vermutungen und legen passende Wortkarten (Angst, Mut, Vertrauen) zum Bodenbild. Dabei wird deutlich: Abraham geht, weil er Gott vertraut.

Variante B: Ohne Figuren-Bodenbild (bildgestützt – mit oder ohne Tafel)

Alternativ zur Arbeit mit Figuren und klassischem Bodenbild kann diese Stunde vollständig bild- und erzählorientiert gestaltet werden. Nach dem Einstieg im Sitzkreis wird eine großformatige Bildkarte oder eine kleine Bildfolge (z. B. Abraham vor seinem Haus, Abraham auf dem Weg, weite Landschaft) eingesetzt. Dabei sind zwei Möglichkeiten denkbar: Die Bilder können entweder nacheinander an der Tafel befestigt werden, sodass eine visuelle „Weg-Geschichte“ an der Wand entsteht, oder sie werden als Bildweg auf dem Boden ausgelegt. In diesem Fall bilden die Bildkarten selbst den Weg, den Abraham geht. Die Kinder können die Bilder in Reihenfolge legen, Abstände verändern oder symbolisch neben einzelne Bilder Wortkarten (Angst, Mut, Vertrauen) platzieren. So entsteht auch ohne Figuren ein reduziertes Bodenbild – bestehend aus Bildern statt aus Figuren und Landschaftsmaterialien.

Im Anschluss ordnen die Kinder die Bilder in die richtige Reihenfolge oder beschreiben, was sie sehen. Zentrale Begriffe wie Angst, Mut und Vertrauen werden auf Karten geschrieben und passend zu den Bildern geheftet. In Partnerarbeit überlegen die Kinder: Was könnte Abraham gedacht haben? Warum geht er trotzdem?

Zur Sicherung erhalten die Kinder ein einfaches Arbeitsblatt mit drei Bildfeldern (Zuhause – Aufbruch – Unterwegs). Sie malen oder schreiben in die Felder, was Abraham erlebt und was ihm Mut macht. Unter die Bilder wird gemeinsam der Satz geschrieben: „Abraham vertraut Gott.“ oder „Menschen können Gott vertrauen.“ Damit wird die Kernaussage sichtbar festgehalten, auch ohne Bodenbildarbeit.

Auch für diese Stunde werden zwei methodische Varianten angeboten. Beide führen inhaltlich zum gleichen Ziel, unterscheiden sich jedoch in der konkreten Gestaltung.

Variante A: Mit Figuren-Bodenbild im Sitzkreis

Die Stunde knüpft an das bestehende Bodenbild an. Das Weg-Symbol liegt bereits in der Mitte. Nun wird die Wüste erweitert: Steine, Sand aus dem Wüstensack und Tierfiguren werden ergänzt. Die Lehrkraft erzählt weiter: Der Weg durch die Wüste ist anstrengend. Es ist heiß, es gibt wenig Wasser, und Abraham weiß nicht genau, was ihn erwartet. Während des Erzählens werden die Figuren Schritt für Schritt weitergestellt.

Im Gespräch wird gesammelt: Was macht Angst, wenn man unterwegs ist? Wie fühlt sich Abraham vielleicht? Wortkarten wie Angst, Zweifel oder Mut werden an passender Stelle zum Weg gelegt.

Anschließend wird der Übergang zur Sternenhimmelszene gestaltet. Ein dunkles Tuch wird über einen Teil des Bodenbildes gelegt, Sterne werden darauf verteilt. Die Lehrkraft erzählt die Szene unter dem Sternenhimmel: Gott verspricht Abraham Nachkommen so zahlreich wie die Sterne.

Die Kinder legen weitere Sterne dazu und formulieren im Gespräch: Was bedeutet ein Versprechen? Warum kann Abraham trotzdem vertrauen?

Variante B: Ohne Figuren-Bodenbild (bild- oder materialgestützt)

Wenn keine Figuren oder kein klassisches Bodenbild zur Verfügung stehen, wird mit einem Bildweg oder einzelnen Bildkarten gearbeitet. Die Bilder aus der vorherigen Stunde werden erneut aufgegriffen und um eine Wüstenszene ergänzt. Diese Bilder können an der Tafel befestigt oder als Weg auf dem Boden ausgelegt werden.

Die Lehrkraft erzählt die Fortsetzung der Geschichte, während die Kinder die Bilder betrachten oder neu anordnen. Passend zu den Bildern werden Wortkarten (Angst, Mut, Vertrauen) zugeordnet.

Für die Sternenhimmelszene wird ein großes Bild vom Nachthimmel gezeigt oder ein dunkles Tuch auf dem Boden neben den Bildkarten ausgelegt. Sterne aus Papier werden darauf gelegt. Die Kinder hören die Verheißungsgeschichte und überlegen: Was bedeutet Gottes Versprechen?

Sicherung (für beide Varianten):

Unabhängig davon, ob mit Figuren-Bodenbild oder mit Bildweg gearbeitet wird, erfolgt die Sicherung einheitlich über den Vertrauensstern. Jedes Kind gestaltet einen Papierstern mit einem eigenen Vertrauenssatz (z. B. „Gott geht mit“, „Ich bin nicht allein“, „Gott hält sein Versprechen“). Die Sterne werden anschließend gut sichtbar im Klassenraum aufgehängt und bilden einen gemeinsamen Sternenhimmel.

Alternative Sicherungsform (Arbeitsblatt-Variante):

Statt einzelner Sterne zum Aufhängen kann ein Arbeitsblatt mit mehreren Sternvorlagen verwendet werden. In die vorgedruckten Sterne schreiben oder malen die Kinder ihre Vertrauenssätze. Das Arbeitsblatt dient als persönliche Lernspur im Heft oder in der Mappe. Auch hier wird abschließend der gemeinsame Merksatz gesprochen: „Gott spricht eine Zusage – Menschen dürfen vertrauen.“ Auf diese Weise bleibt die Sicherung sichtbar dokumentiert, ohne dass ein gemeinsamer Sternenhimmel im Klassenraum gestaltet werden muss.

So wird auch ohne Figuren deutlich: Angst und Verheißung gehören zusammen. Vertrauen wächst aus Gottes Zusage.

Auch die abschließende Stunde kann – analog zu den vorherigen Stunden – in zwei methodischen Varianten durchgeführt werden.

Variante A: Mit Figuren-Bodenbild im Sitzkreis

Die Stunde knüpft an das gewachsene Bodenbild an. Der Weg, die Wüste und der Sternenhimmel sind bereits sichtbar. Nun wird ein heller Stoff oder ein goldfarbenes Tuch neben den Weg gelegt, das Freude und Neubeginn symbolisiert. Die Figur eines Kindes (Isaak) wird behutsam zu Abraham und Sara gestellt. Währenddessen erzählt die Lehrkraft die Geschichte von der Geburt Isaaks: Gott erfüllt sein Versprechen.

Im Gespräch wird gemeinsam reflektiert: Wie fühlen sich Abraham und Sara jetzt? Was hat sich verändert? Die Kinder legen passende Wortkarten wie Freude, Dank oder Staunen in das Bodenbild. So wird sichtbar: Gottes Zusage bleibt nicht leer.

Zur Sicherung wird der gemeinsame Merksatz noch einmal bewusst formuliert: „Gott hält sein Versprechen.“ Anschließend treten die Kinder in einen Kreis um das Bodenbild. In einem Segensritual sprechen sie sich – angeleitet durch die Lehrkraft – einfache Segenssätze zu, etwa: „Gott ist bei dir“ oder „Gott segnet dich.“ Das Bodenbild bleibt dabei als sichtbares Symbol des gemeinsamen Lernweges in der Mitte.

Variante B: Ohne Figuren-Bodenbild (bild- oder tafelgestützt)

Wenn ohne Figuren gearbeitet wird, wird die Geschichte mithilfe einer Bildkarte zur Geburt Isaaks oder einer ergänzten Bildfolge weitererzählt. Die Bilder können an der Tafel befestigt oder im Bildweg ergänzt werden. Ein helles Papier oder ein goldener Kreis wird als Zeichen der Freude neben die Bilder gelegt.

Im Gespräch überlegen die Kinder: Was bedeutet es, wenn ein Versprechen erfüllt wird? Wie fühlen sich Menschen, wenn sie lange gewartet haben und sich etwas erfüllt? Wortkarten mit Freude, Dank oder Hoffnung werden zu den Bildern geheftet.

Zur Sicherung wird auch hier der zentrale Gedanke gemeinsam festgehalten: „Gott hält sein Versprechen.“ Die Kinder können diesen Satz in ihr Heft schreiben oder auf eine kleine Karte notieren.

Sicherung & Evaluation

Lernaufgaben

Die Lernaufgaben orientieren sich eng an den Stundenverläufen und bauen aufeinander auf. In Stunde 1 benennen die Kinder eigene Vertrauenssituationen aus ihrem Alltag. Sie reflektieren nach dem Vertrauensspiel ihre Erfahrungen und formulieren mithilfe von Satzstartern eigene Gedanken. Dabei lernen sie, Gefühle wie Angst und Sicherheit sprachlich auszudrücken.

In Stunde 2 erschließen die Kinder die Geschichte von Abrahams Aufbruch. Sie hören die Erzählung, ordnen Bilder oder Figuren zu und überlegen im Gespräch, warum Abraham geht. Die Lernaufgabe besteht darin, den Zusammenhang zwischen Gottes Zusage und Abrahams Vertrauen in eigenen Worten zu formulieren – mündlich oder mithilfe eines Arbeitsblattes.

In Stunde 3 vergleichen die Kinder die Erfahrung von Angst auf dem Weg mit der Zusage Gottes unter dem Sternenhimmel. Sie deuten Gefühle von Abraham und übertragen diese auf eigene Erfahrungen. Die zentrale Lernhandlung besteht darin, einen eigenen Vertrauenssatz zu entwickeln und diesen entweder auf einem Stern oder auf einer Vorlage schriftlich bzw. bildlich festzuhalten.

In Stunde 4 erkennen die Kinder, dass Gottes Versprechen erfüllt wird. Sie beschreiben die Veränderung von Unsicherheit zu Freude und bringen diese in passende Worte. Im abschließenden Segensritual sprechen sie ein Segenswort zu und erleben so Vertrauen als gemeinschaftliche Erfahrung.

Durch diese aufeinander bezogenen Lernaufgaben entwickeln die Kinder schrittweise die Fähigkeit, biblische Erzählungen mit eigenen Erfahrungen zu verbinden und den Kerngedanken „Menschen vertrauen auf Gott“ selbstständig auszudrücken.

Sicherung

Die Sicherung erfolgt in jeder Stunde bewusst am Ende der jeweiligen Verlaufsphase und orientiert sich eng an der konkreten Unterrichtsgestaltung.

In Stunde 1 wird das Thema „Vertrauen“ zunächst über das Bildarbeitsblatt und die gestaltete Fußspur gesichert. Die Kinder markieren Vertrauenssituationen, formulieren eigene Sätze und bringen ihre Fußspur sichtbar an. Dadurch wird der Gedanke „Menschen brauchen Vertrauen“ sprachlich und bildlich festgehalten.

In Stunde 2 erfolgt die Sicherung entweder über das ergänzte Bodenbild (Figuren stehen sichtbar auf dem Weg, Wortkarten liegen zugeordnet) oder – in der bildgestützten Variante – über das Arbeitsblatt mit den drei Bildfeldern. In beiden Fällen wird der zentrale Satz gemeinsam formuliert und gesprochen: „Abraham vertraut Gott.“ oder „Menschen können Gott vertrauen.“ Der Merksatz wird an der Tafel notiert oder sichtbar im Raum belassen.

In Stunde 3 wird die Sicherung produktorientiert über den Vertrauensstern gestaltet. Unabhängig von der gewählten Methode (mit Figuren oder bildgestützt) entwickeln die Kinder einen eigenen Vertrauenssatz und halten ihn schriftlich oder bildlich fest. Entweder entsteht ein gemeinsamer Sternenhimmel im Klassenraum oder die Sterne werden auf einem Arbeitsblatt dokumentiert. Der gemeinsame Satz „Gott spricht eine Zusage – Menschen dürfen vertrauen.“ wird bewusst wiederholt.

In Stunde 4 wird die Sicherung nochmals sprachlich verdichtet. Nach der Erzählung von der Geburt Isaaks wird der Satz „Gott hält sein Versprechen.“ gemeinsam formuliert und gegebenenfalls ins Heft geschrieben. Das abschließende Segensritual dient nicht nur als emotionaler Abschluss, sondern als performative Sicherung: Die Kinder sprechen einander den Zuspruch zu und erleben Vertrauen als gemeinschaftliche Erfahrung.

Über alle Stunden hinweg wird der Leitgedanke „Menschen vertrauen auf Gott“ immer wieder aufgegriffen, gemeinsam gesprochen und sichtbar im Raum belassen. So entsteht eine kontinuierliche, schrittweise Sicherung des zentralen theologischen Gedankens.

Evaluation

Die Evaluation orientiert sich eng an den konkreten Stundenverläufen und erfolgt fortlaufend prozessbegleitend sowie am Ende der Einheit.

In Stunde 1 beobachtet die Lehrkraft insbesondere die Durchführung des Vertrauensspiels: Können die Kinder Regeln einhalten? Gehen sie achtsam miteinander um? In der anschließenden Gesprächsphase wird wahrgenommen, welche Kinder eigene Erfahrungen versprachlichen können und wer noch Unterstützung benötigt. Die gestalteten Fußspuren geben zusätzlich Aufschluss darüber, ob die Kinder das Thema „Vertrauen“ auf ihre Lebenswelt beziehen können.

In Stunde 2 wird darauf geachtet, ob die Kinder den Zusammenhang zwischen Gottes Zusage und Abrahams Aufbruch verstehen. In der Bodenbild-Variante zeigt sich dies daran, wie sie Wortkarten zuordnen oder Deutungen formulieren. In der bildgestützten Variante geben die Arbeitsblätter mit den drei Bildfeldern Hinweise darauf, ob der rote Faden der Geschichte erfasst wurde. Kurze mündliche Rückfragen wie „Warum geht Abraham?“ dienen der formativen Überprüfung.

In Stunde 3 steht im Fokus, ob die Kinder den Zusammenhang von Angst und Gottes Versprechen erkennen. Die formulierten Vertrauenssterne bzw. die ausgefüllten Sternvorlagen zeigen, ob die zentrale Aussage verstanden wurde. Einzelne Kinder können ihren Satz vorlesen oder erklären. Eine kurze Blitzlichtrunde („Was gibt dir Mut?“) ermöglicht eine schnelle Rückmeldung im Kreis.

In Stunde 4 wird evaluiert, ob die Kinder die Erfüllung des Versprechens als Abschluss der Erzählung einordnen können. Gesprächsbeiträge zur Frage „Was hat sich verändert?“ geben Aufschluss über das Verstehen. Das Segensritual zeigt darüber hinaus, ob die Kinder den Gedanken der Begleitung performativ mitvollziehen.

Am Ende der Einheit kann eine einfache, kindgerechte Gesamtrückmeldung erfolgen, etwa durch eine Smiley-Abfrage oder durch die Frage: „Was habe ich über Vertrauen gelernt?“ So wird sichtbar, inwieweit der Leitgedanke „Menschen vertrauen auf Gott“ von den Kindern aufgenommen und verstanden wurde.

Materialien & Medien

Grundausstattung

  • Kerze für die Kreismitte

  • ggf. kleines Tuch für die Mitte

  • Tafel / Smartboard

  • Karten (Bilder / Wörter): Vertrauen, Angst, Mut, Versprechen, Freude, Dank

Variante A: Mit Figuren-Bodenbild

  • Bodenmaterial: Großes braunes oder gelbes Tuch (Wüste), Dunkelblaues oder schwarzes Tuch (Sternenhimmel), helles oder goldenes Tuch (Freude / Erfüllung), Seil oder dicke Kordel (Weg)

  • Figuren und Gestaltungsmaterial: Zwei Holz- oder Biegefiguren (Abraham und Sara), Kleine Kinderfigur (Isaak), Tierfiguren (Schafe, Kamele o. ä.), Kleine Zeltfigur oder Papier-Zelt, Steine in unterschiedlicher Größe, Sand (z. B. im Wüstensack), Gold- oder Papiersterne (ausreichend für Sternenhimmel und Sicherung)

  • Erzähltexte (ausformuliert und vorbereitet): Berufung Abrahams (Gen 12), Verheißung unter dem Sternenhimmel (Gen 15), Geburt Isaaks (Gen 21)

Variante B: Bildgestützt / ohne Figuren

Arbeitsblätter und Druckvorlagen

  • Stunde 1:

  • Stunde 2:

    • Arbeitsblatt mit drei Bildfeldern (Zuhause – Aufbruch – Unterwegs)

    • Schreibzeile für Merksatz: „Abraham vertraut Gott.“

  • Stunde 3:

    • Stern-Vorlage (Einzelstern zum Ausschneiden)

    • Alternativ: Arbeitsblatt mit mehreren vorgedruckten Sternen zur Beschriftung

  • Stunde 4:

    • Kleine Karte oder Heftseite mit Satz: „Gott hält sein Versprechen.“

    • Optional: Segenskärtchen zum Mitnehmen

Passende Materialien aus der ru-digital Mediendatenbank

Lehrplanbezüge & Kompetenzen

Bezüge zum katholischen Religionsunterricht bzw. zu den entsprechenden Unterrichten in den jeweiligen Bundesländern.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ passt in Baden-Württemberg sehr gut in den Kompetenzaufbau der Klassen 1/2, weil sie konsequent vom Lebensweltzugang (Vertrauen/Angst/Mut) zur biblischen Erzählung (Berufung, Weg in die Fremde, Verheißung, Erfüllung) führt und diesen Weg über Symbole, Erzählen, Gespräch, Gestaltung und Ritual sichert. Inhaltlich knüpft die Einheit besonders an die inhaltsbezogenen Kompetenzbereiche „Mensch“ (eigene Gefühle wahrnehmen, Erfahrungen von Angst/Mut/Vertrauen in Beziehungen beschreiben und deuten), „Bibel“ (eine biblische Geschichte als Erzählzusammenhang erschließen; zentrale Motive wie Aufbruch/Verheißung/Erfüllung wiedererkennen und in kindgemäßer Sprache nacherzählen) und „Gott“ (Gott als begleitend und zusagend thematisieren; „Gott spricht – Menschen antworten im Vertrauen“ als Grundmuster verstehen) an; je nach Schwerpunktsetzung berührt sie außerdem „Welt und Verantwortung“ (Unterwegssein, Unsicherheit aushalten, füreinander sorgen in Vertrauensspielen als soziale Verantwortung) und kann mit Blick auf das Abschlussritual auch eine Brücke zu „Kirche“ schlagen (Segen als Zuspruch und gemeinsame religiöse Praxis in der Lerngemeinschaft). Kompetenzseitig aktiviert die Einheit alle prozessbezogenen Kompetenzen des Bildungsplans: Die Kinder nehmen wahr und stellen dar, indem sie eigene Vertrauenssituationen in Spiel, Sprache, Bild und Symbol (Fußspur, Weg, Hand, Stern) ausdrücken; sie deuten, indem sie die Erfahrungen von Angst/Mut mit der Abraham-Erzählung verbinden und Symbole (Sternenhimmel/Verheißung) als Bedeutungsträger verstehen; sie urteilen, indem sie kindgemäß abwägen, was Vertrauen schwer oder möglich macht, und warum Abraham/Sara trotz Unsicherheit gehen; sie kommunizieren, indem sie im Sitzkreis Gesprächsregeln einüben, Satzstarter nutzen und Deutungen anderer respektieren; und sie gestalten, indem sie Bodenbild/Bildweg, Vertrauensstern und Segenskreis als handlungsorientierte Formen religiöser Ausdrucks- und Erinnerungsfähigkeit umsetzen. Insgesamt ist die Einheit damit sehr „bildungsplankonform“: Sie verbindet die Standards der prozessbezogenen Kompetenzen mit passenden inhaltsbezogenen Standards in Klassen 1/2, ohne die Erzählung zu überfrachten, und ermöglicht zugleich Differenzierung über Sprache, Bild, Handlung und Ritual.

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: Bildungsplan 2016 – Katholische Religionslehre Grundschule, Stuttgart 2016.

Die Einheit passt in Bayern sehr direkt zu KR 1/2 Lernbereich 3 „Nach Gott fragen – Gottesvorstellungen und biblische Glaubenszeugnisse“, weil sie genau den im Lehrplan angelegten Weg geht: Kinder bringen eigene Fragen und Erfahrungen (Angst, Mut, Vertrauen, Neuanfang) ein und deuten daran eine biblische Glaubensgeschichte als Zuspruch von Gottes Begleitung. Inhaltlich ist die Anknüpfung besonders eindeutig, weil der Lehrplan für diesen Lernbereich ausdrücklich „Vertrauen auf Gott: Abrahams Berufung (Gen 12,1–9)“ vorsieht; damit trifft deine zentrale Erzählachse (Gottes Ruf – Aufbruch trotz Unsicherheit – Vertrauen wagen) den Kern des bayerischen Inhaltsfeldes. Kompetenzseitig werden die Erwartungen dieses Lernbereichs sehr gut eingelöst: Die Kinder bringen eigene Gedanken und Fragen zu Vorstellungen von Gott und seinem Wirken zum Ausdruck (Einstieg über Vertrauenssituationen, Satzstarter, Gespräch im Kreis), tauschen sich darüber aus und nehmen religiöse Überzeugungen anderer wahr (Deutungen im Sitzkreis, wertschätzender Umgang mit Vielfalt), und deuten im Zusammenhang mit eigenen Erfahrungen die biblische Botschaft, dass Gott Menschen in allen Lebenssituationen begleitet (Bodenbild/Bildweg als Lernspur; Symbolarbeit mit Weg/Hand/Stern; Merksätze wie „Gott geht mit“). Zusätzlich stützt die methodische Anlage (Ritual, gestaltete Produkte wie Vertrauensstern, Segenskreis) die Kompetenzentwicklung, weil Kinder nicht nur „über“ Vertrauen sprechen, sondern Vertrauen als Beziehungserfahrung, als Deutungsaufgabe und als religiöse Ausdrucksform (Segen) sprachlich und gestalterisch sichern. Je nach Gewichtung lässt sich die Einheit außerdem mit Lernbereich 1 („Jeder Mensch – einmalig und gemeinschaftsbezogen“) verbinden, weil die Vertrauensspiele und die Reflexion über Angst/Mut/Beziehungskompetenz die soziale Dimension von Vertrauen und verlässlicher Gemeinschaft aufbauen, die im RU als Lernvoraussetzung und Lernziel mitschwingt.

Quelle: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) Bayern: Fachlehrpläne Grundschule – Katholische Religionslehre 1/2 (Lehrplanauszüge, Stand 14.10.2025), München 2025.

Inhaltlich ist die Einheit eindeutig im Themenfeld „Nach Gott fragen / Von Gott sprechen“ sowie im Bereich „Biblische Überlieferungen erschließen“ verortbar. Der Rahmenplan betont, dass Kinder biblische Geschichten als Ausdruck von Glaubenserfahrungen kennenlernen und mit eigenen Erfahrungen in Beziehung setzen sollen. Genau dies geschieht in der Einheit: Die Lebenswelt der Kinder (Angst, Neuanfang, Vertrauen, Begleitung) bildet den Ausgangspunkt, bevor die Abraham-Erzählung eingeführt wird. Die Berufung Abrahams (Gen 12), die Verheißung unter dem Sternenhimmel (Gen 15) und die Geburt Isaaks (Gen 21) werden als zusammenhängender Erzählbogen entfaltet. Damit wird die im Rahmenplan geforderte Fähigkeit gefördert, biblische Geschichten im Grundzusammenhang zu verstehen und deren zentrale Aussage zu erfassen.

Kompetenzorientiert entspricht die Einheit den im Berliner Rahmenplan ausgewiesenen Kompetenzdimensionen:

  • Wahrnehmen und Beschreiben: Die Kinder nehmen eigene Erfahrungen von Vertrauen, Angst und Mut wahr (Vertrauensspiele, Gesprächsimpulse) und beschreiben diese sprachlich oder bildlich (Fußspuren, Arbeitsblätter, Sterne).

  • Deuten: Sie deuten die Erfahrungen Abrahams im Licht der Gottesverheißung und übertragen diese Deutung auf ihre eigene Lebenswirklichkeit („Gott geht mit“, „Gott hält sein Versprechen“). Die Symbolarbeit mit Weg, Stern, Hand und Zelt entspricht der im Rahmenplan betonten Arbeit mit religiösen Symbolen.

  • Kommunizieren und Urteilen: Im Sitzkreis formulieren die Kinder eigene Gedanken, hören andere Positionen und entwickeln erste religiöse Urteilsfähigkeit, etwa bei der Frage, warum Abraham trotz Angst geht.

  • Gestalten und Handeln: Durch Bodenbild, Bildweg, Vertrauensstern und Segensritual wird religiöse Ausdrucksfähigkeit performativ eingeübt. Religiöse Sprache wird nicht nur rezipiert, sondern aktiv gestaltet.

Besonders stimmig ist die Einheit im Hinblick auf das im Rahmenplan formulierte Ziel, dass Kinder Gott als möglichen Begleiter des Lebens kennenlernen und religiöse Hoffnungsmotive entdecken. Die didaktische Reduktion auf das Motiv „Gott spricht eine Zusage – Menschen dürfen vertrauen“ entspricht der altersgemäßen Elementarisierung, die der Rahmenplan für die Schuleingangsphase vorsieht.

Damit erfüllt die Einheit sowohl die inhaltlichen Vorgaben (biblische Gestalten des Alten Testaments, Vertrauen auf Gott, Gottes Zusage) als auch die kompetenzbezogenen Erwartungen (wahrnehmen, deuten, kommunizieren, gestalten) des Berliner Rahmenplans für die Grundschule.

Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin: Rahmenplan Grundschule – Religionsunterricht, Berlin.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im Themenbereich „Gott – Gottesvorstellungen und Gotteserfahrungen“ sowie im Bereich „Biblische Überlieferungen als Glaubenszeugnisse“ sehr gut verortbar. Der Rahmenplan betont, dass Schülerinnen und Schüler biblische Geschichten als Ausdruck von Glaubenserfahrungen kennenlernen und mit eigenen Erfahrungen in Beziehung setzen sollen. Genau dies leistet die Einheit, indem sie vom Lebensweltbezug (Angst, Aufbruch, Vertrauen) ausgeht und die Abraham-Erzählung als Deutungsangebot erschließt.

Inhaltlich entspricht insbesondere die Arbeit an der Berufung Abrahams (Gen 12) und der Verheißung unter dem Sternenhimmel (Gen 15) den Vorgaben, exemplarische biblische Personen als Menschen im Vertrauen auf Gott zu erschließen. Die Geburt Isaaks (Gen 21) verdeutlicht zudem das Motiv der erfüllten Verheißung und damit Gottes Treue – ein zentrales theologisches Motiv, das im Rahmenplan als Grunddimension religiöser Bildung angelegt ist.

Kompetenzbezogen deckt die Einheit mehrere zentrale Kompetenzbereiche des Rahmenplans ab:

  • Wahrnehmen und Beschreiben religiöser Phänomene: Die Kinder benennen eigene Erfahrungen von Vertrauen und Angst, nehmen religiöse Symbole (Stern, Weg, Segen) wahr und beschreiben deren Bedeutung.

  • Deuten religiöser Sprache und Symbole: Die Symbolarbeit mit Sternenhimmel, Weg und Zusage ermöglicht es, Gottes Verheißung als Hoffnungsbild zu verstehen und auf eigene Lebenssituationen zu beziehen.

  • Kommunizieren und Reflektieren: In Gesprächsphasen entwickeln die Kinder eigene Deutungen, hören andere Sichtweisen und lernen, religiöse Sprache dialogisch zu gebrauchen.

  • Gestalten und Handeln: Durch Bodenbild, Bildweg, Vertrauensstern und Segensritual gestalten die Kinder religiöse Ausdrucksformen aktiv mit und erfahren religiöse Praxis performativ.

Besonders passend ist die Einheit auch im Hinblick auf die im Rahmenplan geforderte Verbindung von Erfahrungslernen und religiöser Deutung. Der Einstieg über Vertrauensspiele sowie die kontinuierliche Rückbindung an eigene Lebenssituationen entsprechen dem Prinzip, religiöses Lernen als Deutung von Erfahrung zu verstehen.

Damit erfüllt die Einheit sowohl die inhaltlichen Vorgaben (biblische Gestalten, Gottes Zusage, Vertrauen) als auch die prozessbezogenen Kompetenzen (wahrnehmen, deuten, kommunizieren, gestalten) des Rahmenplans.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern: Rahmenplan Grundschule – Evangelische bzw. Katholische Religionslehre, Schwerin.

t.b.a.

Inhaltliche Anknüpfungen:
Die Einheit lässt sich klar im Themenfeld „Nach Gott fragen / Von Gott sprechen“ sowie im Bereich „Biblische Geschichten als Glaubenszeugnisse“ verorten. Mit der Berufung Abrahams (Gen 12), der Verheißung unter dem Sternenhimmel (Gen 15) und der Geburt Isaaks (Gen 21) werden zentrale alttestamentliche Motive (Ruf, Aufbruch, Verheißung, Erfüllung) exemplarisch erschlossen. Der Hamburger Rahmen betont, dass Kinder biblische Erzählungen im Zusammenhang verstehen und deren Bedeutung für Fragen von Vertrauen, Hoffnung und Begleitung erschließen sollen. Die Einheit realisiert dies konsequent, indem sie von eigenen Erfahrungen der Kinder (Angst, Mut, Neuanfang) ausgeht und die Abraham-Erzählung als Deutungshorizont anbietet. Der Stern als Hoffnungs- und Verheißungssymbol sowie der Segen als Zuspruch sind dabei elementare religiöse Sprachformen, die altersangemessen eingeführt und gesichert werden.

Kompetenzbezüge:
Die Einheit fördert die im Hamburger Bildungsplan ausgewiesenen Kompetenzen in allen zentralen Dimensionen:

  • Wahrnehmen und beschreiben: Kinder benennen eigene Erfahrungen von Vertrauen und Unsicherheit (Vertrauensspiele, Gesprächsimpulse) und nehmen religiöse Symbole (Weg, Stern, Segen) bewusst wahr.

  • Deuten: Sie deuten die Abraham-Geschichte als Ausdruck von Vertrauen auf Gottes Zusage und übertragen diese Deutung auf ihre eigene Lebenswirklichkeit („Gott geht mit“, „Gott hält sein Versprechen“).

  • Kommunizieren: In dialogischen Gesprächsphasen tauschen sie Deutungen aus, respektieren unterschiedliche religiöse Hintergründe und lernen, religiöse Sprache angemessen zu verwenden.

  • Gestalten und handeln: Durch Bodenbild/Bildweg, Vertrauensstern und Segensritual gestalten die Kinder religiöse Ausdrucksformen aktiv mit; sie erfahren Religion nicht nur kognitiv, sondern performativ.

Besonders stimmig ist die Einheit im Hamburger Kontext, weil sie pluralitätssensibel formuliert („Viele Menschen glauben …“) und Raum für unterschiedliche religiöse Prägungen lässt – ein zentrales Merkmal des Religionsunterrichts für alle in Hamburg. Damit erfüllt sie sowohl die inhaltlichen Erwartungen (biblische Glaubenszeugnisse, Gottesbegleitung, Vertrauen) als auch die prozessbezogenen Kompetenzanforderungen des Hamburger Bildungsplans für die Grundschule.

Quelle: Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg: Bildungsplan Grundschule – Religionsunterricht für alle (2022).

Inhaltliche Anknüpfungen:
Die Einheit ist klar im Inhaltsfeld „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ sowie im Bereich „Biblische Überlieferungen als Glaubenszeugnisse“ verortbar. Das hessische Kerncurriculum betont, dass Schülerinnen und Schüler exemplarische biblische Gestalten kennenlernen, die im Vertrauen auf Gott handeln. Die Berufung Abrahams (Gen 12), die Verheißung unter dem Sternenhimmel (Gen 15) und die Geburt Isaaks (Gen 21) entsprechen diesem exemplarischen Zugang in besonderer Weise. Die Einheit erschließt Abraham und Sara als Menschen, die in Unsicherheit auf Gottes Zusage vertrauen – genau diese Deuteperspektive (Gott als begleitend, verlässlich, verheißend) entspricht dem theologischen Kern, der im Kerncurriculum für die Primarstufe vorgesehen ist.

Zugleich wird das Motiv „Gott geht mit“ als Grundstruktur biblischer Glaubenserfahrung entfaltet. Die im Unterricht angelegte Verbindung von Lebenswelt (Schulanfang, Aufbruch, Angst, Vertrauen) und biblischer Überlieferung entspricht dem im hessischen Curriculum formulierten Anspruch, religiöse Traditionen als Deutungshorizont für eigene Erfahrungen zu erschließen.

Kompetenzbezüge:
Das hessische Kerncurriculum unterscheidet prozessbezogene und inhaltsbezogene Kompetenzen. Die Einheit fördert diese in mehrfacher Hinsicht:

  • Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit: Die Kinder reflektieren eigene Vertrauenssituationen, benennen Gefühle wie Angst und Mut und bringen diese sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck (Fußspur, Stern, Bildarbeit).

  • Deutungsfähigkeit: Sie erschließen die Abraham-Erzählung als Glaubensgeschichte und deuten zentrale Symbole (Weg, Stern, Verheißung, Segen).

  • Urteilsfähigkeit: In Gesprächen überlegen die Kinder, warum Abraham trotz Unsicherheit geht, und entwickeln erste religiöse Urteile über Vertrauen und Zusage.

  • Dialog- und Kommunikationsfähigkeit: Die dialogische Struktur (Sitzkreis, Satzstarter, Austausch) unterstützt die Fähigkeit, eigene religiöse Gedanken zu formulieren und andere Sichtweisen wertzuschätzen.

  • Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeit: Durch Bodenbild/Bildweg, Vertrauensstern und Segensritual werden religiöse Inhalte performativ gestaltet; religiöse Sprache wird aktiv eingeübt.

Die Einheit entspricht damit sowohl den inhaltlichen Vorgaben (biblische Gestalten, Gottes Zusage, Vertrauen) als auch den im Kerncurriculum definierten Kompetenzdimensionen für die Primarstufe. Die bewusste Elementarisierung und die symbolisch-handlungsorientierte Umsetzung sind dabei besonders altersangemessen für Klasse 1.

Quelle: Hessisches Kultusministerium: Kerncurriculum Katholische Religion Primarstufe, Wiesbaden 2011; Leitfaden Katholische Religion Primarstufe, Wiesbaden.

Inhaltliche Anknüpfungen:
Der Rahmenplan strukturiert den Religionsunterricht in Themenbereiche wie „Mensch“, „Gott“, „Bibel“ und „Glauben leben“. Die Einheit ist in mehrfacher Hinsicht anschlussfähig:
Im Themenbereich „Bibel“ werden biblische Geschichten als Glaubenszeugnisse erschlossen. Die Berufung Abrahams (Gen 12), die Verheißung unter dem Sternenhimmel (Gen 15) und die Geburt Isaaks (Gen 21) entsprechen exemplarisch dem Ziel, Kinder mit grundlegenden biblischen Erzählungen vertraut zu machen und deren innere Struktur (Ruf – Aufbruch – Verheißung – Erfüllung) zu erfassen.

Im Themenbereich „Gott“ wird Gott als handelnder, begleitender und verheißender Gott thematisiert. Die Einheit entfaltet altersangemessen das Motiv „Gott geht mit“ und „Gott hält sein Versprechen“. Dadurch wird das im Rahmenplan geforderte Verständnis von Gott als Beziehungspartner gefördert.

Im Bereich „Mensch“ knüpft die Einheit an die Erfahrungswelt der Kinder an: Angst, Mut, Vertrauen, Neuanfang. Der Rahmenplan betont die Verbindung von Lebenswelt und religiöser Deutung – genau dies geschieht durch den Einstieg über Vertrauensspiele und eigene Erfahrungen.

Schließlich berührt die Einheit auch den Bereich „Glauben leben“, insbesondere im Segensritual. Religiöse Sprache wird nicht nur thematisiert, sondern im Vollzug erfahren.

Kompetenzbezüge:
Der Rahmenplan Mecklenburg-Vorpommern ist kompetenzorientiert angelegt und unterscheidet mehrere Dimensionen religiöser Kompetenz. Die Einheit unterstützt diese systematisch:

  • Wahrnehmen und Beschreiben: Kinder nehmen eigene Gefühle und religiöse Symbole (Stern, Weg, Segen) bewusst wahr und beschreiben sie.

  • Deuten: Sie erschließen die Abraham-Erzählung als Ausdruck von Vertrauen auf Gottes Zusage und übertragen diese Deutung auf eigene Lebenssituationen.

  • Kommunizieren: In Gesprächsphasen entwickeln sie eigene religiöse Sprachfähigkeit und respektieren unterschiedliche Deutungen innerhalb der Lerngruppe.

  • Gestalten und Handeln: Durch Bodenbild/Bildweg, Sternengestaltung und Segenskreis gestalten sie religiöse Ausdrucksformen aktiv und erfahren Religion performativ.

Besonders passend ist die Einheit, weil sie den im Rahmenplan geforderten Zusammenhang von Erfahrung – biblischer Überlieferung – Deutung – Gestaltung konsequent umsetzt. Sie verbindet narrative Kompetenz (biblische Geschichte verstehen und wiedergeben) mit symbolischer Kompetenz (Stern, Weg, Zusage deuten) und sozialer Kompetenz (Vertrauensspiele, gemeinsames Ritual).

Damit entspricht die Einheit sowohl den inhaltlichen Vorgaben (biblische Gestalten, Gottesbegleitung, Vertrauen) als auch den prozessbezogenen Kompetenzanforderungen des Rahmenplans Grundschule Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern: Rahmenplan Grundschule – Katholische Religionslehre, Schwerin.

Inhaltliche Anknüpfungen:
Das niedersächsische Kerncurriculum strukturiert den Religionsunterricht in inhaltsbezogene Kompetenzbereiche wie „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“, „Biblische Geschichten verstehen“, „Mensch und Welt“ sowie „Kirche und Glaubenspraxis“.

Die Einheit lässt sich besonders eindeutig im Bereich „Biblische Geschichten verstehen“ verorten. Mit der Berufung Abrahams (Gen 12), der Verheißung unter dem Sternenhimmel (Gen 15) und der Geburt Isaaks (Gen 21) wird eine zentrale alttestamentliche Erzählung exemplarisch erschlossen. Die narrative Struktur (Ruf – Aufbruch – Bewährung – Verheißung – Erfüllung) wird altersgerecht entfaltet und entspricht der curricular geforderten Fähigkeit, biblische Geschichten im Zusammenhang zu erfassen und deren Kernaussage zu benennen.

Im Bereich „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ wird das Motiv Gottes als Begleiter und Zusagender entfaltet. Die Merksätze („Gott geht mit“, „Gott hält sein Versprechen“) greifen die im Kerncurriculum betonte Dimension auf, Gottesbilder wahrzunehmen, zu reflektieren und in kindgemäßer Sprache auszudrücken.

Zugleich ist die Einheit anschlussfähig an den Bereich „Mensch und Welt“, da sie grundlegende Erfahrungen von Angst, Unsicherheit, Mut und Vertrauen thematisiert und in Beziehung zur biblischen Überlieferung setzt. Der Lebensweltbezug (Schulanfang, Neues wagen, geführt werden) entspricht der im Kerncurriculum geforderten Verschränkung von persönlicher Erfahrung und religiöser Deutung.

Durch das abschließende Segensritual wird zudem der Bereich „Kirche und Glaubenspraxis“ berührt: Religiöse Sprache (Segen als Zuspruch) wird nicht nur thematisiert, sondern eingeübt und performativ erfahren.

Kompetenzbezüge:
Das niedersächsische Kerncurriculum betont prozessbezogene Kompetenzen, die in der Einheit umfassend gefördert werden:

  • Wahrnehmen und Beschreiben: Kinder nehmen eigene Gefühle und religiöse Ausdrucksformen wahr (Vertrauensspiel, Symbole, Sternenhimmel) und bringen diese sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck.

  • Deuten: Sie deuten die Abraham-Erzählung als Glaubensgeschichte des Vertrauens und erschließen Symbole wie Stern, Weg oder Verheißung als Bedeutungsträger.

  • Kommunizieren: In dialogischen Gesprächsphasen formulieren sie eigene Gedanken, hören andere Perspektiven und entwickeln religiöse Sprachfähigkeit.

  • Urteilen: Erste religiöse Urteilsbildung erfolgt bei der Frage, warum Abraham trotz Unsicherheit geht und was Vertrauen bedeutet.

  • Gestalten und Handeln: Bodenbild, Bildweg, Vertrauensstern und Segensritual ermöglichen performative und kreative Ausdrucksformen religiösen Lernens.

Die Einheit entspricht damit sowohl den inhaltsbezogenen Kompetenzbereichen als auch den prozessbezogenen Anforderungen des niedersächsischen Kerncurriculums für die Grundschule. Besonders stimmig ist die konsequente Verbindung von Erfahrung, Erzählung, Symbol und Ritual, die im Kerncurriculum als Kennzeichen kompetenzorientierten Religionsunterrichts beschrieben wird.

Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium: Kerncurriculum für die Grundschule – Katholische Religion, Hannover 2019.

Auf Grundlage der Projektdatei „Nordrhein-westfalen-ps_lp_kr_einzeldatei_2021_08_02.pdf“ (Lehrplan Katholische Religionslehre Primarstufe 2021) ist die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ in hohem Maße passfähig zu den dort ausgewiesenen Inhaltsfeldern und prozessbezogenen Kompetenzen.

Inhaltliche Anknüpfungen:
Der Lehrplan NRW strukturiert den RU in Inhaltsfelder wie „Menschsein in Freiheit und Verantwortung“, „Sprechen von und mit Gott“, „Die Bibel als Glaubenszeugnis“ sowie „Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden“.

Die Einheit ist besonders klar im Inhaltsfeld „Die Bibel als Glaubenszeugnis“ verortbar. Mit der Berufung Abrahams (Gen 12), der Verheißung unter dem Sternenhimmel (Gen 15) und der Geburt Isaaks (Gen 21) wird eine grundlegende alttestamentliche Erzählung erschlossen. Der Lehrplan fordert, dass Schülerinnen und Schüler biblische Geschichten im Zusammenhang verstehen, zentrale Aussagen benennen und deren Bedeutung für das eigene Leben reflektieren. Genau dies geschieht durch die narrative Entfaltung (Ruf – Aufbruch – Verheißung – Erfüllung) und die kontinuierliche Rückbindung an die Lebenswelt der Kinder.

Im Inhaltsfeld „Sprechen von und mit Gott“ wird Gott als Zusagender und Begleitender thematisiert. Die Einheit entfaltet elementar das Gottesbild eines verlässlichen, mitgehenden Gottes („Gott geht mit“, „Gott hält sein Versprechen“). Die Kinder lernen, religiöse Sprache nicht nur zu hören, sondern aktiv zu verwenden (Merksätze, Segensworte).

Im Inhaltsfeld „Menschsein in Freiheit und Verantwortung“ ist die Einheit anschlussfähig, weil sie existenzielle Erfahrungen von Unsicherheit, Mut und Vertrauen aufgreift. Abraham wird als Mensch dargestellt, der eine Entscheidung trifft und Verantwortung übernimmt – ein Motiv, das im Lehrplan als Teil religiöser Bildung beschrieben wird.

Durch das abschließende Segensritual wird außerdem das Inhaltsfeld „Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden“ berührt: Segen als religiöse Praxis wird gemeinschaftlich erfahren.

Kompetenzbezüge:
Der Lehrplan NRW betont prozessbezogene Kompetenzen, die in der Einheit systematisch gefördert werden:

  • Wahrnehmen und Beschreiben: Kinder nehmen eigene Erfahrungen von Vertrauen und Angst wahr (Vertrauensspiele, Gespräch) und beschreiben religiöse Symbole wie Stern, Weg und Segen.

  • Deuten: Sie erschließen die Abraham-Erzählung als Glaubensgeschichte und deuten die Verheißung als Ausdruck von Gottes Treue.

  • Urteilen: Sie reflektieren, warum Vertrauen trotz Unsicherheit möglich ist, und entwickeln erste religiöse Urteilsfähigkeit.

  • Kommunizieren: In dialogischen Phasen tauschen sie Gedanken aus, hören einander zu und verwenden religiöse Sprache angemessen.

  • Gestalten und Handeln: Durch Bodenbild/Bildweg, Vertrauensstern und Segenskreis gestalten sie religiöse Ausdrucksformen aktiv und erfahren Religion performativ.

Die Einheit erfüllt damit sowohl die inhaltlichen Anforderungen der Inhaltsfelder als auch die im Lehrplan 2021 formulierten prozessbezogenen Kompetenzerwartungen für die Schuleingangsphase. Besonders stimmig ist die konsequente Verbindung von Lebenswelt, biblischer Erzählung, symbolischer Verdichtung und performativer Praxis – ein Kernanliegen des nordrhein-westfälischen Lehrplans.

Quelle: Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen: Lehrplan Katholische Religionslehre – Primarstufe, Düsseldorf 2021.

Inhaltliche Anknüpfungen:
Der Teilrahmenplan Rheinland-Pfalz strukturiert den Religionsunterricht in Lernbereiche wie „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“, „Biblische Überlieferung“, „Mensch und Welt“ sowie „Glauben leben“.

Die Einheit ist besonders eindeutig im Lernbereich „Biblische Überlieferung“ verortbar. Die Erzählung von Abraham und Sara (Gen 12; 15; 21) wird als zusammenhängende Glaubensgeschichte erschlossen. Der Teilrahmenplan fordert, dass Kinder zentrale biblische Gestalten kennenlernen und deren Erfahrungen mit Gott verstehen. Die Einheit greift dies exemplarisch auf, indem sie Abraham als Menschen darstellt, der im Vertrauen auf Gottes Zusage handelt.

Im Lernbereich „Nach Gott fragen – von Gott sprechen“ wird das Gottesbild eines begleitenden, treuen Gottes entfaltet. Die Merksätze („Gott geht mit“, „Gott hält sein Versprechen“) entsprechen der curricular geforderten Entwicklung religiöser Sprachfähigkeit.

Im Bereich „Mensch und Welt“ wird der Lebensweltbezug deutlich: Angst, Neuanfang, Vertrauen und Mut werden als grundlegende menschliche Erfahrungen thematisiert und mit der biblischen Überlieferung verknüpft.

Durch das Segensritual wird zudem der Bereich „Glauben leben“ berührt, da religiöse Praxis nicht nur thematisiert, sondern gemeinschaftlich vollzogen wird.

Kompetenzbezüge:
Der Teilrahmenplan Rheinland-Pfalz ist kompetenzorientiert ausgerichtet. Die Einheit unterstützt insbesondere folgende Kompetenzen:

  • Wahrnehmen und Beschreiben: Kinder benennen eigene Erfahrungen von Vertrauen und Angst und erkennen religiöse Symbole wie Stern, Weg oder Segen.

  • Deuten: Sie erschließen die Abraham-Geschichte als Ausdruck von Vertrauen auf Gottes Verheißung und übertragen diese Deutung auf eigene Lebenssituationen.

  • Kommunizieren: In Gesprächsphasen entwickeln sie religiöse Sprachfähigkeit, formulieren eigene Gedanken und hören andere Sichtweisen wertschätzend an.

  • Gestalten und Handeln: Durch Bodenbild, Bildweg, Vertrauensstern und Segenskreis gestalten sie religiöse Ausdrucksformen aktiv.

  • Reflektieren und Urteilen: Sie überlegen, warum Vertrauen trotz Unsicherheit möglich ist, und entwickeln erste religiöse Urteilskompetenz.

Die Einheit erfüllt damit sowohl die inhaltlichen Vorgaben (biblische Gestalten, Gottes Zusage, Vertrauen) als auch die im Teilrahmenplan beschriebenen Kompetenzdimensionen. Besonders stimmig ist die Verbindung von Erfahrungslernen, narrativer Erschließung und symbolischer Verdichtung, wie sie der rheinland-pfälzische Religionsunterricht vorsieht.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz: Teilrahmenplan Katholische Religionslehre Grundschule, Mainz.

Inhaltliche Anknüpfungen:
Der Lehrplan des Saarlandes gliedert den Religionsunterricht in thematische Bereiche wie „Mensch und Welt“, „Gott“, „Bibel“ sowie „Kirche und Glaubenspraxis“.

Die Einheit ist besonders klar im Bereich „Bibel“ verortbar. Mit der Erzählung von Abraham und Sara (Gen 12; 15; 21) wird eine grundlegende alttestamentliche Gestalt exemplarisch erschlossen. Der Lehrplan fordert, dass Kinder zentrale biblische Geschichten kennenlernen, ihren Zusammenhang verstehen und deren Bedeutung für das eigene Leben erschließen. Die Einheit erfüllt dies, indem sie die narrative Struktur (Ruf – Aufbruch – Verheißung – Erfüllung) schrittweise entfaltet und kontinuierlich mit den Erfahrungen der Kinder verknüpft.

Im Lernbereich „Gott“ wird das Gottesbild eines begleitenden und verlässlichen Gottes thematisiert. Die didaktische Reduktion auf die Kernaussage „Gott geht mit“ bzw. „Gott hält sein Versprechen“ entspricht der altersangemessenen Erschließung theologischer Grundgedanken im saarländischen Lehrplan.

Im Bereich „Mensch und Welt“ knüpft die Einheit an existenzielle Erfahrungen von Angst, Unsicherheit, Mut und Vertrauen an. Diese Verbindung von Lebenswelt und biblischer Überlieferung entspricht der im Lehrplan geforderten Erfahrungsorientierung.

Das Segensritual am Ende berührt zudem den Bereich „Kirche und Glaubenspraxis“, indem religiöse Sprache (Segen) gemeinschaftlich eingeübt und erfahren wird.

Kompetenzbezüge:
Der saarländische Lehrplan ist kompetenzorientiert angelegt. Die Einheit unterstützt insbesondere folgende Kompetenzdimensionen:

  • Wahrnehmen und Beschreiben: Kinder nehmen eigene Gefühle sowie religiöse Zeichen und Symbole (Weg, Stern, Segen) bewusst wahr und benennen sie.

  • Deuten: Sie erschließen die Abraham-Geschichte als Glaubensgeschichte des Vertrauens und verstehen die Verheißung als Ausdruck von Gottes Treue.

  • Kommunizieren: In Gesprächsphasen formulieren sie eigene religiöse Gedanken und hören andere Sichtweisen wertschätzend an.

  • Urteilen: Sie reflektieren kindgemäß, warum Vertrauen trotz Unsicherheit möglich ist.

  • Gestalten und Handeln: Durch Bodenbild/Bildweg, Vertrauensstern und Segenskreis gestalten sie religiöse Inhalte aktiv und erfahren Religion performativ.

Die Einheit entspricht damit sowohl den inhaltlichen Vorgaben als auch den prozessbezogenen Kompetenzanforderungen des saarländischen Lehrplans für die Grundschule. Besonders passend ist die konsequente Verbindung von Erfahrungslernen, biblischer Narration, symbolischer Verdichtung und gemeinschaftlicher Praxis.

Quelle: Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes: Lehrplan Katholische Religion – Grundschule, Saarbrücken.

Inhaltliche Anknüpfungen:
Der sächsische Lehrplan strukturiert den Religionsunterricht in Lernbereiche wie „Mensch und Welt“, „Gott“, „Biblische Überlieferung“ sowie „Kirche und Glaubenspraxis“.

Die Einheit ist besonders klar im Lernbereich „Biblische Überlieferung“ verortbar. Die Erzählung von Abraham und Sara (Gen 12; 15; 21) entspricht exemplarisch der Vorgabe, grundlegende biblische Gestalten kennenzulernen, deren Beziehung zu Gott zu erschließen und zentrale Aussagen kindgerecht zu verstehen. Die narrative Entfaltung (Ruf – Aufbruch – Verheißung – Erfüllung) unterstützt die im Lehrplan geforderte Fähigkeit, biblische Geschichten im Zusammenhang wiederzugeben und deren Grundbotschaft zu erfassen.

Im Lernbereich „Gott“ wird Gott als begleitender, zusagender und treuer Gott thematisiert. Die didaktische Verdichtung auf die Merksätze „Gott geht mit“ und „Gott hält sein Versprechen“ entspricht der altersgemäßen Erschließung theologischer Grundmotive, wie sie der Lehrplan vorsieht.

Im Bereich „Mensch und Welt“ knüpft die Einheit an zentrale menschliche Erfahrungen von Angst, Unsicherheit, Vertrauen und Neuanfang an. Der sächsische Lehrplan betont ausdrücklich die Verbindung von Lebenswelt und religiöser Deutung – genau diese Verschränkung wird durch den Einstieg über Vertrauensspiele und die kontinuierliche Rückbindung an eigene Erfahrungen umgesetzt.

Das abschließende Segensritual lässt sich zudem dem Bereich „Kirche und Glaubenspraxis“ zuordnen, da religiöse Sprache und Praxis gemeinschaftlich eingeübt werden.

Kompetenzbezüge:
Der sächsische Lehrplan ist kompetenzorientiert ausgerichtet. Die Einheit fördert insbesondere folgende Kompetenzen:

  • Wahrnehmen und Beschreiben: Kinder benennen eigene Erfahrungen von Vertrauen und Angst und nehmen religiöse Symbole wie Stern, Weg oder Segen bewusst wahr.

  • Deuten: Sie erschließen die Abraham-Erzählung als Ausdruck von Vertrauen auf Gottes Verheißung und übertragen diese Deutung auf eigene Lebenssituationen.

  • Kommunizieren: In dialogischen Gesprächsphasen formulieren sie eigene religiöse Gedanken, hören andere Perspektiven und entwickeln religiöse Sprachfähigkeit.

  • Urteilen: Sie reflektieren kindgemäß, warum Vertrauen trotz Unsicherheit möglich ist.

  • Gestalten und Handeln: Durch Bodenbild, Bildweg, Vertrauensstern und Segenskreis gestalten sie religiöse Inhalte aktiv und erfahren Religion performativ.

Die Einheit entspricht damit sowohl den inhaltlichen Vorgaben (biblische Gestalten, Gottesbegleitung, Vertrauen) als auch den im Lehrplan beschriebenen Kompetenzdimensionen für die Schuleingangsphase. Besonders stimmig ist die konsequente Verbindung von Erfahrungslernen, narrativer Erschließung und symbolischer Verdichtung.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus: Lehrplan Katholische Religion – Grundschule, Dresden 2019.

Inhaltliche Anknüpfungen:
Der Lehrplan Sachsen-Anhalt gliedert den Religionsunterricht in grundlegende Erfahrungs- und Themenfelder wie „Mensch und Welt“, „Gott“, „Biblische Botschaft“ sowie „Glauben in Gemeinschaft“.

Die Einheit ist besonders eindeutig im Bereich „Biblische Botschaft“ verortbar. Die Erzählung von Abraham und Sara (Gen 12; 15; 21) entspricht dem curricularen Anspruch, exemplarische biblische Gestalten als Glaubenszeugen zu erschließen. Die narrative Struktur – Gottes Ruf, Aufbruch ins Ungewisse, Verheißung unter dem Sternenhimmel und Erfüllung der Zusage – ermöglicht es den Kindern, die Grundbewegung biblischer Hoffnungsgeschichte zu verstehen.

Im Bereich „Gott“ wird das Gottesbild eines begleitenden, verheißenden und treuen Gottes entfaltet. Der Lehrplan betont, dass Kinder grundlegende Aussagen über Gott kennenlernen und in einfacher Sprache ausdrücken können. Die Merksätze „Gott geht mit“ und „Gott hält sein Versprechen“ entsprechen dieser Kompetenzentwicklung in altersgemäßer Form.

Im Erfahrungsfeld „Mensch und Welt“ greift die Einheit zentrale menschliche Erfahrungen von Unsicherheit, Mut, Angst und Vertrauen auf. Der Lehrplan Sachsen-Anhalt legt besonderen Wert auf die Verschränkung von Lebenswelt und biblischer Überlieferung – dieser Anspruch wird durch den Einstieg über Vertrauensspiele und die kontinuierliche Rückbindung an eigene Erfahrungen konsequent umgesetzt.

Durch das abschließende Segensritual wird zudem das Feld „Glauben in Gemeinschaft“ berührt, da religiöse Sprache performativ erfahren und gemeinschaftlich eingeübt wird.

Kompetenzbezüge:
Der Lehrplan ist kompetenzorientiert angelegt. Die Einheit fördert insbesondere:

  • Wahrnehmen und Beschreiben: Kinder nehmen eigene Gefühle sowie religiöse Symbole (Weg, Stern, Segen) bewusst wahr und benennen sie.

  • Deuten: Sie erschließen die Abraham-Geschichte als Ausdruck von Vertrauen auf Gottes Verheißung und übertragen diese Deutung auf eigene Lebenssituationen.

  • Kommunizieren: In Gesprächsphasen formulieren sie eigene religiöse Gedanken und entwickeln dialogische Kompetenz.

  • Urteilen: Sie reflektieren kindgemäß die Frage, warum Vertrauen trotz Unsicherheit möglich ist.

  • Gestalten und Handeln: Bodenbild, Bildweg, Vertrauensstern und Segenskreis ermöglichen eine aktive, performative Auseinandersetzung mit religiösen Inhalten.

Die Einheit erfüllt damit sowohl die inhaltlichen Vorgaben als auch die prozessbezogenen Kompetenzanforderungen des Lehrplans Sachsen-Anhalt für die Schuleingangsphase. Besonders überzeugend ist die Verbindung von Erfahrungsorientierung, narrativer Struktur und symbolischer Verdichtung.

Quelle: Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt: Lehrplan Katholische Religion – Grundschule, Magdeburg 2019.

Inhaltliche Anknüpfungen:
Die Fachanforderungen Schleswig-Holstein strukturieren den Unterricht in thematische Bereiche wie „Mensch und Welt“, „Gott“, „Biblische Überlieferung“ sowie „Kirche und Glaubenspraxis“.

Die Einheit ist besonders klar im Bereich „Biblische Überlieferung“ verortbar. Die Erzählung von Abraham und Sara (Gen 12; 15; 21) entspricht dem Anspruch, grundlegende biblische Gestalten exemplarisch zu erschließen und deren Gottesbeziehung zu verstehen. Die narrative Entfaltung der Geschichte (Ruf – Aufbruch – Verheißung – Erfüllung) unterstützt die im Curriculum geforderte Fähigkeit, biblische Geschichten im Zusammenhang zu erfassen und zentrale Aussagen zu benennen.

Im Themenfeld „Gott“ wird das Gottesbild eines begleitenden, verlässlichen und verheißenden Gottes thematisiert. Die Merksätze „Gott geht mit“ und „Gott hält sein Versprechen“ entsprechen der altersgemäßen Erschließung zentraler Glaubensaussagen.

Im Bereich „Mensch und Welt“ greift die Einheit grundlegende Erfahrungen von Angst, Unsicherheit, Vertrauen und Mut auf. Die Fachanforderungen betonen ausdrücklich die Verbindung von Lebenswelt und religiöser Deutung – dieser Anspruch wird durch den erfahrungsbezogenen Einstieg (Vertrauensspiele) und die kontinuierliche Rückbindung an eigene Erfahrungen umgesetzt.

Durch das Segensritual am Ende wird zudem der Bereich „Kirche und Glaubenspraxis“ berührt, da religiöse Sprache (Segen) gemeinschaftlich eingeübt und erfahren wird.

Kompetenzbezüge:
Die Fachanforderungen Schleswig-Holstein sind konsequent kompetenzorientiert. Die Einheit unterstützt insbesondere:

  • Wahrnehmen und Beschreiben: Kinder benennen eigene Erfahrungen von Vertrauen und Angst und erkennen religiöse Symbole wie Stern, Weg oder Segen.

  • Deuten: Sie erschließen die Abraham-Erzählung als Glaubensgeschichte des Vertrauens und verstehen die Verheißung als Ausdruck von Gottes Treue.

  • Kommunizieren: In dialogischen Gesprächsphasen entwickeln sie religiöse Sprachfähigkeit und respektieren unterschiedliche Deutungen.

  • Urteilen: Sie reflektieren kindgemäß, warum Vertrauen trotz Unsicherheit möglich ist.

  • Gestalten und Handeln: Durch Bodenbild/Bildweg, Vertrauensstern und Segenskreis gestalten sie religiöse Inhalte aktiv und erfahren Religion performativ.

Die Einheit entspricht damit sowohl den inhaltlichen Vorgaben als auch den prozessbezogenen Kompetenzanforderungen der Fachanforderungen Schleswig-Holstein für die Schuleingangsphase. Besonders stimmig ist die Verbindung von Erfahrungslernen, narrativer Erschließung und symbolischer Verdichtung.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein: Fachanforderungen Katholische Religion Primarstufe, Kiel 2020.

Inhaltliche Anknüpfungen:
Der Thüringer Lehrplan strukturiert den Religionsunterricht in thematische Lernbereiche wie „Mensch“, „Gott“, „Bibel“ sowie „Kirche“.

Die Einheit ist besonders klar im Lernbereich „Bibel“ verortbar. Die Erzählung von Abraham und Sara (Gen 12; 15; 21) entspricht dem Anspruch, zentrale biblische Gestalten als Glaubensvorbilder zu erschließen. Der Lehrplan sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler grundlegende biblische Geschichten kennenlernen, ihren Zusammenhang verstehen und deren Bedeutung für das eigene Leben reflektieren. Die Einheit erfüllt dies durch die narrative Entfaltung (Ruf – Aufbruch – Verheißung – Erfüllung) sowie durch die kontinuierliche Rückbindung an die Lebenswelt der Kinder.

Im Lernbereich „Gott“ wird Gott als begleitender, verheißender und treuer Gott thematisiert. Die elementare Zuspitzung auf die Aussagen „Gott geht mit“ und „Gott hält sein Versprechen“ entspricht der im Lehrplan vorgesehenen altersgemäßen Erschließung grundlegender Gottesbilder.

Im Bereich „Mensch“ knüpft die Einheit an Erfahrungen von Angst, Mut, Unsicherheit und Vertrauen an. Der Thüringer Lehrplan betont die Verbindung von persönlichen Erfahrungen mit religiöser Deutung – dieser Anspruch wird durch den erfahrungsorientierten Einstieg (Vertrauensspiele) und die symbolische Arbeit (Weg, Stern) konsequent umgesetzt.

Das abschließende Segensritual lässt sich zudem dem Lernbereich „Kirche“ zuordnen, da religiöse Praxis gemeinschaftlich eingeübt und erfahren wird.

Kompetenzbezüge:
Der Thüringer Lehrplan ist kompetenzorientiert angelegt. Die Einheit fördert insbesondere folgende Kompetenzen:

  • Wahrnehmen und Beschreiben: Kinder nehmen eigene Gefühle wahr und benennen religiöse Symbole wie Stern, Weg oder Segen.

  • Deuten: Sie erschließen die Abraham-Erzählung als Glaubensgeschichte des Vertrauens und verstehen die Verheißung als Ausdruck von Gottes Treue.

  • Kommunizieren: In Gesprächsphasen formulieren sie eigene religiöse Gedanken und entwickeln dialogische Kompetenz.

  • Urteilen: Sie reflektieren kindgemäß die Frage, warum Vertrauen trotz Unsicherheit möglich ist.

  • Gestalten und Handeln: Durch Bodenbild/Bildweg, Vertrauensstern und Segenskreis gestalten sie religiöse Inhalte aktiv und erfahren Religion performativ.

Die Einheit entspricht damit sowohl den inhaltlichen Vorgaben als auch den im Lehrplan beschriebenen Kompetenzdimensionen für die Grundschule. Besonders überzeugend ist die konsequente Verbindung von Erfahrungsorientierung, biblischer Narration und symbolischer Verdichtung.

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: Lehrplan Katholische Religionslehre – Grundschule, Erfurt 2010.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist in sehr hohem Maße anschlussfähig an die Kirchlichen Richtlinien zu Bildungsstandards für den katholischen Religionsunterricht in der Grundschule der Deutschen Bischofskonferenz. Die Richtlinien formulieren keine stofforientierten Vorgaben, sondern beschreiben verbindliche Kompetenzdimensionen, die im Religionsunterricht der Grundschule angebahnt und aufgebaut werden sollen. Genau in dieser Logik ist die vorliegende Einheit konzipiert.

Inhaltliche Einordnung im Horizont der Richtlinien

Die Einheit greift zentrale Grundthemen katholischer Religionsdidaktik auf:

  • Gott als der mitgehende und verheißende Gott
  • Biblische Überlieferung als Glaubenszeugnis
  • Vertrauen als Grundform des Glaubens
  • Religiöse Sprache in Symbol und Ritual

Mit der Erzählung von Abraham und Sara (Gen 12; 15; 21) wird exemplarisch ein Grundmuster biblischen Glaubens erschlossen: Gott spricht eine Zusage – Menschen antworten im Vertrauen – Gottes Treue erweist sich im Lebensweg. Dieses Strukturmuster entspricht dem in den Richtlinien formulierten Anspruch, Kindern grundlegende biblische Gotteserfahrungen zugänglich zu machen und sie als Deutungshorizont für eigene Erfahrungen zu erschließen.

Die bewusste Elementarisierung auf die Kernaussagen
„Gott geht mit“ und „Gott hält sein Versprechen“
entspricht der theologischen Reduktion, wie sie für die Primarstufe vorgesehen ist.

Kompetenzbezüge im Sinne der Bildungsstandards

Die Richtlinien der Deutschen Bischofskonferenz unterscheiden mehrere Kompetenzdimensionen, die durch die Einheit in exemplarischer Weise gefördert werden:

1. Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit

Die Kinder nehmen eigene Erfahrungen von Angst, Unsicherheit, Vertrauen und Mut wahr (Vertrauensspiele, Gesprächsimpulse). Sie bringen diese Erfahrungen sprachlich (Satzstarter, Merksätze), bildlich (Fußspur, Stern) und symbolisch (Weg, Sternenhimmel) zum Ausdruck.
→ Die Einheit fördert damit die Fähigkeit, religiös bedeutsame Erfahrungen wahrzunehmen und darzustellen.

2. Deutungsfähigkeit

Die Abraham-Erzählung wird nicht nur nacherzählt, sondern gedeutet:
Warum geht Abraham? Was bedeutet Gottes Versprechen?

Die Kinder lernen, biblische Geschichten als Ausdruck von Glaubenserfahrungen zu verstehen und auf ihre eigene Lebenswirklichkeit zu beziehen. Der Stern als Symbol der Verheißung wird als religiöse Bildsprache erschlossen.
→ Damit wird die Fähigkeit angebahnt, religiöse Sprache, Symbole und Texte zu deuten.

3. Urteilsfähigkeit

Im Gespräch reflektieren die Kinder, warum Vertrauen trotz Unsicherheit möglich ist und welche Bedeutung Verlässlichkeit hat. Sie entwickeln erste religiöse Urteilskompetenz, indem sie zwischen Angst, Zweifel und Vertrauen unterscheiden und eigene Positionen formulieren.
→ Dies entspricht dem Standard, religiöse Aussagen in Beziehung zur eigenen Erfahrung zu setzen und darüber nachzudenken.

4. Dialog- und Kommunikationsfähigkeit

Die dialogische Struktur (Sitzkreis, Austausch, Wertschätzung unterschiedlicher Hintergründe) fördert die Fähigkeit, religiöse Gedanken sprachlich zu formulieren und andere Sichtweisen zu respektieren.

Pluralität wird bewusst berücksichtigt („Viele Menschen glauben …“).
→ Die Einheit unterstützt die Kompetenz, über religiöse Fragen sachgerecht und respektvoll zu kommunizieren.

5. Gestaltungs- und Handlungskompetenz

Durch Bodenbild, Bildweg, Vertrauensstern und Segensritual gestalten die Kinder religiöse Ausdrucksformen aktiv mit. Der Segen wird nicht nur thematisiert, sondern gesprochen und erfahren.
→ Damit wird religiöse Handlungskompetenz im Sinne performativen Lernens angebahnt.

Gesamtbewertung im Horizont der DBK-Bildungsstandards

Die Einheit erfüllt in exemplarischer Weise die Anforderungen der kirchlichen Bildungsstandards:

  • Sie verbindet Lebensweltorientierung und biblische Tradition.
  • Sie fördert alle zentralen Kompetenzdimensionen.
  • Sie arbeitet symbolisch, narrativ und performativ.
  • Sie bleibt theologisch elementarisiert und altersgemäß.
  • Sie respektiert religiöse Vielfalt und ermöglicht dialogisches Lernen.

Damit entspricht die Einheit dem grundlegenden Anliegen der Deutschen Bischofskonferenz, den katholischen Religionsunterricht als Ort religiöser Bildung, Deutungskompetenz und dialogischer Sprachfähigkeit zu gestalten.

Quelle: Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz: Kirchliche Richtlinien zu Bildungsstandards für den katholischen Religionsunterricht in der Grundschule, Bonn.

Anmerkungen:
* Die Zuordnung für die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Berlin und Brandenburg basieren auf dem gemeinsam entwickelten Rahmenplan Grundschule – Katholische Religion, herausgegeben Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
** Mit dem Schuljahr 2025/2026 beginnt die schrittweise Einführung des christlichen Religionsunterrichts (CRU) in Niedersachsen, das noch nicht in Kraft getretene Kerncurriculum ist noch nicht bedacht!

Konfessionelle Kooperation

Bezüge zu exemplarischen Arbeitsplänen & -hilfen

Die Bezüge auf die Arbeitshilfen dienen dir zur Gestaltung von Religionsunterricht in konfessioneller Kooperation.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ passt in Baden-Württemberg sehr direkt, weil die Beispielcurricula für die konfessionell-kooperative Arbeit in Klassen 1/2 das Themenfeld „Vertrauen auf Gott“ ausdrücklich mit der Abrahamüberlieferung verbinden. Inhaltlich dockt deine Reihe an zentrale Linien an: (1) Vertrauen als Grunderfahrung (geführt werden, Neues wagen), (2) biblische Weggeschichte (Aufbruch/Unterwegssein/Unsicherheit), (3) Gottes Zusage (Verheißung – im kindgemäßen Bild der Sterne), (4) Erfüllung als Zeichen (Isaak), (5) Segen als Zuspruch („Gott geht mit“). Damit deckst du sowohl die biblische Erzählspur als auch den lebensweltlichen Zugang ab, der für Klasse 1/2 als didaktischer Schlüssel gedacht ist. Kompetenzseitig ist die Passung hoch, weil die Einheit die Kinder dazu führt, biblische Geschichten verstehend nachzuvollziehen und in eigenen Worten zu sichern (Nacherzählen, Bild-/Bodenbildspur, Merksätze), Gefühle und Erfahrungen sprachlich zu fassen (Angst, Mut, Vertrauen) und die biblische Zusage als Deutungsangebot für eigene Situationen zu erschließen. Konfessionell-kooperativ ist besonders stimmig, dass du die Einheit nicht dogmatisch zuspitzt, sondern „Gott begleitet“ als gemeinsame Grundaussage herausarbeitest und sie in eine niederschwellige, freiwillig anschlussfähige Segenspraxis überführst.
Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: Konfessionelle Kooperation – Beispielcurriculum A für die Grundschule Klassen 1–2 (Stand 07.03.2024) sowie Beispielcurriculum B (Stand 12.04.2024).

t.b.a.
t.b.a.

Für Rheinland-Pfalz ist die Passung sehr hoch, weil der Arbeitsplan-Entwurf für Klasse 1 das Themenfeld „Gott vertrauen – mit Gott unterwegs sein – Abraham und Sarah“ als klare curriculare Anknüpfung führt. Deine Einheit setzt genau die intendierte Struktur um: Lebensweltlicher Zugang (Vertrauen, Angst, Mut) → biblische Erzählung (Aufbruch/Unterwegssein, Zusage Gottes, Sternbild) → kindgemäße Sicherung/Deutung (Merksätze, Wortkarten, Vertrauensstern) → religiöse Praxis (Segen als Zuspruch „Gott geht mit“). Kompetenzseitig unterstützt die Reihe die in RLP erwartete Entwicklung in Klasse 1 besonders gut: Kinder hören biblische Texte/Erzählungen konzentriert, ordnen sie in einer sichtbaren Lernspur (Bildweg/Bodenbild), drücken zentrale Inhalte in einfachen Sätzen aus, entwickeln erste Deutungen von Gottesbegleitung und setzen diese Deutungen in Symbolen und Ritualen um. Auch deine Differenzierungsbausteine passen: sprachliche Satzstarter, Wortkarten und die produktorientierte Sicherung ermöglichen Beteiligung auf unterschiedlichen Niveaus, ohne den theologischen Kern zu verlieren.
Quelle: Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht Rheinland-Pfalz: Arbeitsplan-Entwurf Klassenstufe 1 (Projektstand; Arbeitsplan „Gott vertrauen – mit Gott unterwegs sein – Abraham und Sarah“).

Im Saarland ist die Zuordnung ebenfalls sehr stimmig, weil die Vorarbeiten für den Koko-Arbeitsplan das Thema „Abraham und Sara“ explizit als biblische Anknüpfung im Bereich Vertrauen/Glauben vorsehen und zugleich Segen (Segnen und gesegnet werden) als passenden religiösen Ausdrucks- und Vollzugsbereich mitdenken. Inhaltlich entspricht deine Einheit genau dieser Verbindung: Ausgehend von der Vertrauensfähigkeit im Alltag (Partnerübungen, geführt werden) erschließen die Kinder die Berufungs- und Weggeschichte als Erfahrung von Unsicherheit und Mut; die Sternverheißung wird als Hoffnungsbild gedeutet; die Geburt Isaaks erscheint als Zeichen von Treue/Erfüllung; der Segenskreis bündelt den Lernweg performativ. Kompetenzseitig triffst du besonders den erwarteten Aufbau religiöser Sprach- und Deutekompetenz: Kinder benennen und unterscheiden Gefühle, stellen Bezüge zwischen eigenen Erfahrungen und biblischer Erzählung her, entwickeln einfache Deutungen („Gott geht mit“, „Gott hält sein Versprechen“) und bringen diese Deutungen in eine Ausdrucksform (Segen, Ritual, Symbolprodukt) ein. Für konfessionell-kooperativen Unterricht ist wichtig, dass du Segen als Zuspruch lern- und kindgerecht gestaltest (kurze Segenssätze, Schutzraum, keine Überforderung) – damit bleibt die konfessionelle Verfasstheit respektiert und zugleich gemeinsames Lernen möglich.
Quelle: Evangelische und katholische kirchliche Beauftragte für den Religionsunterricht im Saarland: Vorarbeiten für einen Arbeitsplan / eine Handreichung zur konfessionellen Kooperation in der Grundschule (Klasse 1–4).

Bezüge zum evangelischen Religionsunterricht

Sie dienen dir und deinen Kolleg:innen als Hilfe zur Erstellung schuleigener Arbeitspläne für konfessionellen Religionsunterricht in Kooperation (bspw. in Nordrhein-Westfalen) und Unterricht in gemischt-konfessionellen Lerngruppen.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ passt in Baden-Württemberg sehr direkt in die Standards für Klasse 1/2, weil der Bildungsplan Abraham und Sara ausdrücklich als Beispieltext nennt. Inhaltlich knüpft die Einheit zentral an das Themenfeld Bibel an: Kinder sollen „an biblischen Texten aufzeigen, wie Gott Menschen liebt, annimmt und begleitet“ – ausdrücklich genannt werden dabei Abraham und Sara (Gen 12–21 in Auszügen). Genau diese Linie trägt eure Reihe, wenn der Aufbruch als Wagnis (Angst/Unsicherheit) erzählt und als Erfahrung von Begleitung gedeutet wird (Gott geht mit, Gott bleibt zugewandt). Ebenso stimmig ist der Baustein „Sternenhimmel/Versprechen“: Der Plan fordert, Gottes Versprechen, dass Gott zu Menschen steht, auf vielfältige Weise zum Ausdruck zu bringen – eure Symbolarbeit (Stern, Weg, Hand), Merksätze („Gott hält sein Versprechen“) und die produktorientierte Sicherung (Vertrauensstern) erfüllen diese Anforderung in kindgemäßer, anschaulicher Form. Auf der Kompetenzseite deckt die Einheit mehrere Teilkompetenzen ab: (1) Im Bereich Mensch werden die Kinder über Vertrauenssituationen aus ihrer Lebenswelt befähigt, eigene Gefühle (z. B. Angst/Mut) wahrzunehmen und zu versprachlichen und über Erfahrungen des Miteinanders ins Gespräch zu kommen; die Vertrauensspiele und die Auswertung im Kreis sind dafür ein passender Lernweg. (2) Im Bereich Gott wird die Kompetenz angebahnt, Erfahrungen zu beschreiben, die Menschen der Bibel mit Gott machen (hier: Abraham und Sara) und diese Deutung in eine eigene Sprache zu bringen – gestützt durch Bild-/Bodenbildarbeit, Wortkarten und Satzstarter. (3) Außerdem stärkt die Einheit die Kompetenz, Formen mitzugestalten, in denen Menschen sich an Gott wenden (Gebet/Lied/Stille) und religiöse Rituale (z. B. Segenskreis) im Unterricht mitzugestalten; das abschließende Segensritual ist damit nicht nur „Abschluss“, sondern eine curricular anschlussfähige Kompetenzhandlung. Insgesamt ist die Passung sehr hoch, weil die Einheit biblisches Erzählen (Gen 12–21) konsequent mit Symbolsprache, kindlicher Erfahrung und ritueller Praxis verbindet – genau in der Logik des Bildungsplans für Klassen 1/2.

Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg: Bildungsplan 2016 – Evangelische Religionslehre Grundschule, Stuttgart 2016.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im LehrplanPLUS für die Grundschule (Evangelische Religionslehre, Jahrgangsstufen 1/2) sehr klar verortet, insbesondere im Lernbereich 1 „Nach Gott fragen – Gott begleitet“. Dort werden Abraham und Sara ausdrücklich als exemplarische Gestalten genannt, an denen Kinder entdecken, dass Menschen sich auf Gottes Zusage verlassen und im Vertrauen neue Wege gehen können.

Inhaltlich greift die Einheit zentrale im Lehrplan benannte Aspekte auf: die Berufung und der Aufbruch Abrahams (Gen 12), die Verheißung unter dem Sternenhimmel (Gen 15) sowie die Geburt Isaaks (Gen 21) als Zeichen erfüllter Zusage. Die didaktische Reduktion auf die Kernaussage „Gott spricht eine Zusage – Menschen dürfen vertrauen“ entspricht der im Lehrplan geforderten elementaren Erschließung biblischer Geschichten in der Schuleingangsphase. Auch die Schwerpunktsetzung auf Angst, Unsicherheit und Mut ist anschlussfähig an die im Lehrplan betonte Verbindung von biblischer Überlieferung und kindlicher Lebenswelt.

Kompetenzorientiert werden mehrere ausgewiesene Kompetenzerwartungen abgedeckt:

  • Die Kinder entdecken in biblischen Geschichten, wie Menschen Gottes Begleitung erfahren, und bringen eigene Erfahrungen mit Vertrauen und Unsicherheit ein.

  • Sie erzählen biblische Geschichten in Grundzügen nach und benennen zentrale Aussagen.

  • Sie arbeiten mit biblischen Sprachbildern und Symbolen (z. B. Weg, Stern, Licht) und setzen diese in Beziehung zu eigenen Erfahrungen.

  • Sie formulieren eigene Gedanken zu Gott und drücken diese mündlich, bildlich oder gestalterisch aus.

  • Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen mit, etwa im Gebet, im Ritual oder im gemeinsamen Segenszuspruch.

Darüber hinaus ist die Einheit anschlussfähig an den Lernbereich „Beten – mit Gott im Gespräch sein“, da durch wiederkehrende Rituale, Segensformen und Merksätze eine erste performative religiöse Sprachfähigkeit angebahnt wird. Das abschließende Segensritual entspricht der im Lehrplan genannten Kompetenz, einfache religiöse Vollzüge zu verstehen und probeweise mitzugestalten.

Insgesamt ist die Passung zum bayerischen LehrplanPLUS sehr hoch, da die Einheit biblisches Erzählen, Symbolarbeit, subjektorientierte Zugänge und rituelle Praxis integrativ verbindet und damit die Kompetenzorientierung des Lehrplans konsequent umsetzt.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus: LehrplanPLUS Grundschule – Evangelische Religionslehre Jahrgangsstufen 1/2, München.

Die Unterrichtseinheit lässt sich im Rahmenlehrplan für den Evangelischen Religionsunterricht der EKBO (Berlin) sehr gut im Inhaltsfeld „Nach Gott fragen – von Gott erzählen“ sowie im Feld „Biblische Überlieferungen verstehen“ verorten. Der Rahmenlehrplan betont für die Schuleingangsphase, dass Kinder biblische Geschichten als Deutungsangebote für eigenes Leben kennenlernen und erproben sollen. Die Abraham-Erzählungen (Gen 12; 15; 21 in Auswahl) gehören ausdrücklich zum Grundbestand elementarer biblischer Texte. Eure Einheit greift diese Tradition auf, indem sie Berufung, Aufbruch, Verheißung und Erfüllung in einer kindgemäßen Dramaturgie entfaltet und konsequent mit den Lebenssituationen von Erstklässlerinnen und Erstklässlern (Neubeginn, Unsicherheit, Mut) verschränkt.

Inhaltlich entspricht die Reihe dem Berliner Akzent auf Erfahrungsbezug und Deutungsoffenheit: Vertrauen wird nicht abstrakt definiert, sondern in Spielsituationen, Gesprächsrunden und Symbolhandlungen erfahrbar gemacht. Die Sternenhimmel-Szene als Hoffnungs- und Verheißungssymbol unterstützt das vom Rahmenlehrplan geforderte Arbeiten mit biblischen Bildern und Symbolen. Auch die performative Dimension (Segensritual) ist anschlussfähig an das Ziel, religiöse Ausdrucksformen kennenzulernen und probeweise mitzuvollziehen.

Kompetenzorientiert fördert die Einheit insbesondere:

  • die Fähigkeit, biblische Geschichten in eigenen Worten wiederzugeben und zentrale Aussagen zu benennen (z. B. „Abraham vertraut Gott“, „Gott hält sein Versprechen“);

  • die Kompetenz, Gefühle und Erfahrungen (Angst, Mut, Vertrauen) wahrzunehmen und sprachlich auszudrücken;

  • die Fähigkeit, biblische Erzählungen mit eigenen Lebenssituationen in Beziehung zu setzen;

  • die Bereitschaft, unterschiedliche Deutungen wertschätzend wahrzunehmen, was der pluralitätssensiblen Ausrichtung des Berliner Religionsunterrichts entspricht;

  • sowie die Mitgestaltung einfacher religiöser Rituale und Gebetsformen.

Insgesamt erfüllt die Einheit die zentralen Berliner Leitlinien: dialogisches Lernen, subjektorientierte Zugänge, Arbeit mit Symbolen und die Verbindung von biblischer Tradition mit der Lebenswelt der Kinder.

Quelle: Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO): Rahmenlehrplan für den Evangelischen Religionsunterricht in Berlin.

Für Brandenburg gilt – wie für Berlin – der Rahmenlehrplan der EKBO für den Evangelischen Religionsunterricht. Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist hier besonders gut im Kompetenzbereich „Nach Gott fragen – von Gott erzählen“ sowie im Inhaltsfeld „Biblische Überlieferungen verstehen“ verortet.

Inhaltlich entspricht die Einheit dem Anspruch des Rahmenlehrplans, Kinder in der Schuleingangsphase mit grundlegenden biblischen Erzählungen vertraut zu machen, die zentrale Glaubenserfahrungen thematisieren. Die Abraham-Geschichten (Berufung, Verheißung, Geburt Isaaks) gehören zum elementaren Traditionsbestand. Eure Reihe greift diese Texte exemplarisch auf und reduziert sie didaktisch klar auf die Grundaussage: Gott spricht eine Zusage – Menschen dürfen vertrauen. Damit wird ein theologischer Kern erschlossen, der im Rahmenlehrplan als grundlegende Dimension religiösen Lernens benannt ist: Gottesbeziehung als Vertrauensbeziehung.

Kompetenzorientiert werden mehrere zentrale Ziele des Brandenburger Religionsunterrichts angebahnt:

  • Die Kinder erzählen biblische Geschichten in eigenen Worten nach und identifizieren zentrale Motive (Aufbruch, Angst, Versprechen, Erfüllung).

  • Sie nehmen eigene Erfahrungen von Vertrauen, Unsicherheit und Mut wahr und bringen diese sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck.

  • Sie deuten biblische Geschichten als mögliche Antworten auf Lebensfragen („Wer begleitet mich?“, „Wem kann ich vertrauen?“).

  • Sie arbeiten mit religiösen Symbolen (Weg, Stern, Hand) und erkennen deren Bedeutungsgehalt.

  • Sie gestalten einfache religiöse Ausdrucksformen mit (Ritual, Segenskreis, gemeinsamer Merksatz).

Der Brandenburger Religionsunterricht ist pluralitätssensibel und dialogisch angelegt. Eure Einheit trägt diesem Profil Rechnung, indem sie offen formuliert („Viele Menschen glauben …“), unterschiedliche Erfahrungen zulässt und persönliche Deutungen wertschätzend aufnimmt. Besonders anschlussfähig ist der performative Abschluss im Segensritual: Hier wird Religion nicht nur kognitiv erschlossen, sondern in einer gemeinschaftlichen Handlung probeweise erfahren – ein Ansatz, der dem Kompetenzverständnis des Rahmenlehrplans entspricht.

Insgesamt ist die Passung hoch, weil die Einheit subjektorientiertes Lernen, biblische Grundgeschichten, Symbolarbeit und performative Elemente in einer für die Schuleingangsphase angemessenen Weise verbindet.

Quelle: Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO): Rahmenlehrplan für den Evangelischen Religionsunterricht in Brandenburg.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im hessischen Kerncurriculum Evangelische Religion für die Primarstufe besonders gut im Inhaltsfeld „Nach Gott fragen – von Gott erzählen“ sowie im Feld „Biblische Geschichten verstehen und deuten“ verortet. Das hessische Kerncurriculum betont für die Jahrgangsstufen 1/2, dass Kinder grundlegende biblische Überlieferungen kennenlernen sollen, in denen Menschen Gott als Begleiter, als Verheißenden und als Treuen erfahren. Die Abraham-Erzählungen (Gen 12; 15; 21 in Auswahl) gehören ausdrücklich zu diesen elementaren Traditionen.

Inhaltlich entspricht die Einheit der hessischen Zielsetzung, biblische Geschichten als Deutungsangebote für eigene Lebensfragen zu erschließen. Die Verbindung von kindlichen Übergangserfahrungen (Schulanfang, Unsicherheit, Neubeginn) mit dem Aufbruch Abrahams greift die im Kerncurriculum geforderte Subjektorientierung auf. Die narrative Struktur – Ruf, Aufbruch, Weg durch die Wüste, Verheißung unter dem Sternenhimmel, Geburt Isaaks – macht Gottes Zusage als tragende Beziehungserfahrung sichtbar. Die symbolische Verdichtung (Weg, Stern, Hand, Licht) entspricht dem hessischen Anspruch, religiöse Inhalte elementar-symbolisch zu erschließen.

Kompetenzorientiert werden mehrere zentrale Kompetenzbereiche gefördert:

  • Die Kinder erzählen ausgewählte biblische Geschichten nach und benennen deren zentrale Aussagen.

  • Sie nehmen eigene Gefühle wie Angst, Mut und Vertrauen wahr und bringen sie sprachlich oder gestalterisch zum Ausdruck.

  • Sie setzen biblische Erzählungen in Beziehung zu eigenen Erfahrungen.

  • Sie arbeiten mit religiösen Symbolen und erschließen deren Bedeutungsgehalt.

  • Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen mit, z. B. im Gebet, im Ritual oder im Segenszuspruch.

Das hessische Kerncurriculum betont zudem dialogisches Lernen und die Wertschätzung religiöser Vielfalt. Die offene Formulierung der Einheit („Viele Menschen glauben …“) sowie die bewusste Einladung zu unterschiedlichen Deutungen entsprechen dieser Ausrichtung. Besonders das abschließende Segensritual ist anschlussfähig an die Kompetenz, religiöse Praxis nicht nur zu beschreiben, sondern probeweise mitzugestalten.

Insgesamt ist die Passung zum hessischen Kerncurriculum hoch, da die Einheit biblische Tradition, subjektorientiertes Lernen, Symbolarbeit und performative Elemente integrativ verbindet.

Quelle: Hessisches Kultusministerium: Kerncurriculum Evangelische Religion – Primarstufe, Wiesbaden 2011.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im Rahmenplan Evangelische Religion für die Grundschule in Mecklenburg-Vorpommern besonders anschlussfähig an die Lernbereiche „Die Bibel als Zeugnis des Glaubens“, „Nach Gott fragen“ sowie „Mensch und Gemeinschaft“. Der Rahmenplan betont für die Schuleingangsphase, dass Kinder zentrale biblische Geschichten kennenlernen, in denen Menschen Gottes Nähe, Führung und Verheißung erfahren. Die Abrahamüberlieferung gehört dabei zu den grundlegenden Traditionsgeschichten.

Inhaltlich greift die Einheit zentrale Anliegen des Rahmenplans auf: Der Aufbruch Abrahams, die Erfahrung von Unsicherheit, die Verheißung unter dem Sternenhimmel und die Geburt Isaaks werden als zusammenhängende Vertrauensgeschichte erschlossen. Damit wird Gottes Handeln als Zusage und Begleitung thematisiert – ein Kerngedanke, der im Rahmenplan als grundlegende Gottesvorstellung für die Primarstufe benannt ist. Die Verbindung von kindlichen Übergangserfahrungen (Schulanfang, neue Wege) mit der biblischen Erzählung entspricht dem geforderten subjektorientierten Zugang.

Kompetenzorientiert werden mehrere Zielperspektiven umgesetzt:

  • Die Kinder erzählen biblische Geschichten in Grundzügen nach und erkennen deren zentrale Aussagen.

  • Sie nehmen eigene Gefühle wie Angst, Mut und Vertrauen wahr und bringen sie sprachlich oder kreativ zum Ausdruck.

  • Sie deuten biblische Geschichten als mögliche Orientierung für das eigene Leben.

  • Sie arbeiten mit religiösen Symbolen (z. B. Weg, Stern, Licht) und erschließen deren Bedeutung.

  • Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen aktiv mit, etwa durch Gebet, Segensritual oder gemeinsames Sprechen eines Merksatzes.

Der Rahmenplan Mecklenburg-Vorpommern betont zudem die Bedeutung ganzheitlicher und handlungsorientierter Lernformen. Die Arbeit mit Bodenbild, Symbolmaterial, Vertrauensspielen und Ritualen entspricht diesem didaktischen Ansatz in besonderer Weise. Religiöses Lernen wird nicht nur kognitiv, sondern erfahrungs- und handlungsbezogen vollzogen.

Insgesamt zeigt sich eine sehr gute Passung: Die Einheit verbindet elementare biblische Tradition, symbolische Verdichtung, Lebensweltbezug und performative Elemente im Sinne der Kompetenzorientierung des Rahmenplans.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern: Rahmenplan Evangelische Religion – Grundschule.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im niedersächsischen Kerncurriculum Evangelische Religion für die Grundschule besonders gut im Kompetenzbereich „Nach Gott fragen“ sowie im Bereich „Biblische Texte verstehen und deuten“ verortet. Das Kerncurriculum betont für die Jahrgänge 1/2, dass Kinder zentrale biblische Erzählungen kennenlernen, in denen Menschen Gott als Begleiter, Verheißenden und Treuen erfahren. Die Abrahamüberlieferung gehört ausdrücklich zu diesen grundlegenden Texten der Primarstufe.

Inhaltlich greift die Einheit zentrale Themen des Kerncurriculums auf: Gottes Ruf an Abraham, der Aufbruch ins Ungewisse, die Verheißung unter dem Sternenhimmel und die Geburt Isaaks als Zeichen erfüllter Zusage. Damit wird Gottes Handeln als Zuspruch und Begleitung erschlossen – eine Gottesvorstellung, die im Kerncurriculum für die Schuleingangsphase zentral ist. Die didaktische Reduktion auf die Leitidee „Gott geht mit“ bzw. „Gott hält sein Versprechen“ entspricht der niedersächsischen Zielsetzung, elementare theologische Aussagen altersgemäß zu erschließen.

Kompetenzorientiert werden mehrere ausgewiesene Kompetenzen angebahnt:

Die Kinder erzählen ausgewählte biblische Geschichten nach und benennen zentrale Motive.

Sie setzen biblische Aussagen in Beziehung zu eigenen Erfahrungen (z. B. Angst, Mut, Vertrauen beim Neubeginn).

Sie arbeiten mit religiösen Symbolen und Bildern (Weg, Stern, Hand) und erschließen deren Bedeutung.

Sie drücken eigene Gedanken und Gefühle zu Gott aus, mündlich oder kreativ gestaltet.

Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen mit, etwa durch Gebet, Lied oder Segensritual.

Das niedersächsische Kerncurriculum legt Wert auf dialogisches, erfahrungsbezogenes und handlungsorientiertes Lernen. Die in der Einheit vorgesehenen Vertrauensspiele, Bodenbildarbeit, Bildweg-Varianten und ritualisierten Stundenanfänge entsprechen diesem didaktischen Anspruch. Besonders die wiederkehrende sprachliche Verdichtung in Merksätzen unterstützt die im Kerncurriculum geforderte Entwicklung religiöser Sprachfähigkeit.

Insgesamt ist die Passung hoch: Die Einheit verbindet biblische Grundgeschichte, subjektorientierten Zugang, Symbolarbeit und performative Elemente im Sinne der Kompetenzorientierung des niedersächsischen Kerncurriculums.

Quelle: Niedersächsisches Kultusministerium: Kerncurriculum für die Grundschule – Evangelische Religion, Hannover 2019.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im Lehrplan Evangelische Religionslehre für die Primarstufe in Nordrhein-Westfalen besonders gut im Inhaltsbereich „Gott“ sowie im Bereich „Bibel“ verortet. Der Lehrplan sieht für die Schuleingangsphase vor, dass Kinder grundlegende biblische Erzählungen kennenlernen, in denen Menschen Gottes Nähe, Führung und Verlässlichkeit erfahren. Die Abrahamüberlieferung (Gen 12; 15; 21 in Auswahl) gehört ausdrücklich zu diesen zentralen Texten.

Inhaltlich greift die Einheit die im Lehrplan benannte Perspektive auf, dass Menschen im Vertrauen auf Gottes Zusage neue Wege gehen. Der Aufbruch Abrahams, die Erfahrung von Unsicherheit, die Verheißung unter dem Sternenhimmel und die Geburt Isaaks als Zeichen erfüllter Zusage entsprechen dem Lehrplananliegen, biblische Geschichten als Hoffnungs- und Vertrauensgeschichten zu erschließen. Besonders die Reduktion auf die Kernaussage „Gott geht mit“ bzw. „Gott hält sein Versprechen“ entspricht der elementaren Ausrichtung des Lehrplans für Klasse 1/2.

Kompetenzorientiert werden mehrere im Lehrplan ausgewiesene Kompetenzen gefördert:

  • Die Kinder erzählen biblische Geschichten in Grundzügen nach und erkennen zentrale Aussagen.

  • Sie beschreiben Erfahrungen von Angst, Mut und Vertrauen aus ihrer eigenen Lebenswelt.

  • Sie deuten biblische Erzählungen als mögliche Orientierung für ihr eigenes Leben.

  • Sie erschließen religiöse Symbole und Bilder (z. B. Weg, Stern, Licht) in ihrem Bedeutungsgehalt.

  • Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen mit, etwa durch Gebet, Lied oder Segensritual.

Der nordrhein-westfälische Lehrplan betont die Verbindung von biblischer Tradition und kindlicher Lebenswelt sowie die Förderung religiöser Sprachfähigkeit. Die in der Einheit vorgesehenen Vertrauensspiele, Gesprächsphasen, Bodenbild- bzw. Bildweg-Varianten und ritualisierten Abschlüsse entsprechen diesem Anspruch. Besonders das Segensritual am Ende der Reihe ist anschlussfähig an die im Lehrplan geforderte Kompetenz, religiöse Vollzüge nicht nur zu kennen, sondern aktiv mitzugestalten.

Insgesamt ist die Passung zum Lehrplan NRW sehr hoch, da die Einheit biblische Grundüberlieferung, subjektorientiertes Lernen, Symbolarbeit und performative Elemente integrativ verbindet.

Quelle: Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen: Lehrplan Evangelische Religionslehre – Primarstufe, Düsseldorf 2021.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im rheinland-pfälzischen Teilrahmenplan Evangelische Religion für die Grundschule besonders gut im Lernbereich „Nach Gott fragen – von Gott erzählen“ sowie im Bereich „Biblische Geschichten verstehen“ verortet. Der Teilrahmenplan betont für die Klassen 1/2, dass Kinder grundlegende biblische Erzählungen kennenlernen sollen, in denen Menschen Gottes Zusage, Führung und Treue erfahren. Die Abrahamüberlieferung gehört ausdrücklich zu diesen elementaren Traditionen.

Inhaltlich entspricht die Einheit den rheinland-pfälzischen Vorgaben, da sie die zentralen Motive Berufung, Aufbruch, Verheißung und Erfüllung in altersgemäßer Weise entfaltet. Die Reduktion auf die Kernaussage „Gott geht mit“ bzw. „Gott hält sein Versprechen“ greift die im Teilrahmenplan formulierte Zielsetzung auf, elementare Gottesvorstellungen (Gott als Begleiter, Gott als Treuer) aufzubauen. Besonders anschlussfähig ist die Verbindung von kindlichen Übergangserfahrungen (Neubeginn, Unsicherheit, Mut) mit der biblischen Geschichte – ein ausdrücklich geforderter subjektorientierter Zugang.

Kompetenzorientiert werden mehrere Zielperspektiven des Teilrahmenplans umgesetzt:

  • Die Kinder erzählen ausgewählte biblische Geschichten nach und benennen zentrale Aussagen.

  • Sie nehmen eigene Gefühle (Angst, Mut, Vertrauen) wahr und bringen sie sprachlich oder kreativ zum Ausdruck.

  • Sie setzen biblische Erzählungen in Beziehung zu eigenen Lebenssituationen.

  • Sie arbeiten mit religiösen Symbolen (z. B. Weg, Stern, Licht) und erschließen deren Bedeutung.

  • Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen mit, etwa durch Gebet, Lied oder Segensritual.

Der rheinland-pfälzische Teilrahmenplan betont darüber hinaus ganzheitliches Lernen und die Bedeutung von Ritualen im Religionsunterricht der Primarstufe. Die in der Einheit vorgesehenen Bodenbild- bzw. Bildwegvarianten, die Symbolarbeit sowie das abschließende Segensritual entsprechen diesem didaktischen Anspruch. Religion wird nicht nur thematisiert, sondern im geschützten Rahmen des Unterrichts probeweise vollzogen.

Insgesamt ist die Passung zum Teilrahmenplan Rheinland-Pfalz sehr hoch, da die Einheit biblische Grundüberlieferung, subjektorientierte Lernwege, symbolische Verdichtung und performative Elemente integrativ verbindet.

Quelle: Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz: Teilrahmenplan Evangelische Religion – Grundschule, Mainz.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im Lehrplan Evangelische Religion für die Grundschule im Saarland besonders gut im Lernbereich „Gott und Mensch“ sowie im Bereich „Die Bibel – Grundgeschichten des Glaubens“ verortet. Der saarländische Lehrplan sieht für die Schuleingangsphase vor, dass Kinder grundlegende biblische Erzählungen kennenlernen, in denen Menschen Gott als verlässlichen Begleiter erfahren. Die Abrahamüberlieferung gehört dabei zu den zentralen Traditionsgeschichten.

Inhaltlich entspricht die Einheit den saarländischen Vorgaben, da sie die Motive Ruf, Aufbruch, Verheißung und Erfüllung in einer klaren, elementaren Struktur entfaltet. Die Reduktion auf die Leitgedanken „Gott geht mit“ und „Gott hält sein Versprechen“ entspricht dem im Lehrplan formulierten Ziel, grundlegende Gottesvorstellungen kindgemäß aufzubauen. Die Verbindung der biblischen Geschichte mit Erfahrungen von Schulanfang, Neubeginn und Unsicherheit greift den subjektorientierten Zugang des Lehrplans auf.

Kompetenzorientiert werden mehrere Zielbereiche gefördert:

  • Die Kinder erzählen zentrale biblische Geschichten nach und benennen deren Kernaussagen.

  • Sie nehmen eigene Gefühle wie Angst, Mut und Vertrauen wahr und bringen sie sprachlich oder kreativ zum Ausdruck.

  • Sie setzen biblische Aussagen in Beziehung zu ihrer eigenen Lebenswelt.

  • Sie erschließen religiöse Symbole und Bilder (z. B. Weg, Stern, Licht) in ihrer Bedeutung.

  • Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen aktiv mit, etwa durch Gebet, Lied oder Segensritual.

Der saarländische Lehrplan betont die Bedeutung ganzheitlicher Lernformen. Die Arbeit mit Bodenbild, Symbolmaterial, Vertrauensspielen und Ritualen entspricht diesem Anspruch in besonderer Weise. Religiöses Lernen wird nicht nur kognitiv, sondern handlungs- und erfahrungsbezogen umgesetzt.

Insgesamt ist die Passung hoch, da die Einheit biblische Grundgeschichte, subjektorientierten Zugang, Symbolarbeit und performative Elemente im Sinne des saarländischen Lehrplans integrativ verbindet.

Quelle: Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes: Lehrplan Evangelische Religion – Grundschule, Saarbrücken.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im sächsischen Lehrplan Evangelische Religion für die Grundschule besonders gut im Lernbereich „Gott – Menschen vertrauen auf Gott“ sowie im Bereich „Biblische Geschichten verstehen“ verortet. Der Lehrplan für Klasse 1/2 betont, dass Kinder zentrale biblische Erzählungen kennenlernen sollen, in denen Menschen Gottes Zusage und Begleitung erfahren. Die Abrahamüberlieferung gehört dabei ausdrücklich zu den grundlegenden Erzähltraditionen der Primarstufe.

Inhaltlich entspricht die Einheit den sächsischen Vorgaben, da sie die Motive Gottes Ruf, Aufbruch, Unsicherheit, Verheißung und Erfüllung in einer klaren, kindgemäßen Struktur entfaltet. Der Lehrplan formuliert das Ziel, dass Kinder erkennen, wie Menschen in der Bibel Gott vertrauen und Hoffnung gewinnen. Genau dies wird in der Einheit durch die Sternenhimmelszene (Verheißung), die Geburt Isaaks (Erfüllung) und die Leitgedanken „Gott geht mit“ sowie „Gott hält sein Versprechen“ umgesetzt. Die Verbindung mit eigenen Erfahrungen von Angst, Neubeginn und Vertrauen entspricht dem im Lehrplan geforderten Lebensweltbezug.

Kompetenzorientiert werden mehrere zentrale Bereiche gefördert:

  • Die Kinder erzählen biblische Geschichten in Grundzügen nach und erkennen deren zentrale Aussagen.

  • Sie benennen Gefühle wie Angst, Mut und Vertrauen und bringen sie sprachlich oder kreativ zum Ausdruck.

  • Sie deuten biblische Erzählungen als Orientierung für ihr eigenes Leben.

  • Sie arbeiten mit religiösen Symbolen (z. B. Weg, Stern, Licht) und erschließen deren Bedeutung.

  • Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen aktiv mit, etwa durch Gebet, Lied oder Segensritual.

Der sächsische Lehrplan legt zudem Wert auf ganzheitliche und handlungsorientierte Zugänge. Die in der Einheit vorgesehenen Bodenbild- und Bildwegvarianten, die Symbolarbeit sowie das ritualisierte Sprechen von Merksätzen und Segen entsprechen diesem didaktischen Ansatz. Religiöses Lernen wird dadurch nicht nur kognitiv, sondern sinnlich und gemeinschaftlich erfahrbar.

Insgesamt ist die Passung zum sächsischen Lehrplan sehr hoch, da die Einheit biblische Grundüberlieferung, subjektorientierte Lernwege, symbolische Verdichtung und performative Elemente im Sinne der Kompetenzorientierung verbindet.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus: Lehrplan Evangelische Religion – Grundschule, Dresden 2019.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im Lehrplan Evangelische Religion für die Grundschule in Sachsen-Anhalt besonders gut im Kompetenzbereich „Nach Gott fragen“ sowie im Lernfeld „Biblische Überlieferungen verstehen“ verortet. Der Lehrplan für die Schuleingangsphase sieht vor, dass Kinder grundlegende biblische Geschichten kennenlernen, in denen Menschen Gott als Begleiter, als Verheißenden und als Treuen erfahren. Die Abrahamerzählungen (Gen 12; 15; 21 in Auswahl) gehören dabei zum elementaren Bestand.

Inhaltlich entspricht die Einheit den Zielsetzungen des Lehrplans, da sie die Motive Gottes Ruf, Aufbruch ins Unbekannte, Verheißung und Erfüllung in altersgemäßer Reduktion entfaltet. Der Lehrplan betont, dass Kinder wahrnehmen sollen, wie Menschen im Vertrauen auf Gott neue Wege gehen. Genau diese Perspektive wird in der Einheit durch die Leitfrage („Warum vertrauen Menschen auf Gott – auch wenn sie Angst haben?“) und durch die symbolische Verdichtung (Weg, Stern, Licht) umgesetzt. Die Sternenhimmel-Szene als Hoffnungs- und Verheißungsbild entspricht dem im Lehrplan geforderten Arbeiten mit biblischen Bildern.

Kompetenzorientiert werden mehrere Zielperspektiven angebahnt:

  • Die Kinder erzählen zentrale biblische Geschichten nach und benennen deren Kernaussagen.

  • Sie nehmen eigene Gefühle wie Angst, Mut und Vertrauen wahr und bringen sie sprachlich oder kreativ zum Ausdruck.

  • Sie setzen biblische Aussagen in Beziehung zu ihrer eigenen Lebenswelt.

  • Sie erschließen religiöse Symbole und Bilder in ihrem Bedeutungsgehalt.

  • Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen mit, etwa im Gebet, im Lied oder im Segensritual.

Der Lehrplan Sachsen-Anhalt betont zudem handlungsorientiertes und ganzheitliches Lernen. Die Arbeit mit Bodenbild, Bildweg, Vertrauensspielen und Ritualen entspricht diesem Ansatz. Religion wird nicht nur thematisiert, sondern in symbolischer und gemeinschaftlicher Form erfahrbar gemacht.

Insgesamt zeigt sich eine sehr gute Passung zum Lehrplan Sachsen-Anhalt, da die Einheit biblische Grundüberlieferung, Lebensweltbezug, Symbolarbeit und performative Elemente kompetenzorientiert verbindet.

Quelle: Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt: Lehrplan Evangelische Religion – Grundschule, Magdeburg 2019.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist in den Fachanforderungen Evangelische Religion Primarstufe in Schleswig-Holstein besonders gut im Kompetenzbereich „Nach Gott fragen“ sowie im Inhaltsfeld „Biblische Überlieferungen verstehen und deuten“ verortet. Die Fachanforderungen betonen für die Jahrgänge 1/2, dass Kinder grundlegende biblische Geschichten kennenlernen, in denen Menschen Gottes Zusage, Begleitung und Treue erfahren. Die Abrahamüberlieferung gehört dabei ausdrücklich zu den elementaren Traditionsgeschichten der Primarstufe.

Inhaltlich greift die Einheit zentrale Anliegen der Fachanforderungen auf: Der Aufbruch Abrahams, die Erfahrung von Unsicherheit, die Verheißung unter dem Sternenhimmel und die Geburt Isaaks werden als zusammenhängende Vertrauensgeschichte erschlossen. Damit wird Gottes Handeln als Zusage und Begleitung deutlich – ein zentrales Gottesbild, das in Schleswig-Holstein für die Schuleingangsphase aufgebaut werden soll. Die bewusste Verbindung mit eigenen Erfahrungen der Kinder (Neubeginn, Angst, Mut) entspricht der in den Fachanforderungen geforderten Subjektorientierung.

Kompetenzorientiert werden mehrere ausgewiesene Kompetenzen gefördert:

  • Die Kinder erzählen ausgewählte biblische Geschichten nach und benennen deren zentrale Aussagen.

  • Sie nehmen eigene Gefühle wahr und bringen diese sprachlich oder kreativ zum Ausdruck.

  • Sie setzen biblische Erzählungen in Beziehung zu ihrer eigenen Lebenswelt.

  • Sie arbeiten mit religiösen Symbolen und Bildern (z. B. Weg, Stern, Licht) und erschließen deren Bedeutung.

  • Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen aktiv mit, etwa durch Gebet, Lied oder Segensritual.

Die Fachanforderungen Schleswig-Holstein legen besonderen Wert auf dialogisches, handlungsorientiertes und performatives Lernen. Die in der Einheit vorgesehenen Bodenbild- bzw. Bildwegvarianten, die Symbolarbeit und das abschließende Segensritual entsprechen diesem didaktischen Ansatz in hohem Maße. Religiöses Lernen wird nicht nur kognitiv, sondern erfahrungsbezogen und gemeinschaftlich gestaltet.

Insgesamt ist die Passung zu den Fachanforderungen Schleswig-Holstein sehr hoch, da die Einheit biblische Grundgeschichte, subjektorientierten Zugang, Symbolarbeit und ritualisierte Praxis kompetenzorientiert verbindet.

Quelle: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein: Fachanforderungen Evangelische Religion – Primarstufe, Kiel 2020.

Die Unterrichtseinheit „Menschen vertrauen auf Gott – Abraham und Sara“ ist im Thüringer Lehrplan für die Grundschule im Fach Evangelische Religionslehre besonders gut im Lernbereich „Nach Gott fragen – Gott begleitet Menschen“ sowie im Bereich „Biblische Geschichten als Glaubenszeugnisse“ verortet. Der Thüringer Lehrplan betont für die Klassenstufen 1/2, dass Kinder grundlegende biblische Erzählungen kennenlernen, in denen Menschen Gottes Zusage, Führung und Treue erfahren. Die Abrahamüberlieferung gehört ausdrücklich zu diesen elementaren Texten.

Inhaltlich greift die Einheit zentrale Zielsetzungen des Thüringer Lehrplans auf: Der Ruf Gottes an Abraham, der Aufbruch ins Unbekannte, die Erfahrung von Unsicherheit und Angst, die Verheißung unter dem Sternenhimmel sowie die Geburt Isaaks als Zeichen erfüllter Zusage werden in einer klar strukturierten, altersgemäßen Dramaturgie entfaltet. Damit wird die im Lehrplan angelegte Perspektive aufgenommen, dass Gott Menschen begleitet und Hoffnung schenkt. Die Reduktion auf die Leitgedanken „Gott geht mit“ und „Gott hält sein Versprechen“ entspricht der elementaren theologischen Fokussierung für die Schuleingangsphase.

Kompetenzorientiert werden mehrere im Lehrplan ausgewiesene Kompetenzen gefördert:

  • Die Kinder erzählen zentrale biblische Geschichten in Grundzügen nach und benennen deren Kernaussagen.

  • Sie nehmen eigene Gefühle wie Angst, Mut und Vertrauen wahr und bringen diese sprachlich oder kreativ zum Ausdruck.

  • Sie setzen biblische Aussagen in Beziehung zu ihrer eigenen Lebenswelt.

  • Sie erschließen religiöse Symbole und Bilder (z. B. Weg, Stern, Licht) in ihrer Bedeutung.

  • Sie gestalten religiöse Ausdrucksformen mit, etwa durch Gebet, Lied oder Segensritual.

Der Thüringer Lehrplan betont zudem handlungsorientierte und ganzheitliche Zugänge. Die in der Einheit vorgesehenen Vertrauensspiele, die Arbeit mit Bodenbild oder Bildweg, die Symbolarbeit sowie das ritualisierte Sprechen von Merksätzen und Segensworten entsprechen diesem didaktischen Anspruch. Religiöses Lernen wird nicht nur kognitiv, sondern sinnlich und gemeinschaftlich erfahrbar.

Insgesamt zeigt sich eine sehr hohe Passung zum Thüringer Lehrplan, da die Einheit biblische Grundüberlieferung, Lebensweltbezug, symbolische Verdichtung und performative Elemente kompetenzorientiert miteinander verbindet.

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: Lehrplan Evangelische Religionslehre – Grundschule, Erfurt 2010.

Heterogenität

Die Einheit ist von ihrem Grundverständnis her inklusiv und offen angelegt. Sie trägt der Tatsache Rechnung, dass Kinder mit unterschiedlichen religiösen, sprachlichen, kognitiven, motorischen sowie emotional-sozialen Voraussetzungen am Religionsunterricht teilnehmen.

  • Religiöse Vielfalt: Religiöse Vielfalt respektieren und bewusst thematisieren: In der Lerngruppe können Kinder mit unterschiedlichen religiösen Prägungen, mit keiner religiösen Bindung oder mit anderen Glaubenstraditionen vertreten sein. Die Lehrkraft formuliert daher offen („Viele Menschen glauben …“), lädt zu unterschiedlichen Erfahrungen ein und vermeidet voraussetzungsreiche Aussagen. Unterschiedliche Deutungen werden wertschätzend aufgenommen und als Bereicherung für das gemeinsame Lernen verstanden.

  • Sprachliche Vielfalt: Bilder, Symbole und visuelle Impulse werden konsequent in allen Stunden eingesetzt. Zentrale Inhalte werden nicht nur erzählt, sondern durch Bildkarten, Wortkarten, Sternvorlagen oder Bodenmaterial sichtbar gemacht. Besonders in den Erzählstunden (2–4) unterstützen Bildweg oder Bodenbild das Verstehen. Kinder können auf Bilder zeigen, statt lange Erklärungen zu formulieren. So wird Beteiligung auch für sprachlich unsichere Kinder möglich.

  • Großformatige Materialien: Bildkarten sollten möglichst groß (A3 oder größer) vorbereitet sein, damit alle Kinder im Sitzkreis gut erkennen können, was dargestellt ist. Auch Wortkarten werden deutlich lesbar gestaltet. Beim Bodenbild wird ausreichend Platz eingeplant, sodass alle Kinder sehen und sich beteiligen können. Dies erleichtert Orientierung und Konzentration.

  • Kognitive Differenzierung: Arbeitsblätter und Gesprächsimpulse werden so formuliert, dass mehrere Antwortmöglichkeiten möglich sind (z. B. „Was macht dir Mut?“ statt „Warum hatte Abraham Angst?“). Dadurch können Kinder auf ihrem jeweiligen Entwicklungsstand antworten – durch Malen, einzelne Wörter oder ganze Sätze.

  • Emotionale und soziale Inklusion: Äußerungen der Kinder zu Angst, Unsicherheit oder Zweifel werden nicht korrigiert oder bewertet, sondern aufgenommen und gespiegelt. Die Lehrkraft reagiert bestätigend („Das kann ich gut verstehen.“). So entsteht ein sicherer Raum, in dem Vertrauen auch thematisch erfahrbar wird.

  • Barrierearme Gestaltung: Die Materialien sind klar strukturiert, übersichtlich und nicht überladen. Schrift wird groß und deutlich gewählt. Wiederkehrende Rituale (Sitzkreis, Merksatz, Segensformel) geben Orientierung. Bewegungsphasen und ruhige Phasen wechseln sich ab, damit unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Interdisziplinäres Arbeiten

  • Deutsch: Nacherzählen biblischer Erzählungen in eigenen Worten, Einüben und Anwenden von Gesprächsregeln im Sitzkreis, Formulieren eigener Gedanken in vollständigen Sätzen sowie Erweiterung des Wortschatzes zu Gefühlen und Vertrauen.

  • Kunst/Werken: Gestaltung eines gemeinsamen Sternenhimmels (z. B. mit Wachsmalsternen auf dunklem Tonpapier oder durch Klebesterne auf einem Klassenplakat), Anfertigung individueller Vertrauenssterne mit eigenem Satz, sowie kreative Wegbilder (Collagen mit Sand, Papierstreifen oder gemalten Fußspuren), in denen der persönliche oder biblische Weg sichtbar gemacht wird. Die Kinder lernen dabei, Gefühle wie Angst, Hoffnung und Vertrauen bildnerisch auszudrücken und Symbole bewusst einzusetzen.

  • Soziales Lernen: Gezielte Durchführung und Auswertung von Vertrauensspielen (z. B. blind geführt werden, sich beim Klettern helfen, einander auffangen), um Achtsamkeit, Verantwortungsübernahme und gegenseitige Rücksichtnahme einzuüben. Die Kinder lernen dabei, klare Regeln einzuhalten, Verantwortung für einen Partner zu übernehmen und eigene Grenzen wahrzunehmen. Die anschließende gemeinsame Reflexion („Wie hat sich das angefühlt?“, „Wann habe ich mich sicher gefühlt?“) stärkt Empathie und fördert die Fähigkeit, Vertrauen bewusst wahrzunehmen und sprachlich auszudrücken.

  • Musik: Einüben und Singen einfacher Lieder zum Thema Vertrauen und Begleitung (z. B. Lieder mit wiederkehrendem Refrain wie „Gott geht mit“ oder „Du bist nicht allein“). Die Lieder können zu Beginn oder am Ende einer Stunde eingesetzt werden, um den zentralen Gedanken emotional zu vertiefen. Durch Gesten oder kleine Bewegungen (z. B. Hand auf die Schulter legen, gemeinsam einen Schritt nach vorne gehen) wird der Inhalt körperlich unterstützt. Wiederholte Liedzeilen dienen zugleich als Merksatz und stärken die atmosphärische Verankerung des Themas Vertrauen.

  • Sachunterricht: Auseinandersetzung mit dem Leben von Nomaden in Wüsten- oder Steppengebieten (Wie wohnen Nomaden? Warum ziehen sie weiter? Welche Tiere begleiten sie?). Die Kinder können einfache Vergleiche zwischen ihrem eigenen Wohnumfeld und dem Unterwegssein Abrahams ziehen. Bildmaterial oder kurze Sachtexte zum Nomadenleben vertiefen das Verständnis für die Lebenswelt der biblischen Figuren und schaffen einen realitätsbezogenen Zugang zur Erzählung.